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2. April 2013

Geballtes Wissen bleibt ungenutzt

Noch ist „Big Data“ kein Geniestreich: Laut Experten nutzen Unternehmen die großen Datenmengen und damit geballtes Wissen noch nicht sinnvoll – und viele „Fachkräfte“ wissen noch nicht mal, was „Big Data“ eigentlich ist.

Derzeitig dehnen fast alle Business-Intelligence-Unternehmen ihr Angebot auf das Thema Big Data aus, um damit ein Schlagwort mit hoher Aufmerksamkeit zu bedienen, verdeutlicht IT-Personalexperte Karsten Berge von SearchConsult. „Viele Kandidaten auf dem Personalmarkt, die aus dem Vertrieb oder der Beratung kommen, positionieren sich für Big-Data-Stellenangebote, ohne genau zu wissen, was sie dabei erwartet. Ein Manager aus dem Verkauf, der in ein Unternehmen gewechselt ist, um Big Data abzudecken, stellte fest, dass er etwas zu euphorisch war und die internen Voraussetzungen beim neuen Arbeitgeber alles andere als positiv waren“, erzählt Berge.

Big Data: Dabei sein ist alles

Dass die Branche derzeit hochdefizitär arbeitet und noch kaum Kunden hat, bestätigt auch Marco Ripanti von Ekaabo. „Viele Unternehmen in Deutsch- land haben zurzeit einfach nur das Bedürfnis, irgendwie dabei sein zu müssen. Und da wird dann auf alten Technologien einfach das Etikett ‚Big Data‘ draufgeklebt. Das ist sehr bedauerlich. Viele Kunden, die sich diese Systeme zulegen, wissen überhaupt nicht, was sie damit anfangen sollen. Ich habe noch bei keinem Anwender gesehen, dass auf Grundlage von Datenerkenntnissen wirklich logische Schlussfolgerungen gezogen werden. Da wäre mehr zu machen“, erläutert Ripanti in Bloggercamp TV.

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