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17. Februar 2015

Krisenkommunikation: Den Kopf in den Sand stecken ist keine Lösung!

Siegen/Olpe. Stephan Schlentrich, jahrelanger Fernsehmoderator der SWR-Landesschau und Leiter des Steinbeis-Transferzentrums „Communication, Safety & Security“ mit Sitz in Wiesbaden, geht am 20. April um 17 Uhr vor Ort ins Detail.

Ob Wirtschaftsspionage, Unfälle, Produktrückrufe, Korruption, Erpressung, Lebensmittelskandale oder Personalstreitigkeiten: Niemand ist vor Krisen gefeit. Weder Wirtschaftsunternehmen, noch die Politik, Verbände oder Einzelpersonen. Jeder, der irgendwie im Licht der Öffentlichkeit steht, ist gefährdet, in Krisen zu stürzen. Kaum etwas bleibt der vielschichtigen und vernetzten Mediengesellschaft von heute geheim. Vieles sind klassische Krisen-Auslöser und Themen von besonderem öffentlichen Interesse. Die Medien reißen sich um solche Storys und die Verantwortlichen werden einer peniblen Prüfung unterzogen. „Es gibt immer wieder Versuche, die Presse abzulenken oder auf eine falsche Fährte zu schicken“, berichtet Stephan Schlentrich. Er kennt solche Fälle aus eigener Erfahrung. Der aus Siegen kommende Journalist arbeitete 30 Jahre lang als investigativer Fernseh-Journalist für die ARD – unter anderem als Redakteur des Politik-Magazins „Report Mainz“. Als Krisenreporter berichtete er für Tagesschau und Tagesthemen aus Bagdad, dem Mittleren Osten, vom Tsunami in Thailand und aus dem Erdbebengebiet Haiti.

In der IHK möchte Stephan Schlentrich Tipps und Hilfestellung geben, wie Unternehmen mit Krisen umgehen sollten. Wie funktioniert eine gute Krisenkommunikation? Welche Vorkehrungen können Betriebe treffen, damit es erst gar nicht so weit kommt? Da die Veranstaltungs-Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten. Interessenten sollten sich im Internet unter www.ihk-siegen.de oder bei Hannah Greis (Tel.: 0271 3302-316 oder E-Mail: hannah.greis@siegen.ihk.de ) anmelden.

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