Massenentlassungen bei „Münchner Abendzeitung“?

Noch vor Weihnachten sollen „bis zu zwei Drittel der Festangestellten“ der „Münchner Abendzeitung“ entlassen werden. So eine über Twitter verbreitete Meldung des Berliner Mediendienstes „V.i.S.d.P.“
Damit gerät nach der „Süddeutschen Zeitung“ und den NRW-Titeln der WAZ-Mediengruppe eine weitere Tageszeitung mit radikalen Kürzungsplänen in die Schlagzeilen.
Das Boulevardblatt wies diese Aussagen aber nun zurück. „Bisher ist noch keine Entscheidung zu einem möglichen Personalabbau getroffen“, sagte AZ-Eigentümer Johannes Friedmann der „Süddeutschen Zeitung“. Der neue „AZ“-Geschäftsführer Dieter Schmitt, der erst seit Montag im Amt ist, müsse sich „erst mal einarbeiten in das Zahlenwerk“. Laut „SZ“ bleibe der Mediendienst „V.i.S.d.P.“ weiterhin bei seiner Aussage.
MarketingWirtschaftlich betrachtet gibt es kaum eine Branche, die so beständig ist wie das Bestattungswesen. Der Tod ist eine verlässliche Realität. Das macht diesen Wirtschaftszweig weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen am Markt. Dennoch steht die Branche nicht still, sondern durchläuft einen spürbaren Strukturwandel. Früher stand oft das klassische Handwerk im Mittelpunkt, wie etwa die traditionelle Sargtischlerei. Heute präsentieren sich Bestattungsunternehmen vielmehr als moderne Dienstleister. Sie reagieren auf veränderte gesellschaftliche Bedürfnisse und neue Lebensentwürfe.
InnovationEin gewöhnlicher Geschäftstag ist oft eng getaktet. Ein Termin folgt auf den nächsten, und die Wege dazwischen müssen reibungslos funktionieren. In einem solchen Umfeld ist eine gut durchdachte Logistik ein wichtiger Baustein für den Erfolg. Dabei bedeutet Mobilität heute weit mehr, als nur von einem Ort zum anderen zu gelangen. Es geht vor allem um Planbarkeit und einen sinnvollen Umgang mit der knappen Zeit. Ändern sich Pläne kurzfristig, muss auch die Beförderung anpassbar bleiben. Genau hier zeigt sich der Wandel in der klassischen Personenbeförderung. Die Taxibranche hat sich an diese modernen Anforderungen angepasst und beweist täglich, dass sie weit mehr bietet als einen reinen Transportdienst.
BusinessDer demografische Wandel und veränderte Wohnkonzepte hinterlassen deutliche Spuren in der Gesellschaft. Menschen verkleinern ihren Wohnraum, ziehen in urbane Zentren oder orientieren sich an einem minimalistischen Lebensstil. Gleichzeitig müssen regelmäßig komplette Haushalte aufgelöst werden, beispielsweise durch einen Umzug im Alter oder bei einem Erbfall. Was in der Vergangenheit oft als reine Entsorgungsaufgabe betrachtet wurde, hat sich mittlerweile zu einem professionellen Dienstleistungssektor entwickelt.
