Neue Regierung: schnell einigen, kräftig zupacken und Ergebnisse liefern

Grüne und Liberale in engem Kontakt
Interessanterweise haben die Liberalen und die Grünen schon relativ schnell nach der Wahl Kontakt aufgenommen, um auszuloten, wo Gemeinsamkeiten bestehen und in welchen Punkten sich doch stärkere Differenzen feststellen lassen. Klar ist: ohne die beiden geht es nicht. Sie sind die Königsmacher und können entweder Armin Laschet oder aber Olaf Scholz auf den Schild des Häuptlings hieven. Wobei dem klaren Wahlverlierer Laschet auch aus den eigenen Reihen mächtig Gegenwind ins nicht mehr lachende Gesicht bläst.
Händler wollen die Ampel
Doch welche Regierungskoalition wünscht sich die Wirtschaft? Um das herauszufinden, hat die Pro-Bono-Initiative „Händler helfen Händlern“ auf LinkedIn eine Blitzumfrage gestartet. Mehr als 1.700 befragte Personen lieferten ein eindeutiges Ergebnis. 60 Prozent der Händler und Unternehmer plädieren klar für die Zusammenarbeit von rot, gelb, grün. 37 Prozent sprechen sich für „Jamaika“ aus, und nur drei Prozent würden gerne mit einer „Groko“ aus SPD und der Union weitermachen.
Tempo bei der Regierungsbildung
Die Umfrage von „Händler helfen Händlern“ läuft noch einige Tage. Das finale Ergebnis wird die Initiative bei den Parteien einreichen. Man befindet sich bereits im Kontakt zu FDP-Chef Christian Lindner sowie den beiden Grünen-Bundestagsabgeordneten Katharina Dröge und Annemone Spallek. Auch mit dem Handelsverband HDE tauscht sich „Händler helfen Händlern“ regelmäßig aus. Es herrscht zwischen den beiden Partnern der Übereinstimmung in der Frage, dass eine schnelle Regierungsbildung oberste Priorität haben muss.
Handlungsbedarf auf sechs Themenfeldern
In Sachen Wirtschaft und Nachhaltigkeit steht Deutschland vor großen Herausforderungen. Darüber sind sich die Handelsbranche und deren Unternehmensvertreter einig. Sie sehen in erster Linie Handlungsbedarf in folgenden sechs Themenschwerpunkten:
- Die Auswirkungen von Corona auf Wirtschaft, Gastronomie und Innenstadt verbunden mit der Frage, welche Förderkonzepte die Branche wieder in Schwung bringen und wie die Innenstädte wieder für die Menschen attraktiv werden können.
- Bei der Digitalisierung wurde in den vergangenen Jahren vieles verschlafen. Und dabei nur auf den Netzaufbau zu schielen ist zu kurz gesprungen. Übergeordnet muss die Frage stehen, wie die digitale Transformation unseres Landes gestaltet werden muss.
- Für eine nachhaltige Wirtschaf muss die Politik Rahmenbedingungen setzen, dass Unternehmen sich zu den Pariser Klimazielen verpflichten, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit ihres Geschäftsmodells aus den Augen zu verlieren. Viele Unternehmen in Deutschland sind in Sachen Dekarbonisierung ihrer Wertschöpfungskette bereits weit fortgeschritten. Es sind aber noch bei weitem nicht genug.
- Auch in Sachen Schul-, Aus- und Weiterbildung kommt die Digitalisierung wieder ins Spiel. Denn wen die Baby-Boomer in den kommenden Jahren in Rente gehen, entsteht am Arbeitsmarkt – Stichwort Fachkräftemangel – eine Riesenlücke. Hier stellt sich die Frage, wie digitale Bildung in Deutschland zukünftig ausgestattet und ausgestaltet sein muss, um gegenüber dem ausländischen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben.
- Beim Thema Start-Ups gilt es Wege aufzuzeigen, Unternehmertum und eigenverantwortliches Handeln stärker in den Fokus zu rücken. Vor allem bei jungen Menschen muss das Mindset gestärkt werden, unternehmerische Chancen zu ergreifen und ins Risiko zu gehen.
- Und schließlich muss die neue Regierung, in welchem Farbenspiel auch immer, dafür Sorge tragen, dass Europa im internationalen Kontext eine führende Rolle einnimmt und nicht in Bürokratie verzwergt und in Kleinteiligkeit zerfällt.
Wir dürfen gespannt sein, wer demnächst als Kanzler die Geschicke des Landes führt. Und hoffen, dass sich die an der Regierung beteiligten Parteien schnell auf ein solides Programm für die kommende Legislaturperiode einigen. Denn Fakt ist, dass unter der „Groko“ viele Dinge einfach liegen gebelieben sind oder aber nur halbherzig in Angriff genommen wurden. Es bleibt festzuhalten: es gibt viel zu tun – lassen wir es nicht länger liegen.
- Titelbild: Bild von FelixMittermeier auf Pixabay
BusinessEin Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.
ArbeitslebenDie Gründung eines eigenen Betriebs bringt viele Aufgaben mit sich. Der Fokus liegt im Alltag verständlicherweise oft auf dem laufenden Geschäft, den Aufträgen und dem wirtschaftlichen Wachstum. Dabei gerät ein wesentlicher Aspekt leicht in den Hintergrund: die eigene finanzielle Absicherung für das Alter. Da für Selbstständige in der Regel keine Pflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung besteht, liegt die Verantwortung für den späteren Ruhestand komplett in der eigenen Hand. Es ist daher notwendig, rechtzeitig und aus eigenem Antrieb aktiv zu werden. Der Verzicht auf eine strukturierte Planung birgt ein handfestes finanzielles Risiko für die Zukunft. Der Aufbau einer verlässlichen Altersvorsorge sollte deshalb als fester Bestandteil des Unternehmertums gesehen werden und genauso viel Aufmerksamkeit erhalten wie das tägliche Kerngeschäft.
WirtschaftBauprojekte in dicht besiedelten Innenstädten, verwinkelten Hinterhöfen oder innerhalb von bestehenden Industrieanlagen nehmen zu. Der verfügbare Raum für Maschinen und Baumaterialien ist bei diesen Vorhaben in der Regel eng bemessen. Dieser Platzmangel verlangt nach durchdachten und kompakten Lösungen. Klassische, große Baumaschinen stoßen bei solchen Gegebenheiten oft an ihre räumlichen Grenzen oder lassen sich gar nicht erst aufstellen. Genau hier zeigt der Minikran seine Stärken. Er bietet Bauunternehmen eine präzise und gut steuerbare Alternative, um Lasten auch unter anspruchsvollen Bedingungen sicher und zielgerichtet zu bewegen.
