Frank Thelen will mit Privatjet für jedermann durchstarten

Der Prototyp hat den Jungfernflug erfolgreich absolviert. Der VTOL-Jet (vertical take-off and landing) des Start-up „Lilium“ soll künftig Reisen mit einer geschätzten Reichweite von bis zu 300 Kilometern bei einer Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h ermöglichen, emissionsfrei. Auch ein Flugzeug mit Platz für bis zu fünf Personen ist in Planung. Künftig wolle man „Menschen, die weit entfernt von ihrem Arbeitsplatz leben, neue Möglichkeiten geben“ und „die Möglichkeit größere Distanzen in einer sehr kurzen Zeit und zu geringen Kosten zurückzulegen“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Senkrechtstarter der Zukunft?
Der Lilium Jet ist ein Ultraleicht-Flugzeug. Angetrieben wird der Flieger durch 36 elektrische Jet-Turbinen, die über zwölf bewegliche Klappen direkt an den Flügeln angebracht sind. Bei Start und Landung werden die Klappen nach unten gerichtet. So wird senkrechter Auftrieb erzeugt. Beim Flug werden die Klappen dann langsam in eine horizontale Position gebracht, um den Vorwärtsschub zu erzeugen. Die Luftströmung hält den VTOL-Jet dann wie ein normales Verkehrsflugzeug in der Luft. Der E-Flieger produziert kein zusätzlich CO und fliegt somit emissionslos und ist außerdem leise.
„Der Verstand sagt nein, das Herz sagt ja“
Als Frank Thelen in das Start-up investierte, war der Prototyp noch nicht flugfähig. Ähnliche Projekte, die ein Flugzeug für Privatpersonen zu erschwinglichen Preisen ermöglichen, sind bislang stets gescheitert. Das soll sich nun ändern. Thelen investierte in das vierköpfige Gründerteam um Daniel Wiegand und drei Mitstudenten der Technischen Universität München (TUM). Doch anfangs war der Investor noch skeptisch: „Bei der Zusage habe ich zu den Gründern gesagt: Der Verstand sagt nein, das Herz sagt ja – wir investieren!“ Lilium sei Thelens bislang größten Investment vermeldet das Start-up. Eine Summe wurde nicht genannt.
„Mein bisher größtes Investment“
Mittlerweile arbeiten 40 Ingenieure an dem Projekt. Auch ein weiterer Lilium Jet, der Platz für fünf Personen bieten soll ist in Planung. So könnte das Reisen mit dem VTOL-Jet für Berufspendler interessant werden. Thelen ist längst voller Lob über das Start-up: “Die vier Lilium-Gründer vereinen das benötigte Know-How, um den besten VTOL-Jet der Welt zu bauen: ein vertikal startender und landender Jet mit 100% elektrischem Antrieb. Es ist das eindrucksvollste Gründungsteam, das ich in meiner Karriere erlebt habe und mein bisher größtes Investment.”
In Zukunft soll ein Flug mit dem elektrisch betriebenen VTOL-Jet per App auf per Smartphone gebucht werden können. Lilium will mit seiner Innovation künftig die Umwelt schonen, den Verkehrslärm reduzieren und Staus in den Städten mit dem Privatjet für jedermann drastisch reduzieren. Neben dem Personenverkehr wolle man mit dieser Technologie auch den Transport von Gütern „auf eine neue Ebene katapultieren“.
In eigener Sache: Die Gründerkonferenz StartupCon findet am 11. Oktober 2017 in Köln statt.
Christian Esser
LifestyleWer über Firmenflächen spricht, denkt schnell an Parkplätze, Wege, Eingänge und vielleicht noch ein paar Beete vor dem Gebäude. Genau da beginnt das Problem. Außenflächen werden in vielen Betrieben noch immer wie Restflächen behandelt, obwohl sie im Alltag viel entscheiden: den ersten Eindruck bei Kunden, die Aufenthaltsqualität für Mitarbeiter, die Sicherheit auf dem Gelände und den Aufwand für Pflege und Instandhaltung. Hinzu kommt ein Punkt, der in den vergangenen Jahren deutlich wichtiger geworden ist: versiegelte Grundstücke reagieren empfindlich auf Hitze und Starkregen. Entsiegelung und grüne Infrastruktur gelten deshalb inzwischen als wichtige Bausteine der Klimaanpassung. Für Unternehmen heißt das: Gartengestaltung ist nicht einfach nur ein Randthema. Eine gute Planung schafft Orientierung, verbessert die Umgebung rund ums Gebäude und verhindert, dass Flächen zwar ordentlich aussehen, im Alltag aber wenig taugen. Wer das Thema von Beginn an richtig angeht, spart sich spätere Korrekturen an Wegen, Pflanzflächen, Entwässerung und Pflege. Warum Außenflächen für Unternehmen heute anders geplant werden müssen
ArbeitslebenWer im Büro arbeitet, kennt das Muster nur zu gut: Der Tag beginnt fit und konzentriert, es folgen Meetings, Mails und das Brüten über Tabellen – und irgendwann fangen die Schmerzen zwischen Schulterblättern, Nackenansatz und oberer Brustwirbelsäule an. Das wirkt im ersten Moment wie eine normale Folge langer Bildschirmarbeit. Doch genau darin liegt das Problem: Was als kleine Alltagsbeschwerden beginnt, wird schnell still und heimlich zu einem dauerhaften Begleiter. Der obere Rücken reagiert besonders empfindlich auf starre Haltungen. Schon wenige Stunden in einer nach vorn gezogenen Arbeitsposition reichen, damit die Schultern hochwandern, die Brustwirbelsäule einrundet und die Muskulatur in eine Art Dauerdienst geht. Wer dazu noch mit dem Laptop arbeitet, kaum aufsteht und unter Zeitdruck steht, sammelt im Lauf der Woche viele kleine Belastungen, die sich addieren. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschreibt statische, physiologisch ungünstige Haltungen ausdrücklich als wichtigen Auslöser muskuloskelettaler Beschwerden bei Bildschirmarbeit. Für Unternehmen ist das kein Randthema: Rückenbeschwerden gehören seit Jahren zu den häufigsten Gründen für Fehlzeiten. Nach Angaben der AOK lagen Muskel- und Skeletterkrankungen 2023 bei den Krankschreibungen von AOK-Versicherten mit 19,5 Prozent auf Platz eins.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
