Ioannis Moraitis: Einführung §7b EStG: Neue Gesetzgebung zur Förderung des Mietwohnungsneubaus

Einführung neuer Sonder-AfA für den Bau von Mietwohnungen
Es ist nach langer Zeit mal wieder ein kleiner Meilenstein in Sachen Neubau von Mietwohnungen, denn zuletzt gab es eine „Wohnungsoffensive“ der Bundesregierung im Jahr 2010. Der neue §7b EStG, der nun seit dem 8. August 2019 in Deutschland gilt, führt eine Sonderabschreibung bzw. Sonder-AfA ein. Diese erlaubt es, für die Herstellung respektive die Anschaffung neuer Wohnungen nicht nur im betreffenden Jahr, sondern auch in den folgenden drei Jahren bis zu 5 % der Bemessungsgrundlage jährlich geltend zu machen.
Die Vorschrift schafft damit für Kapitalanleger bzw. private Investoren neue Reize. Das sieht auch Ioannis Moraitis so, der seines Zeichens Geschäftsführer der hedera bauwert GmbH ist, einem Bauträgerunternehmen mit Sitz in Berlin:
„Wir dürfen zwar keine Steuerberatung durchführen, aber aus unserer Sicht ist das eine interessante Neuerung, da sie den überfälligen Wohnungsneubau fördert und für Kapitalanleger wieder lukrativer werden lässt.“
Das sind die Voraussetzungen für die Nutzung der Sonderabschreibung
Damit die Vorzüge des neu eingeführten Paragraphen in Anspruch genommen werden können, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Das sind im Wesentlichen:
- Schaffung neuen Wohnraums
- Bauantrag zwischen 31.08.2018 und 01.01.2022
- Maximale Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 3.000 Euro pro Quadratmeter
- Wohnung muss 10 Jahre der Vermietung dienen
Ioannis Moraitis kommentierte die Voraussetzungen wie folgt: „In Anbetracht der für den Bauantrag zugrunde gelegten Zeitspanne haben sowohl Bauherren, als auch Kapitalanleger genügend Zeit für adäquate Umsetzungen. Investoren müssen allerdings insbesondere darauf achten, innerhalb der ersten 10 Jahre nicht selbst einzuziehen.“
Bemessungsgrundlage Sonder-AfA und Nutzung linearer Abschreibung
Den von Ioannis Moraitis gegebenen Hinweis sollten sich Kapitalanleger in jedem Fall zu Herzen nehmen, denn ein Verstoß der erwähnten Nutzungsvoraussetzungen führt unweigerlich zum Entzug der Gültigkeit bereits gewährter Sonderabschreibungen.
Die Bemessungsgrundlage für die Sonderabschreibung ist bei der neuen Norm übrigens auf maximal 2.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche limitiert.
Abschließend begrüßte Ioannis Moraitis als Experte auf seinem Gebiet die Einführung des neuen Paragraphen auch deshalb, weil die Sonder-AfA parallel zur bekannten linearen Abschreibung i.H.v. 2 % genutzt werden könne. Damit ergäben sich bzgl. der steuerlichen Absetzbarkeit innerhalb der ersten vier Jahre satte 28 %.
WirtschaftDer erste Eindruck ist für die Wahrnehmung eines Unternehmens maßgeblich. Das Foyer fungiert dabei als architektonische Visitenkarte und prägt das Bild, das sich Gäste und Geschäftspartner innerhalb weniger Augenblicke von einem Betrieb machen. Ein Kaminofen stellt in diesem Zusammenhang ein wirkungsvolles Gestaltungselement dar. Er bricht die oft sachliche Atmosphäre moderner Bürogebäude auf und schafft einen Ort der Ruhe. Durch das sichtbare Flammenspiel wird eine unmittelbare Behaglichkeit erzeugt, die Beständigkeit ausstrahlt. So verwandelt sich der Empfangsbereich von einer reinen Durchgangszone in einen einladenden Raum, der bereits vor dem ersten Gespräch eine wertschätzende Atmosphäre vermittelt.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
WirtschaftIn der strategischen Immobilienentwicklung stellt der Rückbau von Bestandsgebäuden oft den ersten Schritt einer neuen Wertschöpfungskette dar. Unternehmen stehen häufig vor der Entscheidung, veraltete Strukturen zu entfernen, um Platz für moderne Standorte oder neue Produktionskapazitäten zu schaffen. Die präzise Kalkulation der Abrisskosten ist dabei für die Rentabilität des gesamten Vorhabens entscheidend. Anstatt den Rückbau lediglich als Kostenfaktor zu betrachten, rückt eine professionelle Planung die ökonomischen Chancen in den Vordergrund. Eine realistische Budgetierung vermeidet finanzielle Unwägbarkeiten und bildet das solide Fundament für die anschließende Neuentwicklung der Fläche. Nur wer die Kostenfaktoren kennt, kann den Weg für eine effiziente Flächennutzung ebnen. Standortfaktoren und logistische Herausforderungen
