Die Akademische Gesellschaft Lippstadt hatte zusammen mit der Wirtschaftsförderung Lippstadt und dem Lippstädter Standortforum zu diesem studentischen Wettbewerb aufgerufen und übergab nun die Preisgelder an insgesamt sechs Studierende der Hochschule Hamm-Lippstadt. Mehrere Teams oder Einzelpersonen hatten sich mit kreativen Innovationen an dem Ideenwettbewerb beteiligt.
„Wir sind beeindruckt von der Qualität der eingereichten Gründungsideen“, so Wilhelm Coprian, Vorsitzender der Akademischen Gesellschaft, und dankte den Teilnehmenden für ihr Engagement. „Wir hegen durchaus die Hoffnung, dass durch diese Wettbewerbe langfristig neue Unternehmen am Standort entstehen“, so Dr. Dirk Drenk, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Lippstadt GmbH.
Die Siegergruppe, bestehend aus den HSHL-Studentinnen Jennifer De Bondt, Isabell Hammelbeck und Jana Michael (alle 7. Semester „Computervisualistik und Design“) entwickelte eine neuartige Knieorthese für Menschen mit Knieverletzungen. Die Innovation soll helfen, den zeitintensiven und unkomfortablen Prozess des Anlegens der Orthese zu erleichtern. Es kommen hierbei neuartige Materialien zum Einsatz. Die konkrete Gründung eines Unternehmens ist geplant. Die Gründerinnen konnten bereits einen Prototypen vorzeigen. Sie erhalten 2.000,- €.
Ebenfalls aus dem Gesundheitssektor kommen die zweitplatzierten Annika Looß und Carolin Ribbers, auch 7. Semester „Computervisualisik und Design“. Sie entwickelten eine Tabletteneinnahmehilfe. Die Einnahme von Tabletten soll hiermit insbesondere für ältere Menschen erleichtert werden. Eine Unternehmensgründung ist ebenfalls geplant. Die Idee erhält den 2. Platz und wurde mit 1000,-€ ausgezeichnet.
Marcel Huppert, Student des Studiengangs „Technical Entrepreneurship and Innovation“, entwickelte eine Geschäftsidee mit ebenfalls großem Potential. Eine neuartige App für das Smartphone soll den Innovationsprozess im Unternehmen unterstützen und die Kreativität der Mitarbeiter fördern. Sie soll die Kreativität in interdisziplinären Teams erleichtern und bei der Auswahl und Bewertung von Ideen anhand projektspezifischer Kriterien helfen. Marcel Huppert erklärte, er habe bereits ein hochschulnahes Team von Spezialisten gebildet, die bei der Umsetzung und Programmierung helfen. Marcel Huppert und sein Team konnten sich über ein Preisgeld von 500,-€ freuen.
2017 riefen die Akademische Gesellschaft, die Wirtschaftsförderung und das Standortforum den Gründungsideenwettbewerb ins Leben und schrieben ihn nun bereits zum vierten Mal aus. Er wendet sich an die Studierenden der in Lippstadt angebotenen HSHL-Studiengänge. Hierdurch sollen Studierende mit dem Gedanken vertraut gemacht werden, nach dem Abschluss des Studiums auch eine eigene Unternehmensgründung ins Auge zu fassen.
WirtschaftIn vielen Unternehmen läuft die Beleuchtung täglich über mehrere Stunden – in Produktionshallen, Lagern, Werkstätten oder Büros häufig sogar während der gesamten Arbeitszeit. Entsprechend groß kann der Anteil der Beleuchtung am Stromverbrauch sein. Eine Umrüstung auf effiziente LED-Technik kann deshalb nicht nur den Energiebedarf reduzieren, sondern auch Wartungsaufwand und Betriebskosten senken. Besonders interessant wird die Modernisierung, wenn energieeffiziente Leuchten mit einer intelligenten Lichtsteuerung kombiniert werden. LED-Technik reduziert Stromverbrauch und Wartungsaufwand Ein wesentlicher Vorteil moderner LED-Beleuchtung liegt in ihrer Energieeffizienz. Wird beispielsweise eine ältere Leuchte mit 100 Watt durch eine LED-Leuchte mit 40 Watt ersetzt, sinkt die Anschlussleistung um 60 Prozent. Bei 100 Leuchten und einer täglichen Betriebszeit von acht Stunden an 250 Arbeitstagen ergibt sich folgende Beispielrechnung:
BusinessDie DAFA-Bau GmbH aus Falkensee bietet Bau-, Sanierungs- und Ausbauarbeiten aus einer Hand von der Fliesenverlegung über den Innenausbau bis zur Dachdeckung, bei Bedarf abgestimmt mit kooperierenden Fachbetrieben. Dahinter steht ein Modell, das auf ein verbreitetes Problem reagiert: Wer ein Haus saniert, umbaut oder ausbaut, kommt selten mit einem einzigen Gewerk aus. Maurer, Fliesenleger und Dachdecker sind oft ebenso gefragt wie Fachbetriebe für Sanitär, Heizung und Elektro und jedes zusätzliche Unternehmen bedeutet Abstimmung, Übergaben und mögliche Verzögerungen. Gerade in gewachsenen Wohnregionen wie dem Havelland vor den Toren Berlins, wo viele Einfamilienhäuser in die Jahre gekommen sind, gewinnen Betriebe, die mehrere Gewerke bündeln, deshalb an Bedeutung für private Hauseigentümer ebenso wie für Unternehmer mit Immobilienbesitz.
BusinessWenn ein Mensch stirbt, stehen Angehörige vor zwei Aufgaben, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Da ist die Organisation Behördengänge, Dokumente, Termine und Entscheidungen, die oft unter Zeitdruck fallen. Und da ist die Trauer, die Raum braucht und sich nicht planen lässt. Das Kommunale Bestattungswesen Reichenbach verbindet beides: Als Eigenbetrieb der Stadt Reichenbach im Vogtland übernimmt es die vollständige Organisation eines Trauerfalls und begleitet Familien zugleich persönlich durch die Zeit des Abschieds. Wie ein kommunaler Betrieb diese Doppelaufgabe meistert, zeigt ein Blick auf das Unternehmen, seine Arbeitsweise und sein Leistungsspektrum. Ein kommunaler Betrieb mit langer Geschichte im Vogtland

