News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
24. April 2015

Ist Haarausfall heilbar?

Wie verbreitet ist Haarausfall?

Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten. Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass fast alle Männer und Frauen früher oder später davon betroffen sind. Verschiedene Statistiken nennen Haarausfallwahrscheinlichkeiten von 80 bis 90 Prozent bei Männern und 60 bis 70 Prozent bei Frauen. Diese natürliche Form des Haarausfalls ist erblich bedingt und ein normaler Begleiter des Alterungsprozesses. Es gibt aber auch Arten, die deutlich früher auftreten. In diesen Fällen klagen bereits unter 30-Jährige über schütteres Haar. Die Ursachen sind vielfältig.

Ist früher Haarausfall krankheitsbedingt?

Es gibt Formen von Haarausfall, die auf Krankheiten zurückzuführen sind. So kommt es mitunter vor, dass Haarbüschel wegen Infektionen ausfallen. Auch kann es passieren, dass sich das eigene Immunsystem gegen die Haarwurzeln richtet. Dabei kommt es zu einer Überreaktion der Abwehrzellen gegenüber harmlosen Stoffe in den Haarfollikeln (den Einstülpungen der Oberhaut, aus denen die Haare wachsen). Sie entzünden sich und die Haare fallen aus. Inmitten des Haupthaars bilden sich kreisförmige kahle Stellen (Alopecia areata – kreisrunder Haarausfall).

Wo gibt es Hoffnung, wo nicht?

Der kreisrunde Haarausfall zerstört die Follikel glücklicherweise nicht dauerhaft. Wenn das Immunsystem wieder zu Kräften kommt, wachsen die Haare in alter Stärke nach. Mit ein paar Hilfsmitteln, wie man sie unter http://haarausfall-was-tun.com/ findet, kann man das Wachstum zusätzlich unterstützen. Anders sieht das Ganze aus, wenn eine Schilddrüsenstörung zum Haarausfall geführt hat. Die Hormone, die sonst für einen geregelten Stoffwechsel sorgen, erfüllen ihre Arbeit nicht mehr richtig. Die Haarwurzeln bekommen nicht ausreichend Nährstoffe und die Haare fallen aus.

Wieso leiden Menschen schon in jüngeren Jahren unter Haarausfall?

Stress ist Gift für den Organismus, mithin auch für die Haare. Durch die Überreizung des vegetativen Nervensystems werden Neurotransmitter und andere Botenstoffe ausgeschüttet. Diese haben den unangenehmen Nebeneffekt, dass sie die Haarfollikel schädigen. Der Haarausfall beschränkt sich dabei nicht auf bestimmte Areale. Er hinterlässt die typischen diffus verstreuten kahlen Stellen, für die diese Form des Haarausfalls bekannt ist.

Merke: Die Haupttherapie bei stressbedingtem Haarausfall besteht nicht in der Einnahme wachstumsfördernder Mittel, sondern in der Stressreduktion.

Wieso man Haarausfall bei Männern nicht wie bei Frauen behandeln kann

Eine weitere verbreitete Form des Haarausfalls ist hormonell bedingt. Die Haarwurzeln vieler Männer weisen eine erblich bedingte Überempfindlichkeit gegen Testosteron auf. Das Hormon wandelt sich im Körper in Dihydrotestosteron (DHT) um. Wenn die Haarwurzeln anfällig für die Wirkung dieses Stoffes sind, verkürzen sich die Wachstumszyklen. Das Haar wächst dünner nach. Die Haarwurzeln schrumpfen ein. Der Haarausfall von Frauen hat zwar auch oft hormonelle Gründe, doch ist hier eine Unterversorgung mit dem weiblichen Sexualhormon Östrogen für den Haarausfall verantwortlich. Normalerweise verstärkt Östrogen die Haarbildung. Das ist auch der Grund dafür, weshalb Frauen in der Regel längere Haare haben als Männer. Fällt das Hormon aus, dünnen die Haare aus und wachsen spärlicher nach.

Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Der digitale Türsteher: Jugendschutz als strategischer Qualitätsfaktor im E-Commerce
E-Commerce
Der digitale Türsteher: Jugendschutz als strategischer Qualitätsfaktor im E-Commerce

Der digitale Türsteher: Jugendschutz als strategischer Qualitätsfaktor im E-Commerce Der Onlinehandel hat den Zugang zu Waren aller Art grundlegend vereinfacht. Doch bei Produkten wie E-Zigaretten oder Spirituosen endet die Freiheit dort, wo der Jugendschutz beginnt. Früher reichte oft ein einfacher Klick auf eine Bestätigungsmaske aus. In der heutigen digitalen Handelswelt sind die Anforderungen jedoch gestiegen. Unternehmen stehen in der Pflicht, den Schutz Minderjähriger technisch und organisatorisch sicherzustellen.

4 Min. LesezeitLesen
Hinter den Kulissen erfolgreicher Kampagnen: das Meisterstück der effizienten Logistik
Wirtschaft
Hinter den Kulissen erfolgreicher Kampagnen: das Meisterstück der effizienten Logistik

Eine durchdachte Marketingidee ist meist nur der sichtbare Teil eines viel größeren Konstrukts. Was später auf Plakaten, in Schaufenstern oder auf Messen scheinbar mühelos wirkt, braucht im Hintergrund eine genaue Planung. Es reicht heute nicht mehr aus, nur mit ansprechenden Bildern oder guten Slogans aufzufallen. Die Werbematerialien müssen auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort eintreffen. Erst die physische Umsetzung entscheidet darüber, ob eine Kampagne im Markt tatsächlich funktioniert. Wenn Kataloge nicht pünktlich in der Filiale liegen oder Messe-Displays unvollständig ankommen, verliert selbst das beste Konzept seine Wirkung.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite
Ist Haarausfall heilbar? | business-on.de