Das wichtigste vorweg: Das deutsche Chapter der PATA hat einen neuen ersten Vorsitzenden. Martin Klug, Managing Director des Australien- und Neuseelandspezialisten TravelEssence, wurde auf der Jahreshauptversammlung in das Amt gewählt. Andreas Wiehn, Director Leisure Sales Central Europe bei Kerzner International, leitete die Geschicke des Vereins in den vergangenen vier Jahren. Aus beruflichen Gründen stand er nicht mehr zur Wahl. An der Seite von Martin Klug sorgt die wiedergewählte Christine Martin von Tourism Malaysia als Schatzmeisterin für Kontinuität. Der neue Vorstand wurde für die kommenden drei Jahre gewählt.
Martin Klug dankte in seiner Vorstellung der Planungen für 2016/2017 Andreas Wiehn für seine Arbeit und kündigte an, den erfolgreichen Weg in vertrauter Weise fortzusetzen. Mit Blick auf den für Dezember 2016 geplanten Businessplan 2017 sieht der Vorstand Handlungsbedarf in der Optimierung von B2B-Maßnahmen sowie der Neumitgliederakquise und plant, den Mitgliedern PATA-eigene B2C-Formate anzubieten. „Wichtige Grundlage aller PATA Aktivitäten ist aber eine aktive Einbindung der Mitglieder“, sagt Klug.
Im vergangenen Jahr konnte der PATA Deutschland e.V. mit „Atlas Bhutan Tour and Travel“, „Starclippers Kreuzfahrten“ und „Meliã Hotels International“ drei neue Mitglieder begrüßen.
Weitere Informationen finden Sie online auf der Homepage der PATA Deutschland.
AktuellViele Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen stehen vor einer Entscheidung, die sich nicht aufschieben lässt: Wer führt den Betrieb weiter, wenn der Inhaber ausscheidet? Laut KfW streben Eigentümer bis Ende 2029 im Jahresdurchschnitt rund 109.000 Unternehmensnachfolgen an. Zugleich planen oder erwägen Inhaber jährlich etwa 114.000 Geschäftsaufgaben. Beides sind hochgerechnete Absichten, keine bereits vollzogenen Übergaben oder Schließungen. Dass immer mehr Unternehmer in den Ruhestand gehen, erklärt allerdings nur einen Teil des Problems. Ein Betrieb kann seit Jahrzehnten am Markt etabliert sein und dennoch schwer einen Käufer finden – etwa weil Erträge, Kaufpreisvorstellungen und Investitionsbedarf nicht zusammenpassen. Damit stellt sich auch die Frage, welche Folgen ausbleibende Übergaben für Beschäftigte, Regionen und den Wirtschaftsstandort Deutschland haben. Mehr Stilllegungspläne als Nachfolgewünsche: Wie groß ist das Problem?
RatgeberWenn ein geliebter Mensch stirbt, gerät die gewohnte Welt aus den Fugen. Für die Angehörigen steht die Zeit für einen Moment still, während Schmerz, Leere und Ratlosigkeit den Alltag überlagern. Gleichzeitig verlangt genau dieser sensible Augenblick viele sachliche Entscheidungen. Formulare müssen ausgefüllt, Fristen beachtet und erste Schritte in die Wege geleitet werden. In diesem Spannungsfeld zwischen persönlicher Trauer und praktischen Notwendigkeiten übernimmt das Bestattungswesen eine zentrale Aufgabe. Mit Ruhe, Einfühlungsvermögen und einer verlässlichen Ordnung schaffen Bestatter in den ersten Stunden den nötigen Halt. Sie nehmen den Angehörigen die Last der Organisation von den Schultern, damit Raum bleibt für das, was jetzt wirklich zählt: ein würdevolles und persönliches Abschiednehmen.
ArbeitslebenDer Tod eines nahen Menschen reißt Betroffenen den Boden unter den Füßen weg. Erleidet ein Mitarbeiter einen solchen Schicksalsschlag, bleibt diese Erschütterung nicht an der Bürotür stehen. Tiefe persönliche Trauer und die Anforderungen des Berufslebens treffen unvermittelt aufeinander. In diesem Moment geraten gewohnte Abläufe ins Wanken. Für Vorgesetzte entsteht eine Situation, auf die herkömmliche Management-Leitfäden selten vorbereiten. Es geht darum, Raum für Schmerz und Rückzug zu schaffen, während der Betrieb geordnet weiterlaufen muss. Gelebte Unternehmenskultur zeigt sich nicht in Erfolgsphasen, sondern im Umgang mit menschlichen Krisen. Echtes Verständnis, Verlässlichkeit und der Verzicht auf leere Floskeln geben Halt und beweisen, dass die Menschen hinter den Arbeitsergebnissen an erster Stelle stehen.

