Kreis Soest (kso.2014.04.01.158.-rn). Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) möchte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung moderner, mitarbeiterorientierter Personalstrategien unterstützen. Dafür stehen Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundes im Modellprogramm „unternehmensWert: Mensch“ im begrenzten Umfang noch bis zum Juli 2014 bereit. Darauf weist die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland hin, die Ansprechpartnerin zu diesem Programm für die Unternehmen der Region ist.
Sie ermittelt in einem Erstgespräch den konkreten Handlungsbedarf in den Themenfeldern Personalführung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz. Fachberatungen können in Nordrhein-Westfalen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit bis zu zehn Beschäftigten in Anspruch genommen werden. Wenn sie zu den Branchen Baugewerbe, Handel, Gastgewerbe, Erziehung und Weiterbildung, Kulturwirtschaft oder Altenpflege gehören, können auch größere Unternehmen mit bis 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an dem Programm teilnehmen.
Für eine Fachberatung durch im Programm akkreditierte Beraterinnen und Berater, die auf die Stärkung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie zur Fachkräftesicherung in Unternehmen ausgerichtet ist, beträgt der Zuschuss bis zu 80 Prozent der Kosten. Für Unternehmen, die nicht unter diese Kriterien fallen, gibt es weiterhin die Potentialberatung, die vom NRW-Arbeitsministerium mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert wird. Bei diesem Instrument ist ein Zuschuss bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten möglich.
Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Geschäftsführerin der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, Ursula Rode-Schäffer, Telefon 02921/303499, oder im Netz unter www.r-h-h.de oder www.unternehmens-wert-mensch.de.
BusinessWer den Umsatz in der Gastronomie steigern will, denkt oft zuerst an mehr Gäste. Doch die größeren Hebel liegen häufig in Bonwert, Abläufen, Zusatzangeboten und Daten. Die Branche arbeitet 2026 in einem engen Korridor aus preissensiblen Gästen, höheren Löhnen und einer neuen steuerlichen Entlastung. Der reale Gastgewerbeumsatz sank 2025 um 2,1 Prozent, nominal stieg er um 1,4 Prozent. Seit 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie wieder der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent. Zugleich stieg der gesetzliche Mindestlohn im Januar 2026 auf 13,90 Euro. Mehr Ertrag entsteht nur, wenn Preise, Wareneinsatz und Abläufe zusammenpassen. Auslastung ist gut, Bonwert ist besser Viele Betriebe schauen zuerst auf volle Tische. Wirtschaftlich spannender ist oft, was pro Bestellung passiert. Ein kleiner Snack zur Hauptzeit, ein clever kalkuliertes Dessert, ein stimmiges Getränkepairing oder ein Mittagsmenü mit klarer Preisspanne erhöhen den Betrag pro Bestellung. Digitale Kassendaten zeigen, welche Gerichte häufig gewählt werden, welche Marge bringen und welche Kombinationen funktionieren. Daraus entsteht eine Speisekarte mit weniger Zufall und einer klareren Ertragslogik.
FinanzenEine hohe Abfindung kann Führungskräften finanziellen Spielraum eröffnen, erhöht im Auszahlungsjahr aber oft die steuerliche Belastung. Wer die Einmalzahlung strategisch einsetzen möchte, kann PV-Direktinvestments als unternehmerische Anlageform prüfen. Besonders laufende Bestandsanlagen sind interessant, weil Ertragsdaten, Einspeisevergütung und technische Kennzahlen bereits vorliegen. Steuerlich rückt dabei der Investitionsabzugsbetrag in den Fokus, der die Bemessungsgrundlage unter bestimmten Voraussetzungen senken kann. In diesem Beitrag wird erklärt, wie PV-Direktinvestments funktionieren und wie der IAB anhand eines Rechenbeispiels wirken kann. Warum Abfindungen steuerlich anspruchsvoll sind
WirtschaftBei Eigentumswohnungen wird beim Kauf oft zuerst auf Lage, Grundriss, Kaufpreis und monatliches Hausgeld geschaut. Das ist verständlich, reicht aber nicht aus. In einer Wohnungseigentümergemeinschaft können Kosten entstehen, die nicht direkt in der eigenen Wohnung sichtbar sind. Ein undichtes Dach, alte Leitungen, eine marode Fassade oder verschlissene Fenster betreffen schnell die ganze Gemeinschaft. Wer diese Punkte zu spät erkennt, erlebt Sanierungsstau nicht als abstraktes Immobilienthema, sondern als konkrete Rechnung. Warum Sanierungsstau in WEGs oft unterschätzt wird Sanierungsstau entsteht selten über Nacht. Meist werden kleine Mängel jahrelang vertagt, weil die Rücklage knapp ist, die Eigentümer sich nicht einigen oder größere Maßnahmen unangenehm teuer wirken. Irgendwann wird aus dem kleinen Problem ein Beschluss mit fünfstelligen Kosten. Für Selbstnutzer ist das ärgerlich, für Kapitalanleger kann es die Rendite deutlich verändern.

