ZDF-Politbarometer Oktober II 2020: Klare Mehrheit glaubt, dass Deutschland eher gut durch die Pandemie kommt

Wachsender Anteil fordert härtere Corona-Maßnahmen
Weiterhin nur eine Minderheit (14 Prozent) findet die geltenden staatlichen Schutzmaßnahmen übertrieben, aber nur noch 54 Prozent halten sie für gerade richtig, denn inzwischen sind 30 Prozent für weitergehende Maßnahmen. Für härtere Regeln sprachen sich im September nur 18 Prozent und Anfang Oktober 23 Prozent aus, obwohl die Maßnahmen seither bereits verschärft worden sind.
Bewertung einzelner Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie
Für Risikogebiete in Deutschland gelten jetzt strengere Schutzmaßnahmen. Dies findet zumeist deutliche Zustimmung: So halten 87 Prozent die Ausweitung der Maskenpflicht für richtig (nicht richtig: 13 Prozent). Dass in den Risikogebieten deutlich weniger Personen an privaten Feiern teilnehmen dürfen, finden 86 Prozent richtig (nicht richtig: 12 Prozent), ähnlich wie die Begrenzung der Zahl der Teilnehmer von Treffen in der Öffentlichkeit (richtig: 79 Prozent; nicht richtig: 20 Prozent). Umstrittener hingegen ist es, dass Bars und Restaurant früher schließen müssen als bisher. Das befürworten 54 Prozent während es 42 Prozent ablehnen.
Was die Bürger am meisten stört
Unabhängig von der Notwendigkeit der Corona-Maßnahmen stören die meisten (33 Prozent) die Einschränkungen beim Treffen mit Freunden und Familie, gefolgt von denen bei Kultur- und Sportveranstaltungen (24 Prozent). Für 19 Prozent sind es die Einschränkungen beim Reisen, für 7 Prozent die beim Einkaufen und für 4 Prozent die beim Restaurantbesuch.
Verhalten in der Krise, Kontrollen und Strafen
Zwar glauben 52 Prozent, dass sich die Menschen in der Corona-Krise allgemein eher vernünftig verhalten (unvernünftig: 45 Prozent), dennoch fordern 71 Prozent aller Befragten, dass die Einhaltung der Schutzmaßnahmen stärker kontrolliert wird (dagegen: 28 Prozent). 62 Prozent sprechen sich für höhere Strafen aus als bisher, wenn jemand die Corona-Vorschriften nicht einhält. 35 Prozent sind gegen härtere Strafen.
Trotz allem viel Optimismus für die nächsten Monate
Obwohl die Meinungen geteilt sind, ob diese Maßnahmen ausreichen, einen zweiten Lockdown zu vermeiden (reichen: 49 Prozent; reichen nicht: 42 Prozent), glauben 81 Prozent aller Befragten, dass Deutschland in den nächsten Monaten eher gut durch die Corona-Pandemie kommen wird. Pessimistisch sind dabei nur 15 Prozent. Dieser Optimismus wird mehrheitlich in allen Partei-Anhängergruppen geteilt, wenn auch in unterschiedlichem Umfang. Am zuversichtlichsten sind dabei die Anhänger der CDU/CSU (86 Prozent) und am wenigsten die der AfD (60 Prozent).
Projektion Bundestagswahl
Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, ergäben sich im Vergleich zu vor zwei Wochen einige Veränderungen: Die Union käme jetzt auf 38 Prozent (plus 1), die SPD nur noch auf 15 Prozent (minus 1), die AfD auf 9 Prozent (minus 1), die FDP auf 5 Prozent (unverändert), die Linke auf 8 Prozent (plus 1) und die Grünen auf 20 Prozent (unverändert). Die anderen Parteien zusammen lägen bei 5 Prozent (unverändert). Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen ebenso eine Mehrheit wie eine aus CDU/CSU und SPD. Nicht reichen würde es für Grün-Rot-Rot.
Top Ten: kaum Veränderungen
Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von?“) liegt Angela Merkel weiter auf Platz eins. Auf der Skala von +5 bis -5 erhält sie einen Durchschnittswert von 2,6 (Okt. I: 2,5). Es folgen Markus Söder mit 1,6 (Okt. I: 1,5), Jens Spahn mit 1,5 (Okt. I: 1,5), Olaf Scholz mit 1,3 (Okt. I: 1,4), Heiko Maas mit 1,2 (Okt. I: 1,2), Robert Habeck ebenfalls mit 1,2 (Okt. I: 1,2), Annalena Baerbock mit 0,7 (Okt. I: 0,8), Armin Laschet mit 0,6 (Okt. I: 0,7) und Horst Seehofer mit 0,3 (Okt. I: 0,3). Schlusslicht ist weiter Friedrich Merz mit minus 0,1 (Okt. I: minus 0,1).
US-Präsidentschaftswahl
Die Deutschen wünschen sich fast einhellig (89 Prozent) Joe Biden als nächsten US-Präsidenten (Donald Trump: 4 Prozent). Allerdings glauben nur 56 Prozent, dass es Biden auch schaffen wird, während 35 Prozent erwarten, dass Trump die Wahl gewinnt.
Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 20. bis 22. Oktober 2020 bei 1.297 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 40 Prozent, SPD: 15 Prozent, AfD: 5 Prozent, FDP: 4 Prozent, Linke: 8 Prozent, Grüne: 23 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 13. November 2020.
Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf https://forschungsgruppe.de.
(ots)
BusinessGanzheitliche Gesundheitskonzepte können Unternehmen entlasten, indem sie Physiotherapie, medizinisches Training, Prävention und Wellness an einem Ort bündeln so lassen sich Übergänge zwischen Therapie und Training enger gestalten, Präventionsangebote leichter zugänglich machen und HR erhält klare Ansprechpartner statt verteilter Schnittstellen. Muskuloskelettale Beschwerden verursachten laut BKK-Gesundheitsreport 2024 mit 20,3 % aller Fehltage die meisten krankheitsbedingten Arbeitsausfälle. Für Unternehmen bedeutet das nicht nur Ausfalltage, sondern auch zusätzliche Belastung der verbleibenden Teams und Aufwand im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Gleichzeitig wächst der Anspruch vieler Mitarbeitender, dass Arbeitgeber ihre Gesundheit aktiv unterstützen. Warum getrennte Lösungen oft an ihre Grenzen stoßen In der Praxis laufen Physiotherapie, Fitnesstraining und Präventionskurse häufig in unterschiedlichen Einrichtungen ab. Beschäftigte gehen zur Physiotherapie, anschließend ins Fitnessstudio und buchen separat einen Rückenkurs über die Krankenkasse. Diese Trennung kann zu Reibungsverlusten führen: Therapieziele werden im Training nicht immer konsequent weiterverfolgt, Übungen passen nicht zwingend zur aktuellen Belastbarkeit, und der Übergang von der Reha zurück in den Alltag bleibt häufig eine Lücke. Anbieter wie liventum.de setzen daher auf ein anderes Modell: Physiotherapie, medizinisches Training, Prävention und Wellness werden räumlich und konzeptionell unter einem Dach zusammengeführt, sodass Befund, Trainingsplan und Erholung aufeinander abgestimmt sein können.
BusinessEin Liefervertrag mit einem internationalen Partner steht zur Unterschrift, ein Tochterunternehmen im Ausland soll gegründet werden oder eine qualifizierte Fachkraft aus dem Ausland tritt ihre neue Stelle an: Plötzlich müssen Dokumente vorliegen, die sprachlich und rechtlich einwandfrei sind. Genau in solchen Momenten wird Übersetzungsqualität zur unternehmerischen Frage denn wo Texte rechtliche Wirkung entfalten oder von Behörden anerkannt werden müssen, stoßen Schnelllösungen an ihre Grenzen. Wann Übersetzungen für Unternehmen zum kritischen Faktor werden Der Bedarf entsteht in der Praxis selten angekündigt. Wer ins Ausland expandiert oder dort eine Gesellschaft gründet, muss Handelsregisterauszüge, Gesellschaftsverträge und Vollmachten in der jeweiligen Landessprache vorlegen, häufig in amtlich anerkannter Form. Wer Fachkräfte aus dem Ausland einstellt, braucht übersetzte Zeugnisse und Abschlussurkunden für Anerkennungs- und Visumsverfahren. Und im Vertragsgeschäft mit internationalen Partnern entscheidet die präzise Übertragung juristischer Klauseln mit darüber, ob Rechte im Streitfall durchsetzbar bleiben. Eine falsch übersetzte Haftungs- oder Kündigungsregel kann am Ende teurer werden als das gesamte Übersetzungsbudget.
BusinessDer Bodenbelag prägt den ersten Eindruck von Geschäftsräumen und beeinflusst Akustik, Pflegeaufwand und laufende Kosten. Die Bodenwahl in Geschäftsräumen ist mehr als eine Geschmacksfrage: Sie entscheidet über Optik, Akustik, Reinigungsaufwand, Lebensdauer und die Wirkung, die Kunden, Bewerber und Mitarbeitende von einem Unternehmen mitnehmen. Wer ein Büro betritt, eine Praxis besucht oder eine Verkaufsfläche durchquert, bildet sich innerhalb weniger Sekunden ein Urteil. Der Boden ist dabei die größte zusammenhängende Fläche im Raum und trotzdem wird seine Wahl bei Umbau, Ladenausbau oder Praxisrenovierung oft dem Zufall oder dem knappsten Budgetposten überlassen. Für Entscheiderinnen und Entscheider im Mittelstand lohnt es sich deshalb, die Bodenwahl früh als Teil der Raum- und Investitionsplanung zu behandeln. Ein durchdacht gewählter Boden unterstützt konzentriertes Arbeiten, senkt die laufenden Betriebskosten und passt zum Corporate Design. Wer bei größeren Projekten auf Sicherheit setzen möchte, arbeitet mit regionalen Fachbetrieben zusammen, die Beratung und Verlegung aus einer Hand bieten etwa mit den Bodenleger-Experten in Hilden, die auch gewerbliche Kunden im Raum Haan und Solingen betreuen.
