Das Landgericht Düsseldorf hat der Klage von Yelp in vollem Umfang stattgegeben und YourRate unter anderem dazu verurteilt, seine Praktiken mit Bezug auf Yelp einzustellen. Die in Auftrag gegebenen Bewertungen basieren in der Regel nicht auf tatsächlichen Kundenerlebnissen, sind also gefälscht. Da die bezahlten Beiträge nicht als solche erkenntlich sind, handelt es sich darüber hinaus um Schleichwerbung.
Für Yelp ist dieses Urteil ein Meilenstein in den Bemühungen um Verbraucherschutz, Meinungsfreiheit und Transparenz im Internet, so Yelp-Coach Maximilian von Garnier: ”Die glaubwürdigsten Beiträge stammen von Kunden, die aus eigener Motivation eine Bewertung über ein Geschäft abgeben.” Daher legt das Online-Empfehlungsportal den Geschäftsinhabern unter anderem nahe, dass Sie ihre Kunden nicht explizit um Beiträge bitten sollen. “Diese selbstgewählten Beiträge erzählen nur einen Teil der Geschichte, und das finden wir nicht fair. Vor allem aber gilt, dass Inhaber kein Honorar für das Erstellen eines Beitrags anbieten dürfen.” erklärt Maximilian von Garnier.
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Die jüngste richterliche Entscheidung des Landesgerichts Düsseldorf ist für Yelp “ein Meilenstein für Vertrauen im Internet”. Die Richter hoben ausdrücklich hervorgehoben, dass Yelp nur dann einen Nutzen als Informationsquelle für Verbraucher hat, wenn davon ausgegangen werden kann, dass Beiträge ohne Einfluss Dritter, insbesondere der bewerteten Geschäfte, zustande kommen.
Tatsächlich ist Vertrauen die Währung, auf die Nutzer setzten, wenn Sie sich auf Bewertungsportalen über Geschäfte informieren. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat in einer Befragung im Auftrag von Yelp herausgefunden, dass 93% der User auf der Empfehlungsplattform innerhalb von einer Woche in einem Geschäft einkaufen, über das sie sich auf Yelp informiert haben. Dies zeigt, dass Empfehlungsportale gerade für kleine und mittelständische Geschäfte immer wichtiger werden und den Zulauf von Kunden aktiv beeinflussen können.
Guide'sWenn Räume im Sommer zu warm werden, Waren definierte Lagerbedingungen brauchen oder Technik zuverlässig laufen muss, rückt eine neue Kühl- oder Klimaanlage auf die Investitionsliste. Vor der Geräteauswahl steht jedoch eine andere Aufgabe: Unternehmen müssen beschreiben, welche Bereiche unter welchen Bedingungen gekühlt werden sollen. Erst daraus lassen sich Anforderungen an Leistung, Regelung und späteren Betrieb ableiten. Erst den betrieblichen Bedarf beschreiben Ein Anforderungsprofil hält fest, welches Ergebnis die Anlage im jeweiligen Bereich erreichen soll. Dazu gehören gewünschte Temperatur- und Feuchtebereiche ebenso wie die Frage, wie stark die Bedingungen schwanken dürfen. In einem Büro kann es vor allem um angenehme Arbeitsbedingungen während der Nutzungszeit gehen. Bei empfindlichem Lagergut oder einem technischen Prozess können engere Vorgaben entscheidend sein. Solche Unterschiede sollten vor der Dimensionierung sichtbar werden, statt später durch nachträgliche Einstellungen ausgeglichen werden zu müssen.
BusinessEin Handelsregisterauszug für eine Auslandsniederlassung, ein Zeugnis für eine neue Fachkraft oder eine Vollmacht für einen Geschäftspartner: Sobald Dokumente Grenzen überschreiten, reicht die sprachliche Verständlichkeit allein nicht immer aus. Die empfangende Stelle kann eine beglaubigte Übersetzung verlangen; bei öffentlichen Urkunden kommen mitunter weitere Formalitäten hinzu. Unternehmen sparen Nacharbeit, wenn sie vor der Übersetzung klären, welche Unterlagen in welcher Form tatsächlich einzureichen sind. Wann eine beglaubigte Übersetzung im Geschäftsalltag relevant wird Für die interne Prüfung eines Vertrags oder die Abstimmung mit einem ausländischen Partner genügt häufig eine fachlich sorgfältige, aber nicht beglaubigte Übersetzung. Anders kann es aussehen, wenn ein Dokument bei einer Behörde, einem Gericht oder einer anderen Institution vorgelegt werden soll. Bei Gründungen und Niederlassungen betrifft das beispielsweise Registerauszüge oder Gesellschaftsunterlagen. Im Personalbereich können Abschlusszeugnisse und Qualifikationsnachweise relevant werden. Auch Vollmachten und Zertifikate können je nach Verfahren besondere Formanforderungen auslösen.
BusinessEin Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.

