Durchschnittlich zehn Prozent der Arbeitszeit gehen laut einer Online-Befragung wegen nicht gelöster Konflikte verloren. Arbeit ließe sich effizienter erledigen, wenn Konflikte konstruktiv gelöst würden. Viele Unternehmen fordern deshalb von ihren Führungskräften einen hohen Grad an Konfliktfähigkeit. Aber was bedeutet das eigentlich?
Konflikte gehören zum Berufsalltag dazu. Wenn es gelingt, Konflikte auf eine konstruktive Art zu bearbeiten, können Sie die Zusammenarbeit positiv verändern. Häufig zeigt sich aber, dass Konflikte über eine alltägliche Meinungsverschiedenheit hinausgehen. Bei den Betroffenen lässt sich dann eine starke emotionale Betroffenheit feststellen, die oft mit der aktuellen Meinungsverschiedenheit nichts zu tun hat. Die Ursachen liegen manchmal weit in der Vergangenheit und sind den Parteien oft gar nicht mehr in Erinnerung. Diese Emotionen führen dazu, dass unangemessene, oft extreme Verhaltensweisen an den Tag gelegt werden, die zu einer weiteren Eskalation führen.
Hier lassen sich zwei grundsätzliche Muster unterscheiden: starke Aggressivität oder deutlich ausgeprägtes Rückzugsverhalten. Konflikte lassen sich allerdings nur bearbeiten, wenn die Konfliktparteien ein Interesse an einer Einigung haben und vom Grundsatz her kompromissbereit sind. Eine konfliktfähige Führungskraft übernimmt in solchen festgefahrenen Konfliktsituationen die Rolle des neutralen Moderators. Auch wenn sie innerlich einer der Parteien zugeneigt ist, muss sie alles vermeiden, was als Parteinahme interpretiert werden kann.
Fähigkeiten, die eine konfliktfähige Führungskraft mitbringt
Flexibilität
Die konfliktfähige Führungskraft kann sich auf unterschiedliche Menschen und Situationen einstellen, ohne die eigenen Ziele aus den Augen zu verlieren. In diesem Fall bedeutet das, den Konflikt zu lösen und damit die hemmenden Kräfte eines Konfliktes in positive Kräfte zu überführen.
Selbstwertgefühl
Die konfliktfähige Person kennt die eigenen Stärken und kann sie gewinnbringend einsetzen, damit Mitarbeiter und Kollegen daraus Nutzen ziehen können.
Belastbarkeit
Damit ist die Fähigkeit der Führungskraft gemeint, unklare oder widersprüchliche Situationen des Arbeitsalltags auszuhalten.
Zielorientierung
Trotz aller Unwägbarkeiten ist die Führungskraft in der Lage, eine Entscheidung anzustreben, zu treffen und konsequent umzusetzen.
Selbstbestimmung
Konfliktfähige Führungskräfte bilden sich eine unabhängige Meinung und stehen für diese ein.
Einsicht
Sie sind außerdem in der Lage, eigene Annahmen in Frage zu stellen und zu verändern. Sie sind grundlegend kompromissbereit.
Zuversicht
Konfliktfähigkeit heißt auch, Vertrauen in sich und andere zu setzen, die Zukunft zu gestalten und mit Enttäuschungen und Misserfolgen umgehen zu können.
Institut für Management-Entwicklung (ime)
Das Institut für Management-Entwicklung (ime) berät, begleitet und unterstützt mittelständische und große Unternehmen in allen Fragen der Personalentwicklung innerhalb der beiden Geschäftsbereiche Offene Seminare und Inhouse-Leistungen. Die Kernkompetenz liegt dabei auf der Durchführung intensiver, praxisnaher und berufsrelevanter sowie methodenorientierter Weiterbildungen. Die Schwerpunkte des ime liegen in den Bereichen Führung, Management, Kommunikation und Methodenkompetenz, Persönlichkeitsentwicklung sowie Vertrieb.
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VerbraucherEine gute Idee allein ist noch kein Vermögenswert. Erst wenn Erfindungen, Markennamen oder Produktdesigns rechtlich abgesichert sind, lassen sie sich wirtschaftlich nutzen und im Zweifel auch verteidigen. Genau das ist die Aufgabe einer Patentanwältin in Heidenheim: Sie prüft, welches Schutzrecht zu einer Entwicklung passt, begleitet die Anmeldung beim zuständigen Amt und hilft, die Rechte im Streitfall durchzusetzen. Viele Gründer und mittelständische Unternehmen unterschätzen, wie schnell eine ungeschützte Entwicklung von Wettbewerbern aufgegriffen wird. Gewerblicher Rechtsschutz sorgt dafür, dass aus geistigem Eigentum ein echter Wettbewerbsvorteil entsteht. Warum gewerblicher Rechtsschutz für Unternehmen zum Wettbewerbsfaktor wird Für viele Unternehmen gehört das eigene Know-how zum wichtigsten Kapital überhaupt. Eine neue Technik, ein prägnanter Markenname oder eine eigenständige Produktgestaltung entstehen durch erhebliche Investitionen in Entwicklung und Marktpositionierung. Ohne rechtlichen Schutz lässt sich dieser Wert jedoch nur schwer verteidigen: Wettbewerber können erfolgreiche Produkte imitieren, ähnliche Namen nutzen oder Gestaltungen übernehmen.

