Wirtschaft·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
7. Juni 2013

Traditions-Autohaus Hans Hanauer bald in „französicher“ Hand

Die wochenlange Unsicherheit hat ein Ende: Zum 1. Mai 2013 hat die Renault Retail Group Niederlassung München den Standort des Autohauses Hans Hanauer an der Wasserburger Landstraße mit allen 20 Mitarbeitern und 5 Auszubildenden übernommen.

So kann die Liquidation des Traditionsbetriebes Hanauer unter Erhalt dieser Arbeitsplätze am gewohnten Standort abgewickelt werden.

Nicht nur die Renault Niederlassung freut sich darüber, sondern auch Wolfgang Hanauer, der für seinen sozial verantwortungsvollen Entscheid einer Liquidation unter vollständiger Vertragserfüllung aus seinem privaten Vermögen großes positives Echo bekommt. Am Erhalt der Arbeits- und Ausbildungsplätze ist Hanauer ebenso gelegen wie an einer zuverlässigen und kompetenten Weiterbetreuung seiner Kunden – beides stellt die Renault Niederlassung im hart umkämpften Münchner Automarkt mit der Standortübernahme sicher.

Niederlassungsleiter Thomas Gläsel ist überzeugt, die Kunden von zwei Standorten aus künftig noch besser betreuen zu können. “Mit der traditionsreichen Wasserburger Landstraße übernehmen wir ein Haus, das seit vielen Jahren alle Entwicklungen der Marke Renault miterlebt hat und genau wie wir seit 2006 auch die Marke Dacia pflegt. Die Ausstattung des Hauses und das Know-how der Mitarbeiter passen also perfekt zu unseren hohen Standards als Niederlassung. Gemeinsam mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen werden wir alles daran setzen, dass die Münchner Kunden der Marken Renault und Dacia auch zukünftig immer voll und ganz zufrieden sein können.” Am 8. und 9. Juni wird die Niederlassung anlässlich der Einführung des neuen Renault Captur mit einem Tag der Offenen Tür an beiden Standorten feiern.

Quelle: Renault Retail Group

Teilen:
Weitere Artikel
Empathie und Struktur: Die stille Professionalität im Bestattungswesen
Ratgeber
Empathie und Struktur: Die stille Professionalität im Bestattungswesen

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, gerät die gewohnte Welt aus den Fugen. Für die Angehörigen steht die Zeit für einen Moment still, während Schmerz, Leere und Ratlosigkeit den Alltag überlagern. Gleichzeitig verlangt genau dieser sensible Augenblick viele sachliche Entscheidungen. Formulare müssen ausgefüllt, Fristen beachtet und erste Schritte in die Wege geleitet werden. In diesem Spannungsfeld zwischen persönlicher Trauer und praktischen Notwendigkeiten übernimmt das Bestattungswesen eine zentrale Aufgabe. Mit Ruhe, Einfühlungsvermögen und einer verlässlichen Ordnung schaffen Bestatter in den ersten Stunden den nötigen Halt. Sie nehmen den Angehörigen die Last der Organisation von den Schultern, damit Raum bleibt für das, was jetzt wirklich zählt: ein würdevolles und persönliches Abschiednehmen.

4 Min. LesezeitLesen
Zwischen Anteilnahme und Arbeitsalltag: Ein Leitfaden für Trauerfälle im Team
Arbeitsleben
Zwischen Anteilnahme und Arbeitsalltag: Ein Leitfaden für Trauerfälle im Team

Der Tod eines nahen Menschen reißt Betroffenen den Boden unter den Füßen weg. Erleidet ein Mitarbeiter einen solchen Schicksalsschlag, bleibt diese Erschütterung nicht an der Bürotür stehen. Tiefe persönliche Trauer und die Anforderungen des Berufslebens treffen unvermittelt aufeinander. In diesem Moment geraten gewohnte Abläufe ins Wanken. Für Vorgesetzte entsteht eine Situation, auf die herkömmliche Management-Leitfäden selten vorbereiten. Es geht darum, Raum für Schmerz und Rückzug zu schaffen, während der Betrieb geordnet weiterlaufen muss. Gelebte Unternehmenskultur zeigt sich nicht in Erfolgsphasen, sondern im Umgang mit menschlichen Krisen. Echtes Verständnis, Verlässlichkeit und der Verzicht auf leere Floskeln geben Halt und beweisen, dass die Menschen hinter den Arbeitsergebnissen an erster Stelle stehen.

4 Min. LesezeitLesen
Architektur des Wandels: Wie Unternehmen Nachträge im Bauvertrag präzise regeln
Business
Architektur des Wandels: Wie Unternehmen Nachträge im Bauvertrag präzise regeln

Kaum ein größeres Bauvorhaben erreicht die Abnahme genau so, wie es zu Beginn auf dem Papier skizziert wurde. Unvorhersehbare Bodenverhältnisse, geänderte behördliche Auflagen oder nachträgliche Anpassungswünsche der Auftraggeber verändern das Geschehen auf der Baustelle regelmäßig. Was in der Theorie oft als lästige Verzögerung wahrgenommen wird, gehört in der Praxis zum unternehmerischen Alltag. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg eines Projekts ist daher nicht das krampfhafte Festhalten am ursprünglichen Entwurf, sondern ein geordneter Umgang mit Veränderungen. Ein verlässliches Nachtragsmanagement sorgt dafür, dass zusätzliche Leistungen transparent vergütet werden und Zeitpläne realistisch bleiben. So wird die Vertragsanpassung nicht zum Streitfall, sondern zu einem geregelten Werkzeug solider Projektarbeit.

3 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite