business-on.de: Umsatzwerk – Neugeschäft ist planbar heißt es auf Ihrem Internetauftritt. Erklären Sie unseren Lesern doch einmal, was diese generell von Ihnen erwarten können, wie gehen Sie Ihren Kunden zur Hand?
Denis Robens: Grundsätzlich schauen wir uns erstmal die Ziele unserer Kunden an. Das ist aus meiner Sicht einfach unabdingbar. Ich werde häufig gefragt ob ich Firmen unterstützen kann, die gar nicht wissen was Sie erreichen möchten. So kann man natürlich nicht helfen.
Danach schauen wir uns an, welche Plattform zum Kunden und seinem Produkt, seiner Dienstleistung passt, denn die Plattformen haben unterschiedliche Ausrichtungen und das ist wichtig zu verstehen. Außerdem ist natürlich auch immer Budget und Kapazität im Unternehmen ein großes Thema. Denn wann man etwas anfängt in dem Bereich dann auch richtig und nicht mit angezogener Handbremse.
Zu guter Letzt geht es in die Umsetzung. Gerade hier kann Umsatzwerk mit verschiedenen Paketen individuell helfen und von der Leadgenerierung über die Kundenakquise sogar bis hin zum Key Account Management alles übernehmen. Viele Unternehmen beauftragen uns als „Hunter“, heißt wir übernehmen von der Leadgenerierung bis zum Kundentermin alles für unsere Kunden. Dort sind wir quasi ein weiterer Angestellter, der neue Kunden liefert. Teilweise sind wir dann sogar bei Firmenfeiern dabei, heißt wir sind ein Teil vom Team. Das macht natürlich richtig viel Spaß.
business-on.de: Seit wann gibt es das Umsatzwerk, und aus wie vielen Mitarbeitern besteht das Team?
Denis Robens: Umsatzwerk wurde im Juni.2018 gegründet und ist somit drei Jahre jung. Mittlerweile besteht das Team inklusive meiner Person aus fünf Mitarbeitern.
business-on.de: Schildern Sie doch einmal Ihren Weg in die Selbstständigkeit hin zu diesem spannenden Unternehmen.
Denis Robens: Ich habe 14 Jahre in verschiedenen Tätigkeiten bei British American Tobacco Germany GmbH gearbeitet, fast immer im Vertrieb, die letzten Positionen waren Büroleiter Berlin, dann Verkaufsleiter Saarland bis Freiburg und zuletzt als Shopper Marketing Manager in der Zentrale in Hamburg. Danach bin ich für zwei Jahre in eine Designagentur gewechselt und dann war ich weitere zwei Jahre bei einem Mittelständler im Vertrieb als Head of Sales & Business Development tätig. Vor drei Jahren habe ich dann Umsatzwerk gegründet.
business-on.de: Ihre Kunden kommen in erster Linie aus den Bereichen der KMU, also den kleinen und mittleren Unternehmen. Viele haben immer noch mit Social-Media-Marketing eher wenig am Hut. Sie zeigen denen auf, welche Potenziale sich da verbergen. Das bedarf ab und an sicher viel Überzeugungsarbeit?
Denis Robens: Grundsätzlich richtig, wobei viele KMU’s schon verstanden haben, dass es wichtig ist im Netz präsent zu sein. Wir haben häufiger die Diskussion, dass es viele Agentur gibt, die grüne Wiesen versprechen und dann funktioniert es doch nicht so wie versprochen. Da muss man ordentliche Überzeugungsarbeit leisten, damit diese potentiellen Kunden sich trauen den Weg mit uns zu gehen, obwohl Sie vorher schon einige negative Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt haben.
business-on.de: Welche Kunden oder Branchen tun sich in Sachen Social Media immer noch besonders schwer?

Denis Robens, Jahrgang 1978, ist verheiratet und vierfacher Vater.
Denis Robens: Das lässt sich weniger auf Branchen zusammenfassen, sondern eher auf GF die über 50 sind und bisher auch kein Social Media benötigten. Da muss man dann bei Adam und Eva anfangen.
business-on.de: Deutschland ist ja in Sachen IT-Infrastruktur nicht gerade Vorreiter, kleinere, ärmere Länder haben uns da mächtig abgehängt. Sehen Sie aufgrund der Coronakrise irgendwie Anzeichen, dass es doch besser wird in Sachen Digitalisierung?
Denis Robens: Absolut, die Krise hat gezeigt, dass die Unternehmen aufwachen müssen. Aber vor allem hat es gezeigt, dass es geht und so Themen wie Home-Office, Videocalls und Kundenakquise auch Remote funktionieren können. Es gibt jetzt keine Ausrede mehr, diese Themen nicht anzugehen.
business-on.de: Sie unterstützen Kunden, auf den gängigen Plattformen wie XING, LinkedIn oder Facebook vernünftig präsent zu sein oder auf Verkaufsseiten wie Ebay und Amazon mehr Absatz zu generieren. Welche „Neulinge“ sehen Sie am Start, die den etablierten in naher Zukunft zur echten Konkurrenz werden könnten?
Denis Robens: Tik Tok wird immer mehr von Konzernen genutzt. Am Anfang wurde die Plattform belächelt, aber nun sehen die Firmen, dass sich die jungen Menschen dort aufhalten und die junge Zielgruppe ist für viele Anbieter extrem wichtig, halt die Konsumenten der Zukunft.
Clubhouse hat einen riesen Hype erlebt seit dem Start vor ein paar Monaten. Audio content wird immer beliebter, ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Form einen neuen spannenden Kanal erleben werden, ob es nun Clubhouse ist oder Google, Facebook und Co. kopieren, werden wir sehen.
business-on.de: Sie stellen einen neuen Mitarbeiter ein. Welche drei Eigenschaften / Fähigkeiten muss der haben, und was geht gar nicht?
Denis Robens: Flexibel, Neugierig und Verlässlich. Humorlos geht gar nicht…
business-on.de: Ihr Unternehmen hat seinen Sitz in Winsen an der Luhe. Ein guter Standort für Gewerbetreibende? Oder fehlt es an was, gibt es etwas zu bemängeln?
Denis Robens: Ich glaube Winsen ist ein guter Standort. Vor den Toren einer Großstadt und doch noch ein wenig idyllisch. Aber da wir ja alle remote arbeiten spielt der Standort bei modernen Agenturen aus meiner Sicht keine große Rolle. Unser neuer Kollege arbeitet am liebsten von seinem Camper aus, mit Blick auf den See oder das Meer. Warum nicht, jeder so wie er mag. Das Internet und ein bisschen Flexibilität machen es möglich.
business-on.de: Können Sie kurz aufzeigen, wie man bei Google weit vorne landet, wie mein Shop möglichst viele Kunden erreicht, was wichtig ist bei SEO und Social Media?
Denis Robens: Tja, wo versteckt man am besten eine Leiche? Auf Seite zwei bei Google, denn da sucht Keiner! Mal im Ernst, im Marketing und dazu gehört natürlich auch das Vertriebsmarketing müssen immer viele Dinge zusammenpassen. Wer ist meine Zielgruppe, wie muss der Content aussehen, was ist die richtige Ansprache, wie werde ich gefunden? Selbstverständlich ist auch die Seite 1 bei Google wichtig, aber das allein hilft natürlich nicht. Wenn ich die oben genannten Punkte ordentlich abbilde und die Regeln auf den einzelnen Kanälen beachte und einhalte, kommt die Reichweite automatisch. Wenn der Inhalt meiner Ansprache interessant ist, dann sind die Kunden auch bereit sich den Content anzuschauen und Kontakt aufzunehmen.
Denis Robens, Jahrgang 1978, ist verheiratet und vierfacher Vater. In seiner Freizeit fährt er gerne Motorrad, spielt und schaut Tennis und putzt auch mal gerne das Auto. Als großer Rodger-Federer-Fan sagt er über den Schweizer Topspieler: „Ein super Vorbild, der zeigt, wie man unter Druck ein Gentleman sein kann.“
ArbeitslebenDer Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.
BusinessSchmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?
BusinessWenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation

