Im Interview: Wie die körpermanufaktur in Aschau und Rosenheim die Physiotherapie neu denkt

Physiotherapie und Osteopathie – das klingt für viele zunächst nach Reha und Rückenschmerzen. Dass hinter dem Begriff jedoch ein Ansatz steckt, der Körper, Geist und sogar die Lebenseinstellung nachhaltig verändern kann, zeigt die körpermanufaktur hoffmann & hoffmann aus Aschau und Rosenheim. Gegründet und geführt von Katrin und Philip Hoffmann, verfolgt das Unternehmen eine Philosophie, die weit über die Behandlung akuter Beschwerden hinausgeht. Es geht um mehr: nicht nur um Reparatur, sondern um Optimierung des Körpers, um Prävention und um langfristige Verbesserung des Wohlbefindens.
Im Kern steht dabei ein ganzheitliches Konzept. Jeder Körper ist individuell – warum also nicht auch individuell behandeln? Dieser Physiotherapeut aus Rosenheim setzt auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Physiotherapeuten und Osteopathen. So entstehen keine Standardlösungen, sondern maßgeschneiderte Konzepte, die genau auf den Einzelnen abgestimmt werden. Dazu gehören neben der klassischen Physiotherapie und der Osteopathie auch funktionelles Training und medizinische Trainingstherapie – Methoden, die längst nicht mehr nur Profisportlern vorbehalten sind, sondern inzwischen mitten im Alltag angekommen sind.
Auch die Atmosphäre in der körpermanufaktur spielt eine entscheidende Rolle. Denn wer sagt eigentlich, dass Physiotherapie-Praxen steril oder ungemütlich sein müssen? Die Hoffmanns sehen das anders. Ihre Räumlichkeiten sind bewusst großzügig und freundlich gestaltet, damit das Wohlfühlen schon mit der ersten Minute beginnt. Was bedeutet das konkret für die Kunden? Und wie gelingt der Spagat zwischen modernster Therapie und traditionellem, ganzheitlichem Denken? Spannend ist sicherlich auch die Frage, wie sich die Einstellung zur Gesundheit in den letzten Jahren verändert hat. Ist Prävention heute wichtiger geworden als Heilung?
Business-on: Sie bezeichnen sich als „körpermanufaktur“. Was unterscheidet Ihren Ansatz von klassischen Physiotherapie- oder Osteopathiepraxen – und wie schlägt sich das konkret in der Behandlung nieder?
körpermanufaktur hoffmann & hoffmann:
Unser Ansatz ist es, den Körper als ganzheitliches Konstrukt zu sehen. Der Ort der Symptomatik entspricht oft nicht der Ursache der Beschwerden. Aufgrund unserer individuellen Befundung erstellen wir einen angepassten Behandlungsplan. Dabei steht für uns das Ziel des Kunden im Mittelpunkt. Der Körper des Kunden ist die Basis unserer Arbeit.
Business-on: Gerade beim Thema Physiotherapie oder Osteopathie ist Vertrauen entscheidend. Wie gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden, und was macht Ihre persönliche Handschrift als Physiotherapeut dabei aus?
körpermanufaktur hoffmann & hoffmann: Das Vertrauen des Kunden ist die Grundlage eine erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Therapeuten und Kunden. Wir versuchen, den Kunden dort abzuholen, wo er herkommt und seine problematische Handlung in den Mittelpunkt zu stellen. Entscheidend dabei ist für uns der Grundsatz: ein Kunde – ein Therapeut. Diese Konstanz ermöglicht uns den Aufbau eines großen Vertrauens zwischen beiden Parteien. Dabei wird bereits bei der Terminplanung darauf geachtet, dass der Therapeut mit seiner individuellen Handschrift passend zum Kunden ausgewählt wird.
Business-on: Moderne Therapieverfahren einerseits, traditionelle und ganzheitliche Ansätze andererseits – wie gelingt Ihnen in der Praxis dieser Balanceakt zwischen Fortschritt und bewährten Methoden?
körpermanufaktur hoffmann & hoffmann: Unser junges dynamisches Team, verstärkt durch etablierte und erfahrene Therapeuten, gibt uns den idealen Balanceakt zwischen Fortschritt und bewährten Methoden. Regelmäßige interne und externe Fortbildungen, in denen wir unser Wissen teilen, ermöglichen den Therapeuten ihr unterschiedliches Know-how zu teilen. Ein großer Anteil unserer Therapeuten ist nach neuesten Standards ausgebildet. Somit können wir guten Gewissens behaupten, dass unsere Arbeit evidence-based erfolgt. Dadurch können wir die neuesten Ansätze mit der Erfahrung des einzelnen kombinieren.
Business-on: Funktionelles Training und medizinische Trainingstherapie wirken oft wie Trends aus dem Leistungssport. Haben diese Methoden inzwischen tatsächlich den Sprung in den Alltag geschafft – und welche Veränderungen beobachten Sie dabei konkret bei Ihren Kunden?
körpermanufaktur hoffmann & hoffmann: Funktionelles Training ist für uns die Grundlage eines aktiven und stabilen Alltagsleben mit all seinen Belastungen in körperlicher wie auch emotionaler Art. Dieser Trend muss unserer Meinung nach ein Bestandteil der aktuellen/modernen Physiotherapie sein, auch für nicht Leistungssportler. Dadurch bekommen wir die Möglichkeit, den Kunden nachhaltig zu therapieren und ihn mit einem guten Gefühl in den Alltag zurückzuschicken. Entscheidend ist für uns dabei, dass der Kunde Verantwortung für sein Handeln und seinen Körper übernimmt. Nicht der Therapeut alleine ist verantwortlich für eine Verbesserung des Zustandes, sondern die Compliance des Kunden ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Eine entsprechende Compliance des Kunden gepaart mit dem aktuellsten Wissen und modernen Trainingsmethoden ist die Basis einer erfolgreichen Therapie.
Business-on: Welche Veränderungen haben Sie in den letzten Jahren beobachtet – hat Prävention tatsächlich einen höheren Stellenwert als die reine Behandlung von Beschwerden bekommen?
körpermanufaktur hoffmann & hoffmann: In den letzten Jahren hatten wir speziell durch die Corona-Krise ein Umdenken. Vielen Menschen ist bewusst geworden, dass ein gesunder Körper die Basis eines glücklichen Lebens ist. Dadurch ist uns aufgefallen, dass der Präventionsgedanken die Denkweise der Kunden verändert hat. Die Eigeninitiative ist gestiegen und die Kunden haben verstanden, dass ihr aktiver Anteil an der Therapie die Basis des Erfolgs widerspiegelt. Prävention ist ein positiver Trend für die Medizin.
Business-on:
Vielen Dank an Katrin und Philip Hoffmann für das Gespräch und die Einblicke in die Arbeit und Haltung ihrer körpermanufaktur!
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
MarketingDigitale Transformation verändert das Beschaffungswesen grundlegend Die Gastronomie durchlebt einen fundamentalen Wandel. Während traditionelle Bestellprozesse über Telefon, Fax oder persönliche Lieferantenkontakte jahrzehntelang Standard waren, etablieren sich zunehmend digitale Beschaffungslösungen als Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Moderne Gastronomiebetriebe erkennen die strategischen Vorteile automatisierter Bestellsysteme und cloudbasierter Einkaufsplattformen. Die Umstellung auf digitale Prozesse erfordert zwar anfängliche Investitionen, zahlt sich jedoch bereits kurzfristig durch Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen aus. Die Digitalisierung des Einkaufs bedeutet weit mehr als nur den Wechsel vom Telefonhörer zur Maus. Sie ermöglicht Echtzeit-Preisvergleiche, automatische Bestandsführung und vorausschauende Bedarfsplanung. Gastronomen profitieren von transparenten Lieferketten und können Schwankungen im Verbrauch präzise analysieren. Diese datengetriebene Herangehensweise reduziert Fehlerquellen und schafft Zeit für das Kerngeschäft: exzellente Bewirtung und Gästezufriedenheit. Besonders bei zeitkritischen Entscheidungen während des laufenden Betriebs erweisen sich digitale Systeme als unverzichtbare Unterstützung. Die permanente Verfügbarkeit von Produktinformationen, Lagerbeständen und Lieferzeiten ermöglicht schnelle Reaktionen auf spontane Anforderungen.
IT & SoftwareWer kennt es nicht? Man besucht eine Fachmesse oder ein Firmenevent, schlendert durch die Gänge und wird an fast jedem Stand mit den gleichen Flyern, Kugelschreibern und langen Vorträgen konfrontiert. Nach der dritten Präsentation schaltet der Kopf meistens ab. Die Informationen rauschen vorbei, und am Ende des Tages bleibt oft nur ein Stapel Visitenkarten übrig, zu denen man kaum noch ein Gesicht vor Augen hat. In einer Welt, in der Aufmerksamkeit das wertvollste Gut ist, stoßen klassische Marketing Methoden immer häufiger an ihre Grenzen. Die Erwartungshaltung des Publikums hat sich gewandelt. Niemand möchte mehr nur passiv beschallt werden; Menschen wollen Teil der Geschichte sein, sie wollen interagieren und etwas erleben. Hier kommt Gamification ins Spiel. Der Begriff klingt im ersten Moment vielleicht nach Spielerei, doch dahinter verbirgt sich eine knallharte Strategie. Es geht darum, bewährte Spielmechaniken in den geschäftlichen Alltag zu übertragen, um Barrieren zu brechen und echte Begeisterung zu entfachen.
