Im Gespräch mit Günther Stübler: Wie AQUADIUM den Alltag neu denkt

Wenn Günther Stübler über Badplanung spricht, dann klingt das erstaunlich wenig nach Produktkatalog oder Verkaufsrhetorik. Es geht um Räume, in denen Menschen ihren Alltag beginnen und beenden – und in denen viele erst merken, wie wichtig durchdachte Details sind, wenn sie fehlen. Die AQUADIUM GmbH aus Eislingen steht genau dafür: für eine Planung, die über die Armatur hinausdenkt. Für Technik, die funktioniert, ohne sich aufzudrängen. Und für ein Handwerk, das sich seiner Verantwortung bewusst ist.
Seit fast zwei Jahrzehnten begleitet das Unternehmen private und gewerbliche Bauherren im Raum Göppingen bei der Umsetzung individueller Sanitär- und Heizungsprojekte. Wer hier arbeitet, spricht nicht über „Lösungen“, sondern über Wege. Und die führen – gerade bei komplexeren Vorhaben – oft durch enge Zeitpläne, Schnittstellen mit anderen Gewerken und technische Fallstricke. Doch statt sich im Dickicht der Zuständigkeiten zu verlieren, bleibt das sechsköpfige Team um Günther Stübler nah dran: am Bauablauf, am Kunden und an der Qualität.
Auffällig ist dabei vor allem eines: der Anspruch, nicht nur technisch sauber zu arbeiten, sondern auch menschlich zuverlässig zu agieren. Sei es bei der Umsetzung barrierefreier Bäder mit echten Alltagshilfen oder bei der Heizungsmodernisierung inklusive Zuschussberatung – der Experte für Sanitär in Göppingen denkt mit. Und das nicht erst seit der Energiekrise. Auch bei neuen Anforderungen durch das Gebäudeenergiegesetz wird hier nicht polarisiert, sondern erklärt. Im Gespräch mit Günther Stübler wird schnell klar: Hier wird nicht verkauft, was glänzt, sondern was überzeugt – langfristig und nachvollziehbar.
Business-on: Willkommen, Herr Stübler! Sie beraten Kunden im Landkreis Göppingen zum Thema Heizungsmodernisierung – wie erleben Sie aktuell die Diskussion rund um das Gebäudeenergiegesetz in der Praxis?
Günther Stübler: Die meisten Gebäudebesitzer möchten natürlich eine Heizungsanlage, die auch zukünftig den Anforderungen der Gesetzgebung entspricht. Vor allem ist das die Wärmepumpe. Zusätzlich gibt es natürlich auch Verbraucher, die Ihre altbewährten Brennstoffe wie Öl und Gas beibehalten wollen. Wir werden daher natürlich auch die Entwicklung von 100% Biogas und 100% Bio-Öl im Auge behalten.
Business-on: Sie setzen auf ein kleines, eingespieltes Team. Welche Rolle spielt diese Struktur im Alltag – und wie wirkt sich das auf Ihre Projekte aus?
Günther Stübler: Unser Team ist als kleine Truppe in der Lage, besonders effizient zu arbeiten. Das Arbeitsklima ist extrem gut, da die Kommunikation untereinander ein hohes Niveau hat. Für unsere Kunden sind das natürlich mehrere Vorteile: Es gibt nur wenige Ansprechpartner und Sie kennen unsere eingesetzten Handwerker meist vorab schon persönlich.
Business-on: Barrierefreie Badlösungen gehören zu Ihrem Alltag – wo beginnt für Sie echte Barrierefreiheit, und was wird dabei häufig unterschätzt?
Günther Stübler: Die Pflege und Instandhaltung von barrierefreien Bädern ist in der Regel einfacher und geschickter. Auch jüngere Kunden schätzen immer mehr die Vorteile falls es mal unvorhergesehene Einschränkungen im Lebensalltag gibt. Aber die notwendigen Arbeiten erfordern eine aufwändigere Vorplanung und in vielen Fällen auch etwas mehr Umbauaufwand, der aber im Nachhinein viele Vorteile hat.
Business-on: Sie unterstützen Kunden auch bei Förderanträgen für neue Heizsysteme. Wo sehen Sie die größten Hürden – und was braucht es, damit Förderungen in der Realität wirklich ankommen?
Günther Stübler: Die ständig wechselnden Regelungen der Regierung sind natürlich von Nachteil. Wir hoffen für die Zukunft auf einen Bürokratieabbau und einfachere Antragsverfahren für Zuschüsse.
Business-on: Beratung kostet Zeit – und oft fehlt sie im hektischen Tagesgeschäft. Warum nehmen Sie sich dennoch bewusst Raum dafür, und was verändert sich dadurch im Ergebnis?
Günther Stübler: Je besser die Beratung, umso erfolgreicher das Ergebnis. Zusätzlich steigt das gegenseitige Vertrauen bei gut vorgeplanten Umbaumaßnahmen.
Business-on: Vielen Dank an Günther Stübler für das Gespräch und die praxisnahen Einblicke in die Arbeitsweise und Haltung der AQUADIUM GmbH!
- Titelbild: Bild von Feverpitched auf IStockPhoto
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
LifestyleWer über Firmenflächen spricht, denkt schnell an Parkplätze, Wege, Eingänge und vielleicht noch ein paar Beete vor dem Gebäude. Genau da beginnt das Problem. Außenflächen werden in vielen Betrieben noch immer wie Restflächen behandelt, obwohl sie im Alltag viel entscheiden: den ersten Eindruck bei Kunden, die Aufenthaltsqualität für Mitarbeiter, die Sicherheit auf dem Gelände und den Aufwand für Pflege und Instandhaltung. Hinzu kommt ein Punkt, der in den vergangenen Jahren deutlich wichtiger geworden ist: versiegelte Grundstücke reagieren empfindlich auf Hitze und Starkregen. Entsiegelung und grüne Infrastruktur gelten deshalb inzwischen als wichtige Bausteine der Klimaanpassung. Für Unternehmen heißt das: Gartengestaltung ist nicht einfach nur ein Randthema. Eine gute Planung schafft Orientierung, verbessert die Umgebung rund ums Gebäude und verhindert, dass Flächen zwar ordentlich aussehen, im Alltag aber wenig taugen. Wer das Thema von Beginn an richtig angeht, spart sich spätere Korrekturen an Wegen, Pflanzflächen, Entwässerung und Pflege. Warum Außenflächen für Unternehmen heute anders geplant werden müssen
ArbeitslebenWer im Büro arbeitet, kennt das Muster nur zu gut: Der Tag beginnt fit und konzentriert, es folgen Meetings, Mails und das Brüten über Tabellen – und irgendwann fangen die Schmerzen zwischen Schulterblättern, Nackenansatz und oberer Brustwirbelsäule an. Das wirkt im ersten Moment wie eine normale Folge langer Bildschirmarbeit. Doch genau darin liegt das Problem: Was als kleine Alltagsbeschwerden beginnt, wird schnell still und heimlich zu einem dauerhaften Begleiter. Der obere Rücken reagiert besonders empfindlich auf starre Haltungen. Schon wenige Stunden in einer nach vorn gezogenen Arbeitsposition reichen, damit die Schultern hochwandern, die Brustwirbelsäule einrundet und die Muskulatur in eine Art Dauerdienst geht. Wer dazu noch mit dem Laptop arbeitet, kaum aufsteht und unter Zeitdruck steht, sammelt im Lauf der Woche viele kleine Belastungen, die sich addieren. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschreibt statische, physiologisch ungünstige Haltungen ausdrücklich als wichtigen Auslöser muskuloskelettaler Beschwerden bei Bildschirmarbeit. Für Unternehmen ist das kein Randthema: Rückenbeschwerden gehören seit Jahren zu den häufigsten Gründen für Fehlzeiten. Nach Angaben der AOK lagen Muskel- und Skeletterkrankungen 2023 bei den Krankschreibungen von AOK-Versicherten mit 19,5 Prozent auf Platz eins.
