Die 10 Saarland-Geheimtipps für den Wochenendausflug (Teil 4)

Im Jahr 2007 wurde im Zentrum der Stadt Lebach, zwischen dem Flüsschen Theel und der Hochtrasse der Umgehungsstraße, der »Asiatische Garten« fertiggestellt. Er entstand nach dem Vorbild traditioneller chinesischer Gartenanlagen und ist der einzige seiner Art im gesamten Saarland.
Das 2.400 Quadratmeter große Gelände wurde im Rahmen einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme von Asylbewerbern angelegt.
Ziel der Anlage war es, »die Harmonie von Erde, Himmel, Steinen, Wasser, Gebäuden, Wegen und Pflanzen, also den sogenannten sieben Dingen zu erreichen«.
Zentraler Ruhepunkt des Gartens ist die Pagode. Ihre acht Seiten stehen für die acht Elemente sowie die acht Himmels- und Zwischenrichtungen. Hier sollen Gäste aus allen Himmelsrichtungen zusammenkommen.
Links neben der Pagode führt eine Brücke über ein künstliches Gewässer. Ihre Zickzackform entstand aus dem Glauben, dass böse Geister sich nur geradeaus bewegen können. Die halbkreisförmige Rundbogenbrücke rechts neben der Pagode spiegelt sich im Wasser zum vollen Kreis, dem chinesischen Himmelssymbol.
Der Asiatische Garten in Lebach ist ein ungewöhnliches Projekt an einem ungewöhnlichen Ort. Ob die Besucher allerdings im Angesicht der betongrauen Hochtrasse zur vollkommenen Harmonie finden werden, darf bezweifelt werden.
Auch die Fußgängerzone, die auf der anderen Seite der Hochtrasse liegt, bildet einen starken Kontrast zu dem harmonischen Garten. Das künstlich geschaffene, von Betonbauten dominierte Zentrum ist ein Musterbeispiel für moderne Stadtplanung in den 1970er Jahren. Passend zum Asiatischen Garten gibt es dort, gegenüber von Rathaus und Polizei, ein gigantisches China-Restaurant mit 400 Sitzplätzen.
Niemand weiß, ob es sich dabei um ein Abschreibungsprojekt handelt oder ob die Besitzer einer Fehlinformation über die touristische Bedeutung Lebachs aufgesessen sind. Wie auch immer – die Reise zum Asiatischen Garten lohnt sich in jedem Fall. Denn wie sagte schon der weise Konfuzius: Der Weg ist das Ziel.
Adresse Im Theelgrund, Lebach | ÖPNV DB Haltestelle Bhf. Lebach, über die Fußgän- gerbrücke (Poststraße) | Pkw A8, Abfahrt Heusweiler, oder A1, Abfahrt Tholey. in Lebach den Schildern folgen. Parkplätze Im Theelgrund | Öffnungszeiten Ganzjährig | Tipp In der Fußgängerzone befindet sich das frisch renovierte Hallenbad. Mit seiner transparenten Architektur hebt es sich von den Gebäuden ringsum wohltuend ab.
Emons Verlag
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
ArbeitslebenArbeitssicherheit ist ein Erfolgsfaktor. Sie schützt die Gesundheit der Mitarbeiter, stabilisiert Abläufe und senkt Ausfallzeiten sowie Kosten. Wer Unfallrisiken im Betrieb früh erkennt und systematisch bewertet, verbessert den Schutz im Arbeitsalltag. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wirtschaftlich sinnvoll. Gerade bei hoher Belastung, knapper Personaldecke und wachsendem Dokumentationsaufwand wird ein gut organisierter Mitarbeiterschutz für viele Unternehmen immer wichtiger. Arbeitsschutz entscheidet über Stabilität im Betrieb Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit sicher und ohne vermeidbare Gesundheitsrisiken ausüben können. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, Gefahren am Arbeitsplatz zu erkennen, passende Maßnahmen festzulegen, deren Wirkung zu prüfen und die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren.
AktuellWer heute ein Bürogebäude, einen Handelsstandort oder eine gemischt genutzte Gewerbeimmobilie modernisiert, landet schnell bei derselben Frage: Reicht ein konventionelles Heizsystem noch aus, wenn Energiekosten, CO2-Emissionen und regulatorische Vorgaben gleichzeitig Druck machen? Genau an diesem Punkt wird die Wärmepumpe für viele Unternehmen interessant. Das zeigt auch der Blick auf den Markt. In Nichtwohngebäuden lag der Wärmeverbrauch 2023 bei 207 TWh. Davon entfielen noch 69 Prozent auf Öl, Gas und Kohle. Zugleich gewinnen Wärmepumpen im Neubau und bei neuen Projekten spürbar an Bedeutung. Die Debatte wird trotzdem noch zu grob geführt. In vielen Gesprächen geht es nur um die Frage, ob eine Wärmepumpe funktioniert. Die bessere Frage lautet: In welchem Gebäude, mit welcher Wärmequelle und unter welchen Lastprofilen rechnet sie sich? Für eine kleine Büroeinheit gelten andere Maßstäbe als für ein Produktionsgebäude mit hohem Wärmebedarf, langen Laufzeiten oder zusätzlicher Kälteversorgung. Genau deshalb braucht das Thema eine wirtschaftliche und technische Einordnung, die näher an der Praxis bleibt. Warum Wärmepumpen im Gewerbe gerade jetzt ein reales Entscheidungsthema sind
