Zwischen Fachkräftemangel und Familiennot: Wie Pflege24-Hofmann Versorgungslücken schließt

Pflege ist längst zur gesellschaftlichen Dauerherausforderung geworden. Während sich der Fachkräftemangel zuspitzt und Angehörige zunehmend an ihre physischen und emotionalen Grenzen stoßen, bleibt die Frage nach einer würdevollen Versorgung im eigenen Zuhause für viele Familien ungelöst. Ambulante Pflegedienste sind überlastet, stationäre Plätze oft nicht verfügbar – und nicht jeder möchte oder kann seine Liebsten in ein Pflegeheim geben. Hier setzt das Konzept der 24-Stunden-Betreuung an: eine Betreuungskraft lebt mit im Haushalt der pflegebedürftigen Person und gewährleistet so individuelle Unterstützung im Alltag.
Die Pflege24-Hofmann GmbH hat sich genau auf dieses Modell spezialisiert – und bringt Menschlichkeit, Struktur und Qualität in ein System, das vielerorts an seine Grenzen stößt. Im Interview spricht business-on.de mit Geschäftsführer Dennis Hofmann über Verantwortung, Qualitätsstandards und darüber, wie sich Versorgungslücken dank der 24-Stunden-Pflege mit Pflege24.expert schließen lassen.
Business-on: Herr Hofmann, was ist Ihrer Meinung nach die größte Herausforderung in der Pflegebranche aktuell?
Dennis Hofmann: Ganz klar: die Lücke zwischen wachsendem Bedarf und fehlender Kapazität. Immer mehr Menschen benötigen Unterstützung im Alltag oder sogar rund um die Uhr – sei es altersbedingt, durch Krankheit oder nach einem Krankenhausaufenthalt. Gleichzeitig kämpfen Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste mit Personalmangel. Viele Angehörige stehen damit völlig alleine da. Unsere Aufgabe ist es, diese Lücke mit qualifizierter 24-Stunden-Betreuung im eigenen Zuhause zu schließen.
Business-on: Was unterscheidet Ihr Betreuungsmodell von anderen Pflegeformen?
Dennis Hofmann: Wir organisieren eine individuelle Betreuung durch Betreuungskräfte, die im Haushalt der pflegebedürftigen Person leben. Das ermöglicht nicht nur eine kontinuierliche Versorgung, sondern auch persönliche Nähe, Sicherheit und Entlastung für Angehörige. Der größte Unterschied: Unsere Kunden bleiben in ihrer vertrauten Umgebung – das ist emotional und auch gesundheitlich von Vorteil. Und: Es gibt keine Schichtwechsel, keine tägliche Hektik. Es entsteht eine Beziehung, die über reine Pflege hinausgeht.
Business-on: Wie stellen Sie dabei Qualität und Verlässlichkeit sicher?
Dennis Hofmann: Qualität bedeutet bei uns: keine Kompromisse. Anders als viele Anbieter setzen wir bewusst nicht auf ausländische Vermittlungsagenturen, sondern rekrutieren unsere 24-Stunden-Betreuungskräfte ausschließlich aus einer eigens aufgebauten Bewerberdatenbank. So stellen wir sicher, dass unsere Betreuungskräfte unseren hohen Ansprüchen in Bezug auf Fachkenntnis, Vertrauenswürdigkeit und Einfühlungsvermögen entsprechen – ohne Umwege, ohne Dritte.
Zusätzlich begleitet unser deutsches Koordinationsteam den gesamten Prozess – von der ersten Beratung bis zur laufenden Einsatzbegleitung. Das schafft nicht nur Sicherheit, sondern auch ein Vertrauensverhältnis, das in der häuslichen Pflege entscheidend ist.
Business-on: Und wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit den Familien?
Dennis Hofmann: Sehr intensiv – und oft emotional. Viele Angehörige sind am Limit, weil sie gleichzeitig Beruf, Familie und Pflege organisieren müssen. Bei uns geht es nicht nur um Dienstleistung, sondern auch um Vertrauen. Wir nehmen uns viel Zeit für die Bedarfserhebung, sprechen offen über Wünsche und Sorgen und schaffen damit eine Grundlage für eine tragfähige Lösung. Für viele ist es eine enorme Erleichterung, wenn sie wissen: Da ist jemand, der wirklich hilft – und nicht nur organisiert.
Business-on: Wie begegnet Ihr Unternehmen dem Fachkräftemangel?
Dennis Hofmann: Wie bereits erwähnt, setzen wir trotz des Mangels an qualifizierten Fachkräften nicht auf ausländische Agenturen, sondern rekrutieren unsere Betreuungskräfte direkt aus einem eigens aufgebauten Bewerberpool. Gleichzeitig bemühen wir uns um faire Arbeitsbedingungen, transparente Kommunikation und eine langfristige Bindung der Betreuungskräfte. Wer sich bei uns wohlfühlt, bleibt – das gilt auf beiden Seiten. Und nicht zuletzt investieren wir in digitale Prozesse, um Verwaltung effizienter und Betreuung menschlicher zu gestalten.
Business-on: Was wünschen Sie sich mit Blick auf die Pflegepolitik?
Dennis Hofmann: Mehr Realitätssinn. Die pflegerische Versorgung kann nicht ausschließlich über das bestehende System der Pflegekassen organisiert werden. Es braucht mehr Anerkennung für private Modelle wie unsere, die nachweislich Versorgungslücken schließen. Und: Es muss einfacher und klarer geregelt werden, welche Leistungen wie organisiert und abgerechnet werden dürfen. Für Familien ist das derzeit ein Dschungel. Hier fehlt Transparenz und Entlastung.
Business-on: Was treibt Sie persönlich bei Ihrer Arbeit an?
Dennis Hofmann: Ganz ehrlich: Die Geschichten, die wir jeden Tag hören. Von Kindern, die ihre Eltern liebevoll pflegen, aber selbst kaum noch Kraft haben. Von Senioren, die in ihrer Wohnung bleiben möchten, aber nicht wissen wie. Und von Betreuungskräften, die mit großem Herzen und Einsatz helfen. Wenn wir es schaffen, Menschen in solchen Situationen zu verbinden und zu unterstützen – dann weiß ich, warum ich das tue.
Business-on: Herr Hofmann, wir danken Ihnen für die offenen Einblicke und die klaren Worte zu einem Thema, das viele Menschen bewegt – sei es als Angehörige, Betroffene oder als Teil des Pflegesystems. Es ist ermutigend zu sehen, wie innovative Dienstleister wie Pflege24-Hofmann mit Menschlichkeit und Struktur Antworten auf drängende Herausforderungen finden.
LifestyleWer über Firmenflächen spricht, denkt schnell an Parkplätze, Wege, Eingänge und vielleicht noch ein paar Beete vor dem Gebäude. Genau da beginnt das Problem. Außenflächen werden in vielen Betrieben noch immer wie Restflächen behandelt, obwohl sie im Alltag viel entscheiden: den ersten Eindruck bei Kunden, die Aufenthaltsqualität für Mitarbeiter, die Sicherheit auf dem Gelände und den Aufwand für Pflege und Instandhaltung. Hinzu kommt ein Punkt, der in den vergangenen Jahren deutlich wichtiger geworden ist: versiegelte Grundstücke reagieren empfindlich auf Hitze und Starkregen. Entsiegelung und grüne Infrastruktur gelten deshalb inzwischen als wichtige Bausteine der Klimaanpassung. Für Unternehmen heißt das: Gartengestaltung ist nicht einfach nur ein Randthema. Eine gute Planung schafft Orientierung, verbessert die Umgebung rund ums Gebäude und verhindert, dass Flächen zwar ordentlich aussehen, im Alltag aber wenig taugen. Wer das Thema von Beginn an richtig angeht, spart sich spätere Korrekturen an Wegen, Pflanzflächen, Entwässerung und Pflege. Warum Außenflächen für Unternehmen heute anders geplant werden müssen
ArbeitslebenWer im Büro arbeitet, kennt das Muster nur zu gut: Der Tag beginnt fit und konzentriert, es folgen Meetings, Mails und das Brüten über Tabellen – und irgendwann fangen die Schmerzen zwischen Schulterblättern, Nackenansatz und oberer Brustwirbelsäule an. Das wirkt im ersten Moment wie eine normale Folge langer Bildschirmarbeit. Doch genau darin liegt das Problem: Was als kleine Alltagsbeschwerden beginnt, wird schnell still und heimlich zu einem dauerhaften Begleiter. Der obere Rücken reagiert besonders empfindlich auf starre Haltungen. Schon wenige Stunden in einer nach vorn gezogenen Arbeitsposition reichen, damit die Schultern hochwandern, die Brustwirbelsäule einrundet und die Muskulatur in eine Art Dauerdienst geht. Wer dazu noch mit dem Laptop arbeitet, kaum aufsteht und unter Zeitdruck steht, sammelt im Lauf der Woche viele kleine Belastungen, die sich addieren. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beschreibt statische, physiologisch ungünstige Haltungen ausdrücklich als wichtigen Auslöser muskuloskelettaler Beschwerden bei Bildschirmarbeit. Für Unternehmen ist das kein Randthema: Rückenbeschwerden gehören seit Jahren zu den häufigsten Gründen für Fehlzeiten. Nach Angaben der AOK lagen Muskel- und Skeletterkrankungen 2023 bei den Krankschreibungen von AOK-Versicherten mit 19,5 Prozent auf Platz eins.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
