Welche Maßnahmen ergreift Ihr Unternehmen für eine bessere Kundenbindung?

Dominik Boxler, Geschäftsführer von Vapiano in München, verrät business-on.de, was er über Kundenbindungsmaßnahmen denkt.
»Unsere Gäste stehen bei uns im Mittelpunkt – wir möchten sie stets überraschen und immer ihre Erwartungen übertreffen. Das ist uns Anfang des Jahres mit VAPIANO PEOPLE, dem neuen Gästeprogramm gelungen. Die Mitglieder haben viele Vorteile: Zum Beispiel laden wir sie bei ihrem elften Restaurantbesuch zum Hauptgericht ein und schenken ihnen zum Geburtstag eine Flasche Prosecco. Mehrwerte für unsere Gäste schaffen wir aber auch mit unserem Engagement in den Social Media, zum Beispiel auf unseren Facebook-Seiten. So haben wir im Februar dieses Jahres am europaweiten Launch von Facebook Deals mit einem Freundschaftsangebot teilgenommen: Vier Freunde, die gemeinsam via Facebook-Orte bei Vapiano eincheckten, erhielten Bruschetta zur Vorspeise und eine Flasche Prosecco. Außerdem können unsere Gäste sich über Foursquare im Restaurant einchecken. Sie erhalten ab einem Mayor-Status eine Kaffeespezialität auf Haus. Demnächst sind wir zudem auf Twitter präsent, um dort ebenfalls mit unseren Gästen in einen direkten Dialog zu treten. Bei allen Maßnahmen setzen auf das bestmögliche positive Erlebnis mit der Marke Vapiano, um von den Gästen weiterempfohlen zu werden«, sagt Dominik Boxler, Geschäftsführer von Vapiano in München.
Kathrin Hollmer
AktuellFür einen neuen Gründungsrekord brauchte Deutschland 2026 gerade einmal sechs Monate. Zwischen Januar und Juni entstanden 3.053 Start-ups – mehr als im gesamten Jahr 2024. Damit erreicht die Gründungsaktivität ausgerechnet in einer Phase einen historischen Höchststand, in der zahlreiche etablierte Industrieunternehmen unter wirtschaftlichem Druck stehen. Hinter der Entwicklung steckt vor allem der technologische Wandel: Künstliche Intelligenz erleichtert den Aufbau neuer Geschäftsmodelle und verkürzt Entwicklungsprozesse. Zugleich zieht die deutsche Verteidigungsindustrie erhebliche Summen an Wagniskapital an. Die wachsende Zahl junger Unternehmen gilt als ermutigendes Signal für den Wirtschaftsstandort. Allerdings entscheidet sich ihr langfristiger Beitrag zur Wirtschaft erst dann, wenn aus den Gründungen tragfähige Unternehmen mit dauerhaftem Wachstum entstehen.
BusinessSchöne Haut galt lange Zeit vor allem als kleiner Luxus oder als gelegentliche Auszeit vom Alltag. Ein entspannender Besuch im Kosmetikstudio, eine Gesichtsmaske und ein wenig Erholung so sah das klassische Bild der Branche aus. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Markt jedoch spürbar gewandelt. Die Pflege des eigenen Erscheinungsbildes ist für viele Menschen zu einem festen Bestandteil der persönlichen Gesundheitsvorsorge geworden. Wer heute Geld für Behandlungen ausgibt, wünscht sich fundiertes Fachwissen, messbare Resultate und eine Betreuung, die weit über das traditionelle Wohlfühlprogramm hinausgeht. Aus wirtschaftlicher Sicht macht diese Entwicklung das Segment greifbar und attraktiv. Wo früher einfache Dienstleistungen dominierten, entstehen heute klar strukturierte Unternehmen mit verlässlichen Einnahmen. Die Nachfrage nach professioneller Ästhetik erweist sich als bemerkenswert krisenfest, da persönliche Pflege und das eigene Wohlbefinden auch in wirtschaftlich unruhigen Zeiten einen hohen Stellenwert behalten.
WirtschaftDer Tod gehört unausweichlich zum Leben dazu, doch über viele Generationen hinweg war das Thema von Berührungsängsten geprägt. Vorgegebene Rituale und starre Konventionen bestimmten den Ablauf, sodass oft wenig Raum für persönliche Wünsche oder individuelle Akzente blieb. In den vergangenen Jahren hat sich diese Haltung spürbar gelockert. Das Bedürfnis wächst, das unausweichliche Lebensende nicht mehr zu verdrängen, sondern aktiv mitzugestalten. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, den eigenen letzten Weg frühzeitig und nach eigenen Vorstellungen zu regeln, um den Angehörigen spätere Zweifel und Lasten abzunehmen. Moderne Bestattungskonzepte verbinden daher einen empathischen, persönlichen Abschied mit durchdachter Vorsorge und verlässlicher Transparenz. Wo früher Zurückhaltung vorherrschte, etablieren sich heute sachliche, offene Gespräche über ein Thema, das letztlich jede Familie betrifft.
