News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
5. Juli 2023

„Verlobte“ meistern die Digitalisierung besser

„Wir müssen den Begriff Mitarbeiterzufriedenheit deutlich weiter fassen“, ist Gerald Wood, CEO der Authentic Consult GmbH überzeugt. Wood war, bevor er Authentic Consult gründete, unter anderem Geschäftsführer Deutschland, Österreich und Schweiz des internationalen Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Gallup – und damit jenes Unternehmens, das die tausendfach zitierte Gallup-Studie als Gradmesser für Mitarbeiterzufriedenheit etabliert hat. „Neue Technologien, permanenter Wandel, ständige Umstrukturierungen und neue Tools verlangen den Menschen sehr viel ab. Nur wer sie wertschätzend einbindet und sie entsprechend unterstützt und – im besten Sinne – motiviert, kann wachsen und erfolgreich sein. Technik allein ist keine Lösung“, so Gerald Wood.

Diesen Ansatz verfolgt auch die ReqPOOL Gruppe, die insbesondere im deutschsprachigen Raum Softwarebeschaffungen verantwortet und Digitalisierungsprojekte für große Unternehmen und die öffentliche Hand umsetzt. „Wir haben immer gesagt, dass Software, Algorithmen und KI den Menschen niemals ersetzen werden. Empathie, Service, eine Unternehmenskultur und Unternehmenswerte, das alles wird immer von Menschen gestaltet und vorgelebt werden“, ist Achim Röhe überzeugt. Röhe ist COO der ReqPOOL Gruppe und CEO der ReqPOOL Beratung. „IT und digitale Prozesse sind wichtig für Wachstum und ganze Geschäftsmodelle, sie sind aber für sich genommen kein Unterscheidungsmerkmal. Digitalisieren kann letztlich jeder – irgendwie“, so Röhe. Digitale Unternehmen brauchen mehr als andere einen Sinn und einen klaren Wertekanon.

Erst wenn die verschiedenen Faktoren zusammenkommen, wenn die Digitalisierung den Menschen unterstützt, sowohl als Kunden als auch als Mitarbeiter, dann findet Akzeptanz statt. „Und nur dann hat die ganze Innovation auch einen Mehrwert.“ Diesen Mehrwert sowohl auf der technologischen und betriebswirtschaftlichen Seite darzustellen und zu gewährleisten als auch auf der menschlichen Ebene, sei das Ziel der Kooperation.

„Wir möchten IT menschlicher machen, Unternehmen und Mitarbeiter mehr miteinander ‚verloben‘ und das Ganze zugleich in harten Zahlen ausdrücken“, lautet das Nutzenversprechen der beiden Kooperationspartner. Es gehe um Transparenz und darum, das Beste aus der Technik herauszuholen. Das wiederum erfordere Menschen, die Freude an ihrer Arbeit und an eben jener Technik hätten. „Die Frage nach dem Sinn und nach der Sinnstiftung stellt sich auch in der IT und in deren Management.“

Künftig soll, so Röhe, in jedem ReqPOOL-Projekt auch ein Stück Authentic Consult stecken. „Die Projekte werden damit umfassender, beziehen den Faktor Mensch und das Thema Change stärker mit ein.“ Mit diesem Ansatz wolle man seine führende Position im Markt weiter stärken und ausbauen. Das Ziel des „selbstfahrenden Unternehmens“ verlange eine radikale Hinwendung zum Menschen.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
    Handel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

    In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

    5 Min. LesezeitLesen
    Effizienter, nachhaltiger, digitaler – so modernisieren Gastronomen ihren Einkauf
    Marketing
    Effizienter, nachhaltiger, digitaler – so modernisieren Gastronomen ihren Einkauf

    Digitale Transformation verändert das Beschaffungswesen grundlegend Die Gastronomie durchlebt einen fundamentalen Wandel. Während traditionelle Bestellprozesse über Telefon, Fax oder persönliche Lieferantenkontakte jahrzehntelang Standard waren, etablieren sich zunehmend digitale Beschaffungslösungen als Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Moderne Gastronomiebetriebe erkennen die strategischen Vorteile automatisierter Bestellsysteme und cloudbasierter Einkaufsplattformen. Die Umstellung auf digitale Prozesse erfordert zwar anfängliche Investitionen, zahlt sich jedoch bereits kurzfristig durch Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen aus. Die Digitalisierung des Einkaufs bedeutet weit mehr als nur den Wechsel vom Telefonhörer zur Maus. Sie ermöglicht Echtzeit-Preisvergleiche, automatische Bestandsführung und vorausschauende Bedarfsplanung. Gastronomen profitieren von transparenten Lieferketten und können Schwankungen im Verbrauch präzise analysieren. Diese datengetriebene Herangehensweise reduziert Fehlerquellen und schafft Zeit für das Kerngeschäft: exzellente Bewirtung und Gästezufriedenheit. Besonders bei zeitkritischen Entscheidungen während des laufenden Betriebs erweisen sich digitale Systeme als unverzichtbare Unterstützung. Die permanente Verfügbarkeit von Produktinformationen, Lagerbeständen und Lieferzeiten ermöglicht schnelle Reaktionen auf spontane Anforderungen.

    4 Min. LesezeitLesen
    Vom passiven Zuhörer zum aktiven Markenbotschafter: wie Gamification das Eventmarketing revolutioniert
    IT & Software
    Vom passiven Zuhörer zum aktiven Markenbotschafter: wie Gamification das Eventmarketing revolutioniert

    Wer kennt es nicht? Man besucht eine Fachmesse oder ein Firmenevent, schlendert durch die Gänge und wird an fast jedem Stand mit den gleichen Flyern, Kugelschreibern und langen Vorträgen konfrontiert. Nach der dritten Präsentation schaltet der Kopf meistens ab. Die Informationen rauschen vorbei, und am Ende des Tages bleibt oft nur ein Stapel Visitenkarten übrig, zu denen man kaum noch ein Gesicht vor Augen hat. In einer Welt, in der Aufmerksamkeit das wertvollste Gut ist, stoßen klassische Marketing Methoden immer häufiger an ihre Grenzen. Die Erwartungshaltung des Publikums hat sich gewandelt. Niemand möchte mehr nur passiv beschallt werden; Menschen wollen Teil der Geschichte sein, sie wollen interagieren und etwas erleben. Hier kommt Gamification ins Spiel. Der Begriff klingt im ersten Moment vielleicht nach Spielerei, doch dahinter verbirgt sich eine knallharte Strategie. Es geht darum, bewährte Spielmechaniken in den geschäftlichen Alltag zu übertragen, um Barrieren zu brechen und echte Begeisterung zu entfachen.

    4 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite
    „Verlobte“ meistern die Digitalisierung besser | business-on.de