Expertentalk·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
16. April 2025

Tufting Workshop Köln: Eigenen Teppich bei Touf Touf kreieren

Einen eigenen kleinen Teppich kreieren – das klingt erstmal nach Handwerk, nach Geduld, vielleicht auch nach einer Technik, die nicht auf den ersten Blick zugänglich ist. Der Tufting Workshop Köln zeigt, dass es auch anders geht. In entspannter Atmosphäre, mit klarer Anleitung und vorbereitetem Material wird hier aus einem einfachen Motiv ein Teppich – selbst gemacht, Schritt für Schritt. Das Besondere daran: Die Technik ist absolut Anfänger:innen und für jeden geeignet.

Hinter dem Angebot von Touf Touf steht Dee, Designerin mit einem vielseitigen beruflichen Hintergrund. Sie bringt Erfahrung aus Grafik, Mode und Kunst mit – und hat daraus ein Workshop-Konzept entwickelt, das nicht nur praktisch funktioniert, sondern auch verständlich ist. Wer teilnimmt, muss keine Vorkenntnisse mitbringen. Die nötigen Schritte werden erklärt, die Technik wird eingeführt, das Motiv wird im Vorfeld abgestimmt. So entsteht ein Arbeitsprozess, der für viele machbar ist – auch ohne kreative Ausbildung.

Gearbeitet wird mit veganer Wolle, in einem vorab bespannten Rahmen, die fertige Feinarbeit übernimmt Dee selbst. Wer möchte, kann sein fertiges Stück einige Tage später abholen oder sich gegen Aufpreis zusenden lassen. Das Studio ist offen für Einzelpersonen ebenso wie für Gruppen – auch Teamevents, Junggesellenabschiede oder Gutscheine sind Teil des Konzepts.

Ein weiterer Punkt: Die Workshops sind auf Wunsch auch mobil. Für Menschen mit Einschränkungen bietet Dee Hausbesuche an – unkompliziert, auf Augenhöhe, mit dem Ziel, möglichst vielen den Zugang zu dieser Technik zu ermöglichen.

Ein Gespräch über textile Gestaltung im kleinen Format – und darüber, wie aus einem Workshop ein Ort für eigene Ideen wird.

Business-on: Du arbeitest mit vorbereiteten Motiven und veganer Wolle – was war dir bei der Konzeption des Workshops besonders wichtig?

Dee: Ich wollte ein Erlebnis anbieten für alle, die schon immer mal einen Teppich selbst tuften wollten, da ich selber nach Berlin reisen musste, weil es in Köln keine Workshops gab. Auch dass es leckere vegane Snacks und Getränke gibt, stand für mich als eine Priorität fest. Was mir sehr wichtig ist, ist, dass es ein Safe Space für alle unterschiedlichen Personen ist. Da lege ich viel Wert drauf – und das ist auch das Feedback, was ich bis jetzt immer wieder erhalte nach einem Workshop: Das die Menschen sich wohl fühlen und mit einem tollen Erfolgserlebnis nach Hause gehen.

Business-on: Viele Teilnehmende kommen ohne Erfahrung ins Studio. Wie sorgst du dafür, dass der Einstieg trotzdem gut gelingt?

Dee: Das ist das Tolle beim Tufting, es ist so einfach zu lernen und sobald man aufgewärmt ist, geht das recht schnell und selbstsicher von der Hand – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bringe die Techniken bei und dann geht’s auch direkt los.

Business-on: Du bietest deine Workshops auch mobil an, etwa für Menschen mit Behinderung. Wie kam es dazu – und wie organisierst du solche Termine?

Dee: Da für mich Inklusion sehr wichtig ist, biete ich das natürlich an. Diese verlaufen über eine Anfrage, um dann die passende Lösung zu finden. Dafür reise ich dann auch gerne und baue es dann bei der Person zuhause auf oder in deren Atelier.

Business-on: Gibt es bestimmte Rückmeldungen aus den Kursen, die dir besonders zeigen, was den Workshop für viele besonders macht?

Dee: Ich bekomme immer wieder gesagt, wie wohl sich die Personen fühlen und dass es ein richtiger Safe Space ist. Genauso wie das Erfolgserlebnis, das die teilnehmende Person erhält und dass sie richtig glücklich sind, den Workshop bei mir gebucht zu haben. Natürlich auch wie lecker die Snacks sind – insbesondere mein jemenitischer Chai, den es gibt :-).

Business-on: Vielen Dank an Dee für die Einblicke in ein Workshop-Konzept, das Raum für kreative Selbstwirksamkeit und wertschätzendes Miteinander schafft.

Auch interessant: Der handgeknüpfte Teppich als Wertobjekt

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Laserbeschriftung in der Industrie: Warum dauerhafte Kennzeichnung zum Qualitätsfaktor wird
Business
Laserbeschriftung in der Industrie: Warum dauerhafte Kennzeichnung zum Qualitätsfaktor wird

Ob sich ein Bauteil Jahre nach der Fertigung noch eindeutig einer Charge, einem Auftrag oder einem Prüfprotokoll zuordnen lässt, darüber entscheidet häufig eine unscheinbare Zeile am Produkt: die Kennzeichnung. Was im Produktionsalltag wie eine Formalität wirkt, wird spätestens dann zum Thema, wenn Bauteile Hitze, Chemikalien oder jahrelangen Gebrauch überstehen müssen und ein aufgeklebtes Etikett längst unleserlich ist. Kaum ein Bauteil durchläuft seinen Lebenszyklus heute ohne Anforderungen an Dokumentation und Nachverfolgbarkeit und im Zweifel entscheidet die Kennzeichnung darüber, ob ein Unternehmen im Reklamationsfall schnell handlungsfähig ist. Für produzierende Betriebe vom Metallbau bis zur Medizintechnik ist die dauerhafte Markierung damit weniger eine technische Nebensache als ein handfester Wirtschaftsfaktor.

6 Min. LesezeitLesen
Kirner Treppenbau: Wie ein Freiburger Handwerksbetrieb Tradition, 3D-Planung und Nachhaltigkeit verbindet
Business
Kirner Treppenbau: Wie ein Freiburger Handwerksbetrieb Tradition, 3D-Planung und Nachhaltigkeit verbindet

Treppen gehören zu den Bauteilen, die kaum auffallen, solange sie funktionieren und die ein Gebäude prägen, sobald sie mehr sein sollen als die reine Verbindung zwischen zwei Etagen. Als gestalterisches und statisches Zentrum entscheiden sie mit darüber, wie hochwertig ein Wohn- oder Geschäftshaus wirkt. Für Bauherren, Renovierer und Hausbesitzer ist die Wahl des Treppenbauers daher keine Nebensache: Es geht um Maßanfertigung statt Standardware, um durchdachte Statik und um eine Lösung, die Jahrzehnte tragen soll. Zwischen Katalogmodell und echter Maßfertigung liegen dabei Welten in Planung, Statik und Ausführung. Der Markt reicht vom Serienmodell bis zur individuell konstruierten Designtreppe und genau in diesem anspruchsvollen Segment hat sich im Raum Freiburg ein Betrieb über mehr als vier Jahrzehnte positioniert. Dieses Porträt zeigt, wie dort klassische Fertigung, digitale Planung und konsequente Nachhaltigkeit zusammenfinden. Handwerkstradition mit Substanz: Über 40 Jahre Treppenbau in Freiburg

6 Min. LesezeitLesen
Eine Kanzlei in Jena, Weimar und Apolda: Zwischen Alltagsmandaten und bundesweiter Aufmerksamkeit
Business
Eine Kanzlei in Jena, Weimar und Apolda: Zwischen Alltagsmandaten und bundesweiter Aufmerksamkeit

Rechtliche Probleme kündigen sich selten an. Ein Streit mit dem Vermieter, ein Bußgeldbescheid nach einem Unfall, eine unklare Erbschaft oder ein Konflikt am Arbeitsplatz Situationen, in denen Privatpersonen wie Unternehmen schnell verlässliche Unterstützung brauchen. Gerade in einer Region, in der sich Lebens- und Arbeitswelten eng verzahnen, wollen solche Fragen mit jemandem geklärt werden, der vor Ort erreichbar ist. In Ostthüringen hat sich die Kanzlei Stünkel über fast zwei Jahrzehnte zu einer festen Größe entwickelt: Sie betreut mit drei Standorten den klassischen Mandantenalltag und hat zugleich Strafverfahren begleitet, die bundesweit für Schlagzeilen sorgten.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite