Ehrendoktorwürden an weltweit renommierten Universitäten
Im Jahr 1478 erhielt Lionel Woodville (Dekan der Exeter-Universität, Bischof von Salisbury und Schwager von Edward dem IV) den ersten überhaupt jemals von einer Universität (Universität von Oxford) verliehenen Ehrendoktortitel (Oxford University).
Mit der Verleihung eines Ehrendoktortitels konnte der Titelträger zumeist alle Vorrechte an der Universität sowie alle akademischen Würden in Anspruch nehmen. In der Zwischenzeit verleihen Universitäten auch Absolventen mit großartigen Karriereerfolgen sowie Personen, die der Gesellschaft oder Menschheit einen wesentlichen Beitrag geleistet haben, die Ehrendoktorwürde.
Zu den häufigsten Ehrendoktortiteln zählen der Doktor der Künste (Doctor of Arts, D.A.), der Doktor der Literaturwissenschaften (Doctor of Letters, Litt. D.), der Doktor der Naturwissenschaften (Doctor of Science, Sc. D.), der Doktor der Technik (Doctor of Technology, D. Tech.), der Doktor des Rechts (Doctor of Laws, L.L.D.), der Doktor der bildenden Künste (Doctor of Fine Arts, D.F.A) und der Doktor der Musik(Doctor of Music, Mus. D.).
Die Anzahl an verliehenen Ehrendoktortiteln schwankt stark von Universität zu Universität. Nachfolgend einige Beispiele renommierter Institute, darunter auch einige der weltweit bekanntesten Einrichtungen:
- Universität Yale: 2.784 Ehrendoktortitel (im Jahr 2013)
- Universität von Ottawa: 801 Ehrendoktortitel (1888 – 2014)
- King’s College London: 337 Ehrendoktortitel (im Jahr 2013)
- Cambridge-Universität: 323 Ehrendoktortitel (1977 – 2013)
Neben diesen staatlichen Universitäten und wirtschaftlichen Hochschulen verleihen auch private Universitäten Ehrendoktortitel, besonders, wenn sie ein bestimmtes Maß an internationaler Anerkennung und Zulassung erreicht haben. Diese privaten Universitäten vergeben aber sehr viel weniger Titel, wie die nachfolgende formale Zahlenauflistung für zwei führende Institutionen zeigt:
- Webster-Universität: 97 Ehrendoktortitel (im Jahr 2014)
- Europäische Universität: 24 Ehrendoktortitel (im Jahr 2013)
Damit hat die Webster-Universität viermal so viele Ehrendoktortitel verliehen wie die Europäische Universität und die Universität Yale hat sogar einhundertzehnmal so viele Titel verliehen! Dies ist auf einen verstärkt selektiven Prozess zurückzuführen. Häufig wird von Experten auch auf die Nutzung von Ehrentiteln als Werbung hingewiesen: Während die Europäische Universität oder die Webster-Universität in ihren Prozessen selektiv und maßvoll vorgehen und Ehrendoktortitel vor allem auf Grundlage von besonderen Verdiensten verleihen, nutzen andere diese eventuell nur als reine Werbemaßnahme.
In der Tat haben Ehrendoktortitel häufig Kritik hervorgerufen, wenn es um die Frage ging, warum Universitäten manchmal Personen diese Titel zukommen lassen, die keinerlei Bezug zu der betreffenden Institution haben. Es ist behauptet worden, dass viele Ehrentitel in Reaktion auf größere Spenden verliehen wurden oder um die Aufmerksamkeit der Medien für die betreffende Universität zu erhöhen. Auch wurde das Problem der überhöhten Zahl an verliehenen Ehrentiteln angesprochen. Und tatsächlich ist es so, dass der einzelne Titel umso weniger Bedeutung hat, je mehr in der Gesamtzahl vergeben werden.
Einige Universitäten scheinen Ehrendoktortitel sogar zu verkaufen und machen diese Titel damit nicht nur wertlos, sondern in gewisser Hinsicht lächerlich. Solche Vorgehensweisen ziehen Verwirrung und Missverständnisse nach sich.
Einige Universitäten scheinen diese Praxis durch die Vergabe viel zu vieler Titel in ihrem Bemühen um schnellen Ruhm oder schnelle Anerkennung zu missbrauchen. Aber es scheint auch klar, dass diese Auszeichnungen immer noch viel bewirken können. Sie sind vielfach hilfreich und stellen den Wert, den eine Institution für eine Person hat, unter Beweis.
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
