Online-Marketing: Der Star im Marketing-Mix?

90,7 Prozent aller Internetnutzer:innen verwenden mittlerweile ihr Smartphone, um auf Informationen und Werbeangebote zuzugreifen. Entsprechend wächst der Etat, den Unternehmen in ihre Online-Marketingmaßnahmen investieren. Welche Strategie ist wirklich sinnvoll?
Online Marketing ist längst eine feste Größe im Marketing-Mix von Unternehmen. 2021 hat der Etat an Online-Werbung erstmals über 50 Prozent der weltweiten Werbeausgaben ausgemacht – Tendenz weiter steigend. 90,7 Prozent aller Internetnutzer:innen verwenden mittlerweile ihr Smartphone, um auf Informationen und Werbeangebote zuzugreifen. Entsprechend wächst auch das Marktvolumen kontinuierlich; aktuell umfassen die Ausgaben der digitalen Werbung knapp 640 Milliarden Euro (Stand 2023 Q2). Laut Prognosen wird im Jahr 2027 mit einem Marktvolumen von rund 870 Milliarden Euro gerechnet.
Definition Online-Marketing:
Online Marketing ist eine Marketing-Disziplin, die sich ausschließlich auf das Medien Internet fokussiert. Hier grenzt sich das Internet-Marketing, wie es auch bezeichnet wird, klar von der klassischen Werbung ab. Recht früh konnte das Online-Marketing die Relevanz von der ursprünglich dominierenden Printwerbung abhängen und seit einigen Jahren auch die Fernsehwerbung hinter sich lassen. Im Online Marketing lassen sich unter anderem Suchmaschinenmarketing, Bannerwerbung, E-Mail Marketing, Affiliate Marketing und Social Media Marketing unterscheiden.
Welche Ziele verfolgt das Online-Marketing:
Im Grunde verfolgt das Online-Marketing sechs Ziele
- Steigerung der Produkt- und Markenbekanntheit.
- Neukundengewinnung.
- Steigerung der Zugriffszahlen auf die Website/Traffic.
- Kundenbindung.
- Bessere Platzierung in Suchmaschinen wie Google.
- Verbesserung des Images (Branding).
Diese Ziele werden grafisch meist als Säulen dargestellt, um zu verdeutlichen, das sie alle den gleichen Stellenwert haben und parallel statt linear verfolgt werden.
Leitfaden zum Online-Marketing:
Das Online-Marketing ist in der digitalen Ära ein entscheidender Bestandteil jeder erfolgreichen Geschäftsstrategie. Eine effektive Online-Marketingstrategie könnte wie folgt aussehen:
- Festlegung von klaren und realistischen Zielen: Diese könnten den Verkauf von Produkten, die Steigerung der Markenbekanntheit oder die Generierung von Leads umfassen. Besser in kleinen Schritten denken, um Zwischenerfolge feiern zu können. Ist der erste Meilenstein erreicht, lässt sich daraus eine Analyse aufbauen, wie das Team weiter verfahren kann.
- Zielgruppenanalyse: Die Identifikation der Zielgruppe ist wichtig für die Strategie. Hier geht es nicht nur um die Altersstruktur und das Nutzungsverhalten, sondern auch um Bedürfnisse, Vorlieben und generellen Verhaltensweisen. Daraus lassen sich gezielte Markenbotschaften ableiten und erstellen.
- Website-Optimierung: Eine gut gestaltete, benutzerfreundliche Website ist die Basis für erfolgreiches Online-Marketing. Hier spielt auch ein angepasstes Suchmaschinen-Marketing (SEM und SEO) eine Rolle.
- Content-Marketing: Ob nun Blogartikel, Social Media Posts, Webseiten, White Paper, E-Books, Webinare, Videos, Newsletter, User Guides, Case Studies – die Liste ist lang. Unternehmen brauchen immer dann Content, also Inhalt, wenn sie mit potenziellen Kunden in Kontakt treten. Der Clou: Die Botschaft muss auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sein.
Tipps: – Erstellen Sie regelmäßig hochwertige Inhalte wie Blog-Beiträge, Artikel, Videos und Infografiken, die Ihre Zielgruppe ansprechen.
– Teilen Sie Ihren Content in sozialen Medien und anderen Plattformen, um Ihre Reichweite zu erhöhen.
– Bauen Sie Ihre Expertise in Ihrem Fachgebiet aus und positionieren Sie sich als Branchenführer.
- Social Media Marketing: Plattformen wie Instagram, Facebook, Linkedin, Twitter und TikTok wachsen stetig. Für das Unternehmen muss die passende Social-Media-Plattform ausgewählt werden, die dann wiederum mit den passenden, auf die Zielgruppe zugeschnittenen Content gefüttert wird. Während für Tiktok und Instagram kurze, emotionale Postings mit einem persönlichen Bezug (Personal Branding) wichtig sind, zählt auf Plattformen wie Linkedin eher der Mehrwert; Tipps und Das Teilen von Erfahrungen werden hoch bewertet und bekommen entsprechende Aufmerksamkeit.
Tipps: – Pflegen Sie eine aktive Präsenz; vor allem Instagram bestraft unregelmäßiges Posten mit einer geringen Reichweite
– bauen Sie sich einen Algorithmus auf, um eine höhere Reichweite zu erzielen
– nutzen Sie Hashtags um besser gefunden zu werden und Ihre Inhalte besser zu platzieren
– Interagieren Sie mit Ihrer Zielgruppe und nutzen Sie Anzeigen, um Ihre Reichweite zu steigern.
- Suchmaschinenmarketing (SEM): Nutzen Sie bezahlte Suchanzeigen (Google Ads) und optimieren Sie Ihre Website für organische Suchergebnisse. SEM ist entscheidend, um die Unternehmensmarke in den Suchergebnissen prominent zu platzieren.
- Email-Marketing: Personalisierte E-Mails können die Kundenbindung verbessern. Auch hier zählt der Content! Emails müssen einen Mehrwert liefern, die über das Teilen von Angeboten hinausgeht.
- Influencer-Marketing: Menschen kaufen von Menschen. Personal Branding wird immer wichtiger. Dabei helfen Influencer, die oft eine engagierte Anhängerschaft haben.
- Online-Werbung: Der Mix macht’s. Wer seine Werbung streut, erreicht eine höhere Quote, gesehen zu werden. Banneranzeigen, Videoanzeigen und sozialer Medien sind eine optimale Möglichkeit, das Budget zu teilen. Nach einer gewissen Probezeit kann das Budget neu verteilt werden.
- Analyse und Anpassung: Analysetools wie Google Analytics helfen dabei, den Erfolg der Marketingkampagnen zu überwachen. Durch die gewonnenen Daten lassen sich die Strategiepläne entsprechend ihres Erfolgs perfekt anpassen.
Fazit:
Ein erfolgreiches Online-Marketing erfordert eine durchdachte Strategie, die sich kontinuierlich gemäß den geltenden Trends weiterentwickelt.
- Titelbild: Bild von ARMMY PICCA
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VerbraucherDie schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.
Guide'sWenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.
