Wie verbreitet ist Haarausfall?
Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten. Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass fast alle Männer und Frauen früher oder später davon betroffen sind. Verschiedene Statistiken nennen Haarausfallwahrscheinlichkeiten von 80 bis 90 Prozent bei Männern und 60 bis 70 Prozent bei Frauen. Diese natürliche Form des Haarausfalls ist erblich bedingt und ein normaler Begleiter des Alterungsprozesses. Es gibt aber auch Arten, die deutlich früher auftreten. In diesen Fällen klagen bereits unter 30-Jährige über schütteres Haar. Die Ursachen sind vielfältig.
Ist früher Haarausfall krankheitsbedingt?
Es gibt Formen von Haarausfall, die auf Krankheiten zurückzuführen sind. So kommt es mitunter vor, dass Haarbüschel wegen Infektionen ausfallen. Auch kann es passieren, dass sich das eigene Immunsystem gegen die Haarwurzeln richtet. Dabei kommt es zu einer Überreaktion der Abwehrzellen gegenüber harmlosen Stoffe in den Haarfollikeln (den Einstülpungen der Oberhaut, aus denen die Haare wachsen). Sie entzünden sich und die Haare fallen aus. Inmitten des Haupthaars bilden sich kreisförmige kahle Stellen (Alopecia areata – kreisrunder Haarausfall).
Wo gibt es Hoffnung, wo nicht?
Der kreisrunde Haarausfall zerstört die Follikel glücklicherweise nicht dauerhaft. Wenn das Immunsystem wieder zu Kräften kommt, wachsen die Haare in alter Stärke nach. Mit ein paar Hilfsmitteln, wie man sie unter http://haarausfall-was-tun.com/ findet, kann man das Wachstum zusätzlich unterstützen. Anders sieht das Ganze aus, wenn eine Schilddrüsenstörung zum Haarausfall geführt hat. Die Hormone, die sonst für einen geregelten Stoffwechsel sorgen, erfüllen ihre Arbeit nicht mehr richtig. Die Haarwurzeln bekommen nicht ausreichend Nährstoffe und die Haare fallen aus.
Wieso leiden Menschen schon in jüngeren Jahren unter Haarausfall?
Stress ist Gift für den Organismus, mithin auch für die Haare. Durch die Überreizung des vegetativen Nervensystems werden Neurotransmitter und andere Botenstoffe ausgeschüttet. Diese haben den unangenehmen Nebeneffekt, dass sie die Haarfollikel schädigen. Der Haarausfall beschränkt sich dabei nicht auf bestimmte Areale. Er hinterlässt die typischen diffus verstreuten kahlen Stellen, für die diese Form des Haarausfalls bekannt ist.
Merke: Die Haupttherapie bei stressbedingtem Haarausfall besteht nicht in der Einnahme wachstumsfördernder Mittel, sondern in der Stressreduktion.
Wieso man Haarausfall bei Männern nicht wie bei Frauen behandeln kann
Eine weitere verbreitete Form des Haarausfalls ist hormonell bedingt. Die Haarwurzeln vieler Männer weisen eine erblich bedingte Überempfindlichkeit gegen Testosteron auf. Das Hormon wandelt sich im Körper in Dihydrotestosteron (DHT) um. Wenn die Haarwurzeln anfällig für die Wirkung dieses Stoffes sind, verkürzen sich die Wachstumszyklen. Das Haar wächst dünner nach. Die Haarwurzeln schrumpfen ein. Der Haarausfall von Frauen hat zwar auch oft hormonelle Gründe, doch ist hier eine Unterversorgung mit dem weiblichen Sexualhormon Östrogen für den Haarausfall verantwortlich. Normalerweise verstärkt Östrogen die Haarbildung. Das ist auch der Grund dafür, weshalb Frauen in der Regel längere Haare haben als Männer. Fällt das Hormon aus, dünnen die Haare aus und wachsen spärlicher nach.
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