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4. April 2013

Hannover Messe: OWL präsentiert Lösungen für die Zukunft der Produktion

„Unser einzigartiges Technologie-Netzwerk it´s OWL trägt dazu bei, dass OWL immer stärker als führender Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort wahrgenommen wird. Wir rechnen mit einer hohen Aufmerksamkeit bei Experten, Entscheidungsträgern und Multiplika-toren“, betont Herbert Weber, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. Die Gesellschaft organisiert den Messeauftritt gemeinsam mit dem OWL Maschinenbau e. V.

Auf 600 Quadratmetern zeigen die Partner auf der weltgrößten Industriemesse intelligente Automatisierungs- und Antriebslösungen, sich selbst optimierende Maschinen und Roboter – unverzichtbare Bestandteile für die nächsten Entwicklungssprünge in der Produktion, die unter dem Schlagwort Industrie 4.0 im Fokus der Fachwelt liegen. Der OWL Gemeinschaftsstand macht die führende Position der Region in den Bereichen Maschinenbau und Elektroindustrie deutlich.

„Auf einer Sonderfläche werden wir in diesem Jahr die Vielfalt und Lösungskompetenz des Maschinen- und Anlagenbaus aus OstWestfalenLippe darstellen“, berichtet Hans-Dieter Tenhaef, Geschäftsführender Gesellschafter der MIT Moderne Industrietechnik GmbH (Vlotho) und Vorstandssprecher des OWL Maschinenbau.
Das steigende Interesse der Fachwelt an it’s OWL ist schon vor Messebeginn greifbar. So wurde der Spitzencluster eingeladen, sich auf dem Stand des Bundes-ministeriums für Bildung und Forschung zu präsentieren. Das finnische Technologienetzwerk Hermia präsentiert sich als Partner von it´s OWL direkt neben dem OWL Gemeinschaftsstand. Delegationen des Spitzenclusters Elektromobilität Südwest (Stuttgart) und der Turkish Machinery Promotion Group – einem Netzwerk von 8.000 türkischen Maschinenbau-Unternehmen – werden den OWL Gemein-schaftsstand besuchen, um Kooperationsmöglichkeiten mit it´s OWL zu sondieren. Darüber hinaus werden Experten aus dem Spitzencluster im Kongressprogramm der Messe Ansätze und Projekte für die Produktion von morgen vorstellen.

Minister Wanka, Duin und Schulze besuchen Messestand

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und die NRW-Minister Garrelt Duin (Wirtschaft) und Svenja Schulze (Wissenschaft) werden den OWL-Messestand ebenso besuchen wie Dr. Ralf Mittelbach (Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektroindustrie). Weitere Experten und Entscheidungsträger aus ganz Deutschland werden erwartet. Unter den namhaften Repräsentanten von Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus OWL, die sich auf dem Stand informieren werden, sind Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, die Landräte Friedel Heuwinkel (Kreis Lippe) und Dr. Ralf Niermann (Kreis-Minden-Lübbecke) und Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen.

Intelligente Automatisierung und Maschinenbau

Die Automatisierungs- und Antriebstechnik ist eine Kernkompetenz von it´s OWL. Weltmarktführer entwickeln Weltstandards und bereiten den Weg für „Industrie 4.0“. Auf dem OWL-Stand präsentieren sich die Unternehmen Beckhoff, Lenze, KEB, MSF Vathauer, Phoenix, Strothmann, WAGO und Weidmüller sowie das Centrum Industrial IT.

„Wir sind auf dem Gemeinschaftsstand It’s OWL zum Thema Industrial Automation – Industrie 4.0, weil wir nicht nur über Lösungsansätze aus dem Bereich Industrie 4.0 und Cyber Physical Systems diskutieren, sondern weil wir bereits jetzt schon die ersten intelligenten integrierten Antriebssysteme entwickelt haben. Auf dem Gemeinschaftsstand it’s OWL möchten wir mit dieser neuen anwendbaren Techno-logie die Innovationskraft der Region OstWestfalenLippe demonstrieren und zeigen, dass Lösungen für flexibel gestaltete Produktionsprozesse verfügbar sind und schon eingesetzt werden“, verdeutlicht Karl-Ernst Vathauer, Geschäftsführender Gesellschafter von MSF Vathauer.
„Wir sind auf der Hannovermesse nicht nur mit einem eigenen Stand in Halle 24 (B21) „Motion, Drive & Automation“ vertreten sondern auch auf dem OWL-Gemeinschaftsstand. Mit diesem zusätzlichen Auftritt wollen wir helfen, die hohe Kompe-tenz der Region OWL zu verdeutlichen. Wir erwarten neue Kontakte aus der Industrie, da wir unsere innovativen elektromechanischen Bremsen bisher überwiegend in Windenergieanlagen einsetzen“, erklärt Wolfgang Helas, Geschäftsführer der Hanning & Kahl GmbH & Co. KG.

Besondere Kultur der Zusammenarbeit

OWL als international anerkannter Standort für Spitzentechnologie: Möglich ist das vor allem durch eine besondere Kultur der Kooperation. Die enge Zusammenarbeit der Universitäten in Bielefeld und Paderborn, der Hochschule OWL, der Fachhoch-schule Bielefeld und weiterer Forschungszentren der Region war wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von it´s OWL im Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung, betont Prof. Dr. Wilhelm Schäfer, Vize-Präsident der Universität Paderborn: „Auch in Zukunft wird dies eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von it´s OWL sein.“

Weil die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft und Wissenschaft auch wesentlich von qualifizierten Fachkräften abhängt, steht der Messe-Freitag im Zeichen des Nach-wuchses. Rund 200 Schüler aus OWL lassen sich dann über den Messestand führen – und vielleicht für naturwissenschaftlich-technische Berufe begeistern. Die Perspektiven auf diesen Feldern sind gut. Schließlich sollen durch den Spitzen-cluster in OWL nicht nur neue Studienangebote, sondern auch bis zu 10.000 neue Jobs entstehen.

OstWestfalenLippe auf der Hannover Messe: Halle 16, Stand A04

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