Noch ist „Big Data“ kein Geniestreich: Laut Experten nutzen Unternehmen die großen Datenmengen und damit geballtes Wissen noch nicht sinnvoll – und viele „Fachkräfte“ wissen noch nicht mal, was „Big Data“ eigentlich ist.
Derzeitig dehnen fast alle Business-Intelligence-Unternehmen ihr Angebot auf das Thema Big Data aus, um damit ein Schlagwort mit hoher Aufmerksamkeit zu bedienen, verdeutlicht IT-Personalexperte Karsten Berge von SearchConsult. „Viele Kandidaten auf dem Personalmarkt, die aus dem Vertrieb oder der Beratung kommen, positionieren sich für Big-Data-Stellenangebote, ohne genau zu wissen, was sie dabei erwartet. Ein Manager aus dem Verkauf, der in ein Unternehmen gewechselt ist, um Big Data abzudecken, stellte fest, dass er etwas zu euphorisch war und die internen Voraussetzungen beim neuen Arbeitgeber alles andere als positiv waren“, erzählt Berge.
Big Data: Dabei sein ist alles
Dass die Branche derzeit hochdefizitär arbeitet und noch kaum Kunden hat, bestätigt auch Marco Ripanti von Ekaabo. „Viele Unternehmen in Deutsch- land haben zurzeit einfach nur das Bedürfnis, irgendwie dabei sein zu müssen. Und da wird dann auf alten Technologien einfach das Etikett ‚Big Data‘ draufgeklebt. Das ist sehr bedauerlich. Viele Kunden, die sich diese Systeme zulegen, wissen überhaupt nicht, was sie damit anfangen sollen. Ich habe noch bei keinem Anwender gesehen, dass auf Grundlage von Datenerkenntnissen wirklich logische Schlussfolgerungen gezogen werden. Da wäre mehr zu machen“, erläutert Ripanti in Bloggercamp TV.
ArbeitslebenSteigende Gewerbemieten, hybride Arbeitsmodelle und veränderte Teamstrukturen setzen viele kleine und mittlere Unternehmen unter Druck. Wenn Büros zu eng, zu laut oder schlecht aufgeteilt wirken, steht schnell ein Standortwechsel im Raum. Doch ein Umzug ist teuer, organisatorisch aufwendig und bindet interne Ressourcen. Häufig lohnt sich zuerst der Blick auf die vorhandene Fläche: Mit einer durchdachten Umgestaltung lassen sich Arbeitsbereiche besser strukturieren und Reserven aktivieren. In diesem Beitrag geht es darum, wie KMU bestehende Büroflächen effizienter nutzen können. Warum bestehende Büroflächen oft mehr Potenzial haben als gedacht
Viele inhabergeführte Unternehmen sind auf operative Risiken gut vorbereitet: IT-Ausfälle, Lieferengpässe, Fachkräftemangel oder Liquiditätsfragen stehen regelmäßig auf der Agenda. Der plötzliche Ausfall der Unternehmerperson wird dagegen oft erst dann zum Thema, wenn es bereits zu spät ist. Krankheit, Unfall oder Tod können binnen Stunden dazu führen, dass Entscheidungen blockiert, Konten nicht erreichbar und Zuständigkeiten unklar sind. Wer hier vorsorgt, schützt den laufenden Betrieb und den Unternehmenswert. In diesem Beitrag geht es darum, welche Bausteine ein unternehmerischer Notfallplan enthalten sollte. Warum der Notfallplan mehr ist als private Vorsorge
Guide'sGesundheit entscheidet zunehmend darüber, wie attraktiv ein Wirtschaftsstandort für Unternehmen und Fachkräfte ist. Gerade mittelständische Betriebe spüren, dass Ausfälle, lange Wartezeiten und fehlende Unterstützungsangebote die Arbeitsfähigkeit ganzer Teams belasten können. Neben Lohn, Infrastruktur und Wohnqualität rückt deshalb auch die regionale Gesundheitsversorgung stärker in den Fokus. Kurze Wege zu medizinischen und therapeutischen Angeboten können Beschäftigte entlasten und Arbeitgeber indirekt stärken. In diesem Beitrag geht es darum, warum Gesundheit für Unternehmen zum Standortfaktor wird und welche Rolle regionale Therapieangebote dabei spielen. Gesundheitsversorgung als Teil regionaler Wettbewerbsfähigkeit
