mein-wollstudio.de im Gespräch: Wolle, Werte und gelebte Handarbeit

Wer durch Backnang schlendert und sich für Wolle, Garne oder das ruhige Glück der Handarbeit interessiert, bleibt an dem Gebäude im Kuchengrund 10 mit Sicherheit stehen. Dort liegt das Herz von mein-wollstudio.de, einem Ort, an dem sich Fäden nicht nur durch textile Werke ziehen, sondern auch durch Geschichten, Generationen und Begegnungen. Und tatsächlich steckt hinter dem bunten Sortiment mehr als nur Verkauf – nämlich eine spürbare Nähe zum Produkt und zu den Menschen, die es verarbeiten.
Das Wollstudio ist kein anonymer Stationärer-und Onlinehandel mit austauschbaren Artikeln. Vielmehr ist es ein fein kuratierter Treffpunkt für alle, die mit den Händen gestalten und mit dem Herzen denken. Ob beim wöchentlichen Stricktreff oder beim Stöbern zwischen Marken wie Katia, Austermann,ADDI,Prym oder Durable – hier steht spürbar mehr auf dem Spiel als nur Materialbeschaffung. Vielleicht ist es diese Mischung aus Expertise, Neugier und echtem Dialog, die mein-wollstudio.de zu einem kleinen, festen Anker in der Handarbeitsszene gemacht hat.
Dazu kommt ein Online-Shop, der sich sehen lassen kann. Von Sockenwolle Fortissima über Makramee Cake Balls bis zu recycelten Garnen wie Katia Marea, gefertigt aus Plastik aus den Ozeanen – das Angebot überrascht immer wieder. Wer Wolle online kaufen möchte, findet hier nicht nur Auswahl, sondern auch Haltung: Keine Mindestbestellmenge, fair kalkulierte Preise, schnelle Lieferung – aber eben auch die Einladung, vorbeizukommen, zu fragen, mitzumachen. Und genau das macht den Unterschied.
Business-on:
Eure Produktpalette reicht von recycelten Garnen bis zu handverlesenen Markenwollen. Welche Rolle spielt das Thema Nachhaltigkeit konkret bei eurer Sortimentsauswahl?
Mein Wollstudio:
Nachhaltigkeit spielt bei uns eine zentrale Rolle. Dazu zählen recycelte Garne, Garne mit dem EXP-Zertifikat, die ohne Chlorbleiche auskommen, sowie Garne aus europäischer Produktion. Auch unsere Stricknadeln stammen aus Deutschland – damit das Material nicht um den halben Globus transportiert werden muss.
Business-on:
Der Stricktreff ist fester Bestandteil eures Ladens. Was beobachtet ihr dort – wie verändert gemeinsames Handarbeiten das Verhältnis zu Material und Technik?
Mein Wollstudio:
Der Austausch zwischen Kundinnen ist sehr wichtig. Man kann gegenseitig Tipps geben.Wenn natürlich eine Kundin über ihre positiven Erfahrungen mit gewissen Materialien anderen Kundinnen erzählt, ist es viel überzeugender als der direkte Verkauf von uns.
Business-on:
Viele Kundinnen bestellen Wolle online, andere kommen bewusst in die Filiale. Wie geht ihr mit diesem Spagat zwischen Beratung vor Ort und digitaler Verfügbarkeit um?
Mein Wollstudio:
Wir versuchen so ausführlich, wie es geht, die Artikel zu beschreiben. Aber wir stehen gerne bei Fragen per Telefon, per E-Mail oder über Instagram zur Verfügung.
Business-on:
Welche Trends oder Bedürfnisse zeigen sich gerade besonders stark – wird eher nach neuen Techniken gefragt oder nach bewährtem Material für entspannte Projekte?
Mein Wollstudio:
Aktuell sind Körbe oder Taschen häkeln total in. Hier haben wir eine sehr große Auswahl und viele eigene Modelle und Anleitungen zum Nacharbeiten.
Business-on:
Das Interview mit mein-wollstudio.de gewährt einen authentischen Blick hinter die Kulissen eines besonderen Wollgeschäfts in Backnang, das analoge Handarbeit und digitalen Handel harmonisch vereint. Neben einem kuratierten Sortiment aus nachhaltigen Garnen und Markenprodukten zeigt sich das Wollstudio als lebendiger Treffpunkt für eine kreative Community – mit Stricktreffs, persönlicher Beratung und einem klaren Werteverständnis. Ob im Laden oder im Online-Shop: Hier zählt nicht nur das Produkt, sondern auch der Mensch dahinter.
Herzlichen Dank an das Team von mein-wollstudio.de für das inspirierende Gespräch und die wertvollen Einblicke in eine gelebte Handarbeitskultur, die Tradition, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft auf besondere Weise verbindet.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
ArbeitslebenDer klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.
BusinessEine gebuchte Messefläche ist noch kein fertiges Konzept. Bevor Besucher einen Stand betreten, müssen Unternehmen entscheiden, wen sie erreichen wollen, welche Gespräche dort stattfinden sollen und was dafür räumlich und technisch nötig ist. Wer diese Fragen zuerst beantwortet, kann Gestaltung, Budget und Ablauf aufeinander abstimmen. Das erleichtert auch die Wahl zwischen einem Systemstand, einer individuellen Fertigung und einer Kombination aus beidem. Erst das Ziel klären, dann den Stand gestalten
