8 Millionen Euro Investment für Wunderflats, führende Plattform für Housing as a Service

Nun hat das Unternehmen ein Series B-Investment von 8 Millionen Euro aufgenommen. Lead-Investor ist PropTech1 Ventures, Deutschlands erster auf europäische PropTech Startups spezialisierter Venture-Capital-Fonds. Auch Bestandsgesellschafter wie die IBB Beteiligungsgesellschaft, Creathor Ventures und Axel Springer Digital Ventures haben ihre Investments erhöht.
Erwartungen an Mobilität, flexibles Arbeiten und demzufolge das Wohnen unterliegen grundlegenden Änderungen. Besonders geografisch flexible Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber suchen nach immer einfacheren Wegen und intuitiveren User Interfaces, um bezugsfertige Wohnungen temporär zu mieten.
Über Wunderflats können Mieter deutschlandweit ein ihren Bedürfnissen entsprechendes möbliertes Apartment ab einer Mietdauer von einem Monat vollständig online buchen. Knapp 5.000 Unternehmen wie Google, Microsoft, Axel Springer, Zalando und N26 finden bereits möblierte Wohnungen für ihre Mitarbeiter über Wunderflats.
Das Berliner PropTech-Unternehmen führt dabei nicht nur Angebot und Nachfrage nach möbliertem Wohnen auf Zeit auf seiner Webseite zusammen, sondern erleichtert und professionalisiert zusätzlich den Mietprozess – von der Online-Präsentation und Vermarktung der Wohnung über die automatische Erstellung von rechtskonformen Mietverträgen bis hin zur vollständigen Übernahme der Mieterinteraktion und innovativen Weiterentwicklung der Services für Immobilienbesitzer.
Das Portfolio von Wunderflats-Wohnungen setzt sich zu 20% aus Serviced Apartmenthäusern kommerzieller Vermieter und zu 80% aus Einzelwohnungen von privaten Vermietern zusammen. Mit den befristeten Mietverträgen für temporäre Aufenthalte in möblierten Wohnungen sorgt Wunderflats dafür, maximale Auslastung in Immobilien und damit maximale Wohnraumnutzung zu fördern. Gleichzeitig gibt Wunderflats Städten wie Berlin Wohnraum zurück, der ehemals zweckentfremdet als Ferienwohnung angeboten wurde. Genutzt wird diese temporäre Wohnraumlösung vor allem von berufstätigen Zugezogenen oder von Mitarbeitern, die für Projekte in andere Städte entsandt werden. Ebenso greifen regelmäßig Bürger auf das lokale Angebot zurück, die aufgrund einer besonderen Lebenssituation, wie zum Beispiel einem Wasserschaden in ihrem Eigenheim, ein Zuhause auf Zeit benötigen.
Nikolas Samios, Managing Partner von PropTech1 Ventures, kommentiert: “Die Flexibilisierung der Mietmärkte ist derzeit eines der ganz großen Mega-Themen in der Immobilienwirtschaft. Was WeWork und Co. für die Büronutzung geschaffen haben, verwirklichen Wunderflats und seine Kunden für das Thema “Housing as a Service”: Überlegene Nutzungskonzepte, die sowohl Mietern als auch Vermietern Mehrwerte bringen. Besonders relevant für unsere Investmententscheidung war dabei das B2B-Angebot von Wunderflats, über welches Immobilienbestandshalter das ganze Thema der mittelfristigen möblierten Vermietung auslagern können. Gerade in Zeiten zunehmender regulatorischer Unsicherheit ist es essentiell, hier mit einem Experten zusammenzuarbeiten.”
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
BusinessEin Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?
IT & SoftwareObject Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.
