Hannover Messe: OWL präsentiert Lösungen für die Zukunft der Produktion

„Unser einzigartiges Technologie-Netzwerk it´s OWL trägt dazu bei, dass OWL immer stärker als führender Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort wahrgenommen wird. Wir rechnen mit einer hohen Aufmerksamkeit bei Experten, Entscheidungsträgern und Multiplika-toren“, betont Herbert Weber, Geschäftsführer der OstWestfalenLippe GmbH. Die Gesellschaft organisiert den Messeauftritt gemeinsam mit dem OWL Maschinenbau e. V.
Auf 600 Quadratmetern zeigen die Partner auf der weltgrößten Industriemesse intelligente Automatisierungs- und Antriebslösungen, sich selbst optimierende Maschinen und Roboter – unverzichtbare Bestandteile für die nächsten Entwicklungssprünge in der Produktion, die unter dem Schlagwort Industrie 4.0 im Fokus der Fachwelt liegen. Der OWL Gemeinschaftsstand macht die führende Position der Region in den Bereichen Maschinenbau und Elektroindustrie deutlich.
„Auf einer Sonderfläche werden wir in diesem Jahr die Vielfalt und Lösungskompetenz des Maschinen- und Anlagenbaus aus OstWestfalenLippe darstellen“, berichtet Hans-Dieter Tenhaef, Geschäftsführender Gesellschafter der MIT Moderne Industrietechnik GmbH (Vlotho) und Vorstandssprecher des OWL Maschinenbau.
Das steigende Interesse der Fachwelt an it’s OWL ist schon vor Messebeginn greifbar. So wurde der Spitzencluster eingeladen, sich auf dem Stand des Bundes-ministeriums für Bildung und Forschung zu präsentieren. Das finnische Technologienetzwerk Hermia präsentiert sich als Partner von it´s OWL direkt neben dem OWL Gemeinschaftsstand. Delegationen des Spitzenclusters Elektromobilität Südwest (Stuttgart) und der Turkish Machinery Promotion Group – einem Netzwerk von 8.000 türkischen Maschinenbau-Unternehmen – werden den OWL Gemein-schaftsstand besuchen, um Kooperationsmöglichkeiten mit it´s OWL zu sondieren. Darüber hinaus werden Experten aus dem Spitzencluster im Kongressprogramm der Messe Ansätze und Projekte für die Produktion von morgen vorstellen.
Minister Wanka, Duin und Schulze besuchen Messestand
Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und die NRW-Minister Garrelt Duin (Wirtschaft) und Svenja Schulze (Wissenschaft) werden den OWL-Messestand ebenso besuchen wie Dr. Ralf Mittelbach (Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektroindustrie). Weitere Experten und Entscheidungsträger aus ganz Deutschland werden erwartet. Unter den namhaften Repräsentanten von Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus OWL, die sich auf dem Stand informieren werden, sind Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, die Landräte Friedel Heuwinkel (Kreis Lippe) und Dr. Ralf Niermann (Kreis-Minden-Lübbecke) und Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen.
Intelligente Automatisierung und Maschinenbau
Die Automatisierungs- und Antriebstechnik ist eine Kernkompetenz von it´s OWL. Weltmarktführer entwickeln Weltstandards und bereiten den Weg für „Industrie 4.0“. Auf dem OWL-Stand präsentieren sich die Unternehmen Beckhoff, Lenze, KEB, MSF Vathauer, Phoenix, Strothmann, WAGO und Weidmüller sowie das Centrum Industrial IT.
„Wir sind auf dem Gemeinschaftsstand It’s OWL zum Thema Industrial Automation – Industrie 4.0, weil wir nicht nur über Lösungsansätze aus dem Bereich Industrie 4.0 und Cyber Physical Systems diskutieren, sondern weil wir bereits jetzt schon die ersten intelligenten integrierten Antriebssysteme entwickelt haben. Auf dem Gemeinschaftsstand it’s OWL möchten wir mit dieser neuen anwendbaren Techno-logie die Innovationskraft der Region OstWestfalenLippe demonstrieren und zeigen, dass Lösungen für flexibel gestaltete Produktionsprozesse verfügbar sind und schon eingesetzt werden“, verdeutlicht Karl-Ernst Vathauer, Geschäftsführender Gesellschafter von MSF Vathauer.
„Wir sind auf der Hannovermesse nicht nur mit einem eigenen Stand in Halle 24 (B21) „Motion, Drive & Automation“ vertreten sondern auch auf dem OWL-Gemeinschaftsstand. Mit diesem zusätzlichen Auftritt wollen wir helfen, die hohe Kompe-tenz der Region OWL zu verdeutlichen. Wir erwarten neue Kontakte aus der Industrie, da wir unsere innovativen elektromechanischen Bremsen bisher überwiegend in Windenergieanlagen einsetzen“, erklärt Wolfgang Helas, Geschäftsführer der Hanning & Kahl GmbH & Co. KG.
Besondere Kultur der Zusammenarbeit
OWL als international anerkannter Standort für Spitzentechnologie: Möglich ist das vor allem durch eine besondere Kultur der Kooperation. Die enge Zusammenarbeit der Universitäten in Bielefeld und Paderborn, der Hochschule OWL, der Fachhoch-schule Bielefeld und weiterer Forschungszentren der Region war wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von it´s OWL im Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung, betont Prof. Dr. Wilhelm Schäfer, Vize-Präsident der Universität Paderborn: „Auch in Zukunft wird dies eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von it´s OWL sein.“
Weil die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft und Wissenschaft auch wesentlich von qualifizierten Fachkräften abhängt, steht der Messe-Freitag im Zeichen des Nach-wuchses. Rund 200 Schüler aus OWL lassen sich dann über den Messestand führen – und vielleicht für naturwissenschaftlich-technische Berufe begeistern. Die Perspektiven auf diesen Feldern sind gut. Schließlich sollen durch den Spitzen-cluster in OWL nicht nur neue Studienangebote, sondern auch bis zu 10.000 neue Jobs entstehen.
OstWestfalenLippe auf der Hannover Messe: Halle 16, Stand A04
Growing BusinessFassaden mit Gesimsen, Stuckprofilen und Ornamenten prägen in Münchner Altbauvierteln wie Schwabing, Bogenhausen oder Haidhausen seit über einem Jahrhundert das Stadtbild. Doch dieser bauliche Reichtum ist verletzlich: Witterung, Feuchtigkeit und frühere Umbauten setzen der historischen Substanz zu. Ihr Erhalt erfordert spezialisiertes Handwerk, das in der Bauwirtschaft oft wenig Beachtung findet für Eigentümer aber erhebliche Bedeutung hat, etwa wenn es um Werterhalt, Sanierung oder denkmalpflegerische Auflagen geht. Genau hier setzt der Münchner Meisterbetrieb August Böhm Stuck an. Was das Unternehmen leistet, wie es arbeitet und worauf Bauherren bei der Auswahl eines Stuckateurs achten sollten, zeigt das folgende Porträt. Stuck und Fassaden als Teil des Münchner Stadtbilds
IT & SoftwareEine Photovoltaikanlage ist für Hausbesitzer und kleinere Betriebe kein Produkt, das sich per Mausklick bestellen lässt. Dachfläche, technische Auslegung, die Speicherfrage, Anträge beim Netzbetreiber und die formelle Inbetriebnahme greifen ineinander und entscheiden darüber, ob aus dem Vorhaben ein tragfähiges Projekt wird. Wer zum ersten Mal mit Solarenergie zu tun hat, steht deshalb vor einer organisatorischen ebenso wie vor einer technischen Aufgabe. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Anbieter aus Kaiserslautern diesen Prozess strukturiert und welche Fragen Interessierte beantworten sollten, bevor sie eine Anfrage stellen. Photovoltaik wird zur Planungsaufgabe
BusinessIn vielen Betrieben rückt das Thema Abfall erst dann in den Fokus, wenn ein Container überquillt oder die nächste Abholung ansteht. Für eine belastbare Organisation ist das zu spät. Entscheidend ist, was vorher passiert: ob Abfälle am Entstehungsort sauber getrennt werden, ob die richtigen Behälter an den richtigen Stellen stehen und ob sich der Entsorgungsweg später nachvollziehen lässt. Die Gewerbeabfallverordnung gibt dafür den rechtlichen Rahmen wie gut die Umsetzung im Alltag funktioniert, hängt jedoch an klaren betrieblichen Abläufen. Dieser Beitrag übersetzt die Anforderungen in einen praktikablen Prozess für Unternehmen. Warum Gewerbeabfall eine Organisationsfrage ist Die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) betrifft nahezu jeden Betrieb: Sie gilt für Erzeuger und Besitzer gewerblicher Siedlungsabfälle ebenso wie für bestimmte Bau- und Abbruchabfälle vom Handwerksbetrieb über die Produktionsstätte bis zum Büro. Nach § 3 der Gewerbeabfallverordnung sind bestimmte Abfallfraktionen getrennt zu sammeln und zu befördern sowie vorrangig der Vorbereitung zur Wiederverwendung oder dem Recycling zuzuführen. Dazu zählen unter anderem Papier, Pappe und Karton, Glas, Kunststoffe, Metalle, Holz, Textilien und Bioabfälle.
