Werben für mehr Eigenverantwortung und Unternehmertum

Die Aschaffenburger Unternehmerin Vanessa Weber ist dem Verband „Die Familienunternehmer“ beigetreten und möchte sich zukünftig auch in dieser Organisation für mehr Weiblichkeit sowie junge Nachfolgerinnen und Unternehmerinnen engagieren. Weber ist bereits in mehreren Verbänden und Gremien aktiv, unter anderem im 25-köpfigen DIHK Board Europe in Brüssel. Mit ihrem Beitritt möchte die Geschäftsführerin der Werkzeug Weber GmbH & Co. KG ein Zeichen setzen pro Mittelstand und pro Familienunternehmen sowie für nachhaltiges Management in der deutschen Wirtschaft. „Unternehmertum bedeutet in erster Linie Verantwortung und nicht Kapitalismus“, betont sie. Das unterscheide kleine, inhabergeführte Unternehmen von großen multinationalen Konzernen.
„Mir war es immer wichtig, Menschen, insbesondere junge Frauen, für ein selbstbestimmtes Leben als Unternehmer zu begeistern“, betont Weber, die im Alter von 18 Jahren in den elterlichen Werkzeughandel eingestiegen ist und seitdem Umsatz, Gewinn, Marktanteile und Produktportfolio massiv gesteigert hat. Sie gilt vielen als „die Stimme des Mittelstandes“, weil sie in mehreren Fachmedien regelmäßig bloggt und veröffentlicht. „Ich möchte ehrlich sein, ungeschminkt Insides teilen und sagen, wie es wirklich ist. Es ist bei weitem nicht alles großartig. Viele Regelungen und Auflagen machen einem das Unternehmerleben schwer. Viele Erfahrungen sind negativ. Aber diese zu meistern und das Beste daraus zu machen und dennoch erfolgreich zu sein, spornt mich an. Das möchte ich teilen – auch im Verband der Familienunternehmer“, so die Unternehmerin. Am Ende lohne sich Unternehmertum.
Weniger Bürokratie und Gängelei, mehr unternehmerische Freiheit und bessere Rahmenbedingungen, ein eigenes Unternehmen zu gründen, fordert Vanessa Weber. „Wir brauchen eine mutige und motivierte Jugend und Menschen, die sich etwas zutrauen, insbesondere unternehmerisch. Familienunternehmen sind hier Vorbilder für gelebte Verantwortung und Motoren der Innovation“, so Weber. Diese Gedanken zeigen sich auch in den vielen Initiativen der „Familienunternehmer“, die eine Veränderung in der Politik bewirken sollen. „Unternehmer brauchen ein besseres Image. Das kann nur von den Familienunternehmen ausgehen.“
Vanessa Weber möchte sich sowohl regional in Aschaffenburg und im Rhein-Main-Gebiet in den Verband einbringen als auch bundesweit in Gremien und Fachkreisen. „Wir brauchen Engagement auf allen Ebenen“, ist Weber überzeugt, die sich auch seit vielen Jahren für den Klimaschutz engagiert. Unlängst hat sie eine eigene Stiftung für Bildung und Nachhaltigkeit gegründet. „Ich habe ein breites Themenspektrum, das ich gerne einbringen möchte in die Politik, in die Gesellschaft und in die Wirtschaft“, so Weber abschließend.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
LifestyleWer über Firmenflächen spricht, denkt schnell an Parkplätze, Wege, Eingänge und vielleicht noch ein paar Beete vor dem Gebäude. Genau da beginnt das Problem. Außenflächen werden in vielen Betrieben noch immer wie Restflächen behandelt, obwohl sie im Alltag viel entscheiden: den ersten Eindruck bei Kunden, die Aufenthaltsqualität für Mitarbeiter, die Sicherheit auf dem Gelände und den Aufwand für Pflege und Instandhaltung. Hinzu kommt ein Punkt, der in den vergangenen Jahren deutlich wichtiger geworden ist: versiegelte Grundstücke reagieren empfindlich auf Hitze und Starkregen. Entsiegelung und grüne Infrastruktur gelten deshalb inzwischen als wichtige Bausteine der Klimaanpassung. Für Unternehmen heißt das: Gartengestaltung ist nicht einfach nur ein Randthema. Eine gute Planung schafft Orientierung, verbessert die Umgebung rund ums Gebäude und verhindert, dass Flächen zwar ordentlich aussehen, im Alltag aber wenig taugen. Wer das Thema von Beginn an richtig angeht, spart sich spätere Korrekturen an Wegen, Pflanzflächen, Entwässerung und Pflege. Warum Außenflächen für Unternehmen heute anders geplant werden müssen
ArbeitslebenWer im Büro arbeitet, kennt das Muster nur zu gut: Der Tag beginnt fit und konzentriert, es folgen Meetings, Mails und das Brüten über Tabellen – und irgendwann fangen die Schmerzen zwischen Schulterblättern, Nackenansatz und oberer Brustwirbelsäule an. Das wirkt im ersten Moment wie eine normale Folge langer Bildschirmarbeit. Doch genau darin liegt das Problem: Was als kleine Alltagsbeschwerden beginnt, wird schnell still und heimlich zu einem dauerhaften Begleiter. Der obere Rücken reagiert besonders empfindlich auf starre Haltungen. Schon wenige Stunden in einer nach vorn gezogenen Arbeitsposition reichen, damit die Schultern hochwandern, die Brustwirbelsäule einrundet und die Muskulatur in eine Art Dauerdienst geht. Wer dazu noch mit dem Laptop arbeitet, kaum aufsteht und unter Zeitdruck steht, sammelt im Lauf der Woche viele kleine Belastungen, die sich addieren. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschreibt statische, physiologisch ungünstige Haltungen ausdrücklich als wichtigen Auslöser muskuloskelettaler Beschwerden bei Bildschirmarbeit. Für Unternehmen ist das kein Randthema: Rückenbeschwerden gehören seit Jahren zu den häufigsten Gründen für Fehlzeiten. Nach Angaben der AOK lagen Muskel- und Skeletterkrankungen 2023 bei den Krankschreibungen von AOK-Versicherten mit 19,5 Prozent auf Platz eins.
