Von Onur Yamac
Das ZDF widmet seinen sechs kleinen Helden Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen am Dienstag nach Ostern einen ganzen Programmtag. Magazin- und Nachrichtensendungen des Tages wie „Volle Kanne“ und „hallo deutschland“ befassen sich in Beiträgen und Interviews mit den beliebten Trickfiguren des Senders. Auch werden den gesamten Tag über Spots aus verschiedenen Epochen der Mainzelmännchen ausgestrahlt.
In einer zirka 90-minütigen Best-of-Sendung „50 Jahre Mainzelmännchen – Zeitzeugen vom Zeichenbrett“ um 0:20 Uhr kommen die wahren Fans der Trickfiguren auf ihre Kosten. Das Beste aus 50 Jahren Mainzelmännchen-Historie, eingebettet in die politischen und gesellschaftlichen Themen der Jahrzehnte, mit den schönsten Mainzelmännchen-Spots, historischen Werbespots und den Erinnerungen der Macher und Wegbegleiter. Die Zuschauer erwarten unter anderem Mainzelmännchen-Kapriolen und -Spots aus allen fünf Epochen.
Wolf Gerlach lebte zuletzt in Bad Zwischenahn
Zum Sendestart des ZDF am 1. April 1963 hatte einst der Grafiker und Filmarchitekt Wolf Gerlach die Figuren auf dem Zeichenbrett zum Leben erweckt. Der Name Mainzelmännchen lehnt dabei an die Heinzelmännchen-Sage an. Im internen Jargon des ZDF wurden laut Gerlach die Mitarbeiter des ZDF so genannt, die in den Studios in Berlin recht hektisch arbeiteten.
Wolf Gerlach wurde 1928 im pommerschen Stolp geboren und wuchs auf der Nordseeinsel Langeoog auf. Nach Stationen als Bühnenbildner am Staatstheater in Oldenburg sowie Braunschweig wurde er Anfang der 60er Jahre Filmarchitekt in Wiesbaden und drehte Werbefilme. In der Nacht zum Montag, den 12.11.2012 verstarb Gerlach im ammerländischen Bad Zwischenahn, wo er zuletzt lebte. Dort fand vor wenigen Jahren auch noch eine Ausstellung über Gerlachs kleine ZDF-Helden statt. Mit Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen bleibt er Millionen Bundesbürgern in Erinnerung.
Schon seit 1963 werden die Mainzelmännchen nicht in Mainz, sondern im nahen Wiesbaden von der Produktionsgesellschaft Neue Filmproduktion produziert. Das Team um Chefzeichner Jürgen Titus König erstellt die Animationen nach wie vor Bild für Bild mit dem Bleistift. Lediglich das Ausmalen der Figuren wird mittlerweile vom Computer übernommen. Auch die Synchronisation, die lange Zeit Wolf Gerlach persönlich übernahm, obliegt heute Sprecher Oliver Schmidt. Der legendäre Satz „Guuutn Naaaaaabnd!“ bleibt Gerlachs Vermächtnis.
Inzwischen wurden etwa 45.000 Spots mit den kleinen Trickfiguren im ZDF-Werbeprogramm ausgestrahlt.
Red. / oy
MarketingDigitale Transformation verändert das Beschaffungswesen grundlegend Die Gastronomie durchlebt einen fundamentalen Wandel. Während traditionelle Bestellprozesse über Telefon, Fax oder persönliche Lieferantenkontakte jahrzehntelang Standard waren, etablieren sich zunehmend digitale Beschaffungslösungen als Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Moderne Gastronomiebetriebe erkennen die strategischen Vorteile automatisierter Bestellsysteme und cloudbasierter Einkaufsplattformen. Die Umstellung auf digitale Prozesse erfordert zwar anfängliche Investitionen, zahlt sich jedoch bereits kurzfristig durch Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen aus. Die Digitalisierung des Einkaufs bedeutet weit mehr als nur den Wechsel vom Telefonhörer zur Maus. Sie ermöglicht Echtzeit-Preisvergleiche, automatische Bestandsführung und vorausschauende Bedarfsplanung. Gastronomen profitieren von transparenten Lieferketten und können Schwankungen im Verbrauch präzise analysieren. Diese datengetriebene Herangehensweise reduziert Fehlerquellen und schafft Zeit für das Kerngeschäft: exzellente Bewirtung und Gästezufriedenheit. Besonders bei zeitkritischen Entscheidungen während des laufenden Betriebs erweisen sich digitale Systeme als unverzichtbare Unterstützung. Die permanente Verfügbarkeit von Produktinformationen, Lagerbeständen und Lieferzeiten ermöglicht schnelle Reaktionen auf spontane Anforderungen.
IT & SoftwareWer kennt es nicht? Man besucht eine Fachmesse oder ein Firmenevent, schlendert durch die Gänge und wird an fast jedem Stand mit den gleichen Flyern, Kugelschreibern und langen Vorträgen konfrontiert. Nach der dritten Präsentation schaltet der Kopf meistens ab. Die Informationen rauschen vorbei, und am Ende des Tages bleibt oft nur ein Stapel Visitenkarten übrig, zu denen man kaum noch ein Gesicht vor Augen hat. In einer Welt, in der Aufmerksamkeit das wertvollste Gut ist, stoßen klassische Marketing Methoden immer häufiger an ihre Grenzen. Die Erwartungshaltung des Publikums hat sich gewandelt. Niemand möchte mehr nur passiv beschallt werden; Menschen wollen Teil der Geschichte sein, sie wollen interagieren und etwas erleben. Hier kommt Gamification ins Spiel. Der Begriff klingt im ersten Moment vielleicht nach Spielerei, doch dahinter verbirgt sich eine knallharte Strategie. Es geht darum, bewährte Spielmechaniken in den geschäftlichen Alltag zu übertragen, um Barrieren zu brechen und echte Begeisterung zu entfachen.
WirtschaftSteigende Energiepreise, wachsender Nachhaltigkeitsdruck und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit machen Photovoltaik für Unternehmen zunehmend attraktiv. Immer mehr Betriebe prüfen daher, ob sich eine eigene Solaranlage wirtschaftlich rechnet. Doch genau hier entsteht häufig ein Problem: Entscheidungen werden auf Basis pauschaler Durchschnittswerte getroffen, die in der Praxis nur bedingt aussagekräftig sind. Wer sich ernsthaft mit Solarenergie im gewerblichen Kontext beschäftigt, sollte genauer hinschauen. Denn ob sich eine Photovoltaikanlage lohnt, hängt von deutlich mehr Faktoren ab als nur von einer Zahl aus dem Internet.

