Über das Pro und Contra freiwilligen Engagements

Rund 50 Stiftungsexperten verschiedener Gesellschaften und Institutionen diskutierten über Pro-bono-Einsätze, Ehrenamt und Corporate Volunteering. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Karin Katerbau, Vorstandsmitglied der OLB: „Freiwilliges, bürgerschaftliches Engagement hat nachhaltigen Charakter und ist wertvoll für die Gesellschaft. Und auch der fachliche Diskurs hierüber ist wichtig, um stets auf der Höhe der Zeit zu bleiben.“
Axel Jahnz, designierter Oberbürgermeister der Stadt Delmenhorst, Prof. Dr. Burkhard Küstermann, Professor für das „Recht des Sozialwesens“ an der Universität Cottbus, Claudia Leißner, Geschäftsführerin und Gründerin der Proboneo GmbH, Dr. Gerd Placke, Senior Project Manager „Unternehmen in der Gesellschaft“ der Bertelsmann Stiftung, sowie Prof. Dr. Karsten Speck, Wissenschaftler am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, bezogen in Impuls-Referaten, Schlaglichtern und Statements Stellung. Ein umfangreicher Dialog mit dem Publikum schloss sich an. Moderiert wurde der Dialog der Stiftungen Nord-West 2014 vom renommierten Fachmann Dr. Ulrich Brömmling aus Berlin.
Vor dem Hintergrund der neuen Situation für Stiftungen, auf die sich die Landflucht, der demographische Wandel und das veränderte Freizeitverhalten auswirken, stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich Stiftungen künftig aufstellen und mit anderen Institutionen und Unter-nehmen zusammen arbeiten können. Ein weiterer Aspekt war die öffentlich zunehmend kritische Sicht auf ehrenamtliche Aktivitäten – ein Vorurteil: Durch das Ehrenamt werden sozialversicherungspflichtige Stellen ausgehöhlt. Auch mit dem Kritikpunkt, dass Zeit- und Kompetenzspenden den Unternehmen insbesondere als Marketinginstrument dienten oder freiwilliges Engagement das Gewissen beruhigen solle, setzten sich die Teilnehmer auseinander.
Der Kritik entgegen gebracht wurden die zahlreiche Auszeichnungen und Kampagnen für das Ehrenamt, so vor allem der Engagementpreis „Geben gibt“ des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Außerdem wurde die Vielzahl an ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürgern in Vereinen und Serviceclubs, wie unter anderem den Rotariern, den Soroptimist International, Lions oder Zonta-Club, hervorgehoben als Argument für den nach wie vor hohen Stellenwert des Ehrenamts.
Bereits zum siebten Mal veranstalteten die EWE Stiftung und die OLB-Treuhandstiftung Weser-Ems in Kooperation den Dialog der Stiftungen Nord-West. Denn Stiftungen und andere gemeinnützige Institutionen nehmen im gesellschaftlichen Leben der Bundesrepublik Deutschland eine große Rolle ein und sind eng mit ihrem demokratischen Selbstverständnis verbunden. Der Staat seinerseits honoriert und unterstützt das freiwillige Engagement für das Gemeinwesen mit steuerlichen Vergünstigungen oder durch die Einführung eines freiwilligen sozialen, ökologischen oder kulturellen Jahrs für junge Menschen.
BusinessReinheit und Prozessstabilität gehören in vielen Industrie- und Verarbeitungsbetrieben zu den Voraussetzungen für eine zuverlässige Produktion sensibler und hochwertiger Güter. Ob bei der Verpackung frischer Lebensmittel unter Schutzatmosphäre, bei der Tablettierung in der Pharmaindustrie oder bei der Beschichtung von Halbleiterkomponenten: Verunreinigungen, Druckschwankungen oder unerwünschte Einträge können die Produktqualität beeinträchtigen und im Einzelfall ganze Chargen gefährden. Für Geschäftsführer, Betriebsleiter und Produktionsingenieure stellt sich daher nicht allein die Frage, wie an einer einzelnen Arbeitsstation der benötigte Unterdruck erzeugt wird. Entscheidend ist vielmehr, wie die Vakuumversorgung in die Produktionsabläufe eingebunden wird. Neben der erforderlichen Leistung zählen dabei Hygieneanforderungen, Energieeffizienz, Wartung, räumliche Gegebenheiten und spätere Erweiterungsmöglichkeiten. Trockenlaufende Vakuumtechnik für sensible Produktionsbereiche
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
