Die Wortmann Schuh-Holding KG Internationale Schuhproduktionen, Detmold, bekannt u.a. durch ihre Marke Tamaris, hat den Gruppenumsatz in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres (Herbst-Winter-Saison vom 01.06. bis 30.11.2014) um 1,1% auf 504,1 Mio. Euro (Vorjahr 498,6 Mio. Euro) steigern können. Für das gesamte Geschäftsjahr 2014/15 (31.05.) geht man derzeit auf Basis der aktuell vorliegenden Aufträge für die Frühjahr-Sommer-Saison 2015 von einem leichten Umsatzplus auf ca. 1,018 Milliarden Euro (Vorjahr 1,013 Mrd. Euro) aus. Die Exportquote wird sich hierbei in Höhe von ca. 53% auf Vorjahresniveau bewegen.
Für die Schuhbranche war das vergangene Jahr zum einen geprägt durch ein erfreuliches Frühjahr-Sommer-Geschäft, während die zweite Jahreshälfte allerdings – wie in den Vorjahren – vor allem witterungsbedingt enttäuschend verlief. Der Umsatz des Schuheinzelhandels in Deutschland legte im Gesamtjahr 2014 dennoch um 1% zu. Der Inlandsumsatz bei Wortmann stieg im ersten Geschäftshalbjahr ebenfalls leicht an. Von den Auslandsmärkten zeigten sich vor allem Frankreich, die Niederlande und Polen stark positiv. Spürbare Rückgänge verzeichneten die Märkte in Russland – stärkster Exportmarkt von Wortmann – und in der Ukraine. Auch in der zweiten Geschäftsjahreshälfte machen sich, in erster Linie durch den schwachen Rubel und die Auseinandersetzungen in der Ukraine verursachte, negative Einflüsse bemerkbar. Das Private-Label-Geschäft der Wortmann-Tochter Novi Footwear Singapur/Hong Kong in Asien mit Kunden aus Übersee wächst wieder moderat. Die Kollektionen der Wortmann-Gruppe werden weltweit in über 70 Ländern und in mehr als 15.000 Schuhgeschäften angeboten.
Die Tamaris-Systempartnerschaft mit Einzelhandelspartnern wächst mit einem Plus von gut 9% weiterhin kontinuierlich. Per Ende Januar waren 970 Flächen (Vorjahr 888 Flächen) in 33 Ländern unter Vertrag. Hierzu gehören 313 Tamaris Mono-Label-Stores (Vorjahr 274) und 657 Shop-in-Shops (Vorjahr 614). Der Anteil der ausländischen Flächen liegt derzeit bei 45%. Ende November vergangenen Jahres eröffnete Wortmann seinen neuen Fabrikverkauf am Stammsitz in Detmold. Auf fast 800 qm werden hier Überproduktionen, Einzelpaare, Muster usw. angeboten.
Die in 2014 gegründete Tamaris USA Inc. startete im Dezember erfolgreich auf der FFaNY in New York, eine der wichtigsten Messen der USA. Die Tamaris-Kollektion für den kommenden Herbst-Winter wurde vom amerikanischen Fachpublikum durchweg positiv aufgenommen. Derzeit präsentiert Tamaris auf weiteren Messen in allen großen Städten der USA.
Anfang Januar 2015 bezog die Novi Footwear an ihrem größten Standort in China, Dongguan, neue Geschäftsräume für über 200 Mitarbeiter. Die räumliche Neuorganisation auf ca. 3.000 qm ist verbunden mit einer Anpassung und Verschlankung der Geschäftsprozesse in Fernost und stärkt damit die Basis für weiteres Wachstum in Asien.
Die Wortmann-Gruppe gehört mit einem Paarzahlvolumen im laufenden Geschäftsjahr im Segment Fashion von ca. 31,8 Millionen Paar sowie im Bereich Standard von ca. 20 Millionen Paar zu den größten Schuhproduktions- und -vertriebsunternehmen in Europa. Bei modischen Damenschuhen gilt man als Marktführer. Zum europäischen Teil der Unternehmensgruppe zählen neben der Topmarke Tamaris die Marken Marco Tozzi, Caprice, Jana und s.Oliver shoes. Dazu kommt die Novi Footwear Fareast Ltd . in Asien. Wortmann ist mit eigenen Gesellschaften an acht Standorten in Europa, weiteren elf in Asien und einem in den USA vertreten. International zählt die Gruppe derzeit insgesamt 1.151 Mitarbeiter (Vorjahr 1.092) davon 722 in Europa. Weltweit produzieren ca. 30.000 Arbeitskräfte für die Detmolder Unternehmensgruppe.
Auch im aktuellen Geschäftsjahr geht man in Detmold von einer zufriedenstellenden Ertragslage aus. Da Gewinne traditionell im Unternehmen verbleiben, kann man sich auf Basis einer Eigenkapitalquote von über 75% vollständig selbst finanzieren. Bankkredite werden nicht in Anspruch genommen.
Das kommende Geschäftsjahr 2015/16 ist aufgrund diverser aktueller, mit hoher Unsicherheit verbundenen Einflussfaktoren wie die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Ukraine, in Russland und Griechenland sowie die Stärke des US-Dollars nur sehr schwer einzuschätzen. Erste Verkaufszahlen für die kommende Herbst-Winter-Saison lassen noch keine verlässlichen Prognosen zu.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
RatgeberIn einer Welt, die sich immer schneller digitalisiert, scheint das Thema Absicherung oft nur noch aus anonymen Zahlenkolonnen und automatisierten App-Benachrichtigungen zu bestehen. Viele Versicherungsnehmer fühlen sich in der Flut an Online-Tarifen wie eine bloße Nummer im System eines fernen Konzerns. Doch gerade wenn es um die eigene Existenz oder die Sicherheit eines Unternehmens geht, reicht ein einfacher Mausklick oft nicht aus, um wirklich ruhig schlafen zu können. Besonders der Mittelstand steht heute vor völlig neuen Herausforderungen. Cyber-Kriminalität, komplexe Haftungsfragen und eine sich ständig wandelnde Arbeitswelt verlangen nach Lösungen, die weit über das Standardmaß hinausgehen. In diesem dynamischen Umfeld trennt sich die Spreu vom Weizen: Es stellt sich die Frage, wer echte Sicherheit garantiert und wer lediglich ein Versprechen auf dem Papier verkauft. Die Eder Versicherung geht hier einen Weg, der das Beste aus zwei Welten vereint. Hier trifft modernste digitale Abwicklung auf die klassische Handschlagqualität einer fest in der Region verwurzelten Agentur. Es geht nicht darum, den technologischen Fortschritt aufzuhalten, sondern ihn so zu gestalten, dass der Mensch und seine individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt bleiben.
BusinessDer Moment, in dem ein Kunde ein Geschäft betritt, dauert nur wenige Sekunden. In dieser kurzen Zeitspanne entscheidet sich allerdings, ob er bleibt oder wieder geht. Viele Einzelhändler investieren tausende Euro in Ladengestaltung und Produktpräsentation, übersehen dabei aber einen Faktor, der all diese Bemühungen zunichte machen kann: den Zustand der Böden, Regale oder sanitären Anlagen. Wie Kunden unbewusst auf Sauberkeit reagieren Menschen nehmen ihre Umgebung mit allen Sinnen wahr, auch wenn sie das gar nicht aktiv tun. Ein leicht klebriger Boden oder ein unangenehmer Geruch lösen sofort ein Unbehagen aus. Dieses Gefühl übertragen Kunden dann automatisch auf die angebotenen Produkte. Wenn man in einem unsauberen Laden steht, fragt man sich, wie es wohl im Lager aussieht oder wie sorgfältig die Mitarbeiter überhaupt mit der Ware umgehen.

