Dr. Clemens Fischer – ist Macher und Querdenker

Seine Firmen, derzeit hauptsächlich aus dem Bereich Pharma und Functional Food, zählen zu den am schnellsten wachsenden Pharma-Unternehmen Europas mit jährlichen Wachstumsraten von teilweise deutlich mehr als 100 Prozent.
Erste Firma mit acht Jahren – in Harvard studiert – zum CEO of the Future gewählt.
Früh übt sich – bereits mit acht Jahren gründete der talentierte Geschäftsmann seine eigene Briefmarkenfirma. Im Alter von 17 hatte Fischer bereits seine eigene Mobilfunkfirma und entdeckte dabei seine Leidenschaft zum Serial Entrepreneur – seine Firma verkaufte er damals bereits nach einem Jahr.
„Mein Herz schlägt für Start-ups. Aus dem Nichts Marktführer zu erschaffen und altbekannte Platzhirsche hinter sicher zu lassen, das treibt mich an“, so Fischer, der in seiner Freizeit den sportlichen Ausgleich beim Kickboxen sucht.
Nach seiner Promotion im Fach Medizin und dem Diplom in Betriebsökonomie absolvierte er seinen MBA an der renommierten Harvard Business School in Boston. Kurz nach seinem Studium, 2001, war er bereits in leitender Funktion als Senior Product Manager bei dem Pharmariesen Novartis tätig. Doch dabei blieb es nicht. Schnell schaffte der talentierte Bayer den Aufstieg in die Geschäftsleitung und verantwortete dort mit nur 32 Jahren die Bereiche Strategie sowie Herz-Kreislauf.
2007 nahm er am Wettbewerb „CEO of the Future“ von McKinsey und dem manager magazin teil – er belegte unter mehr als 5000 Teilnehmern den ersten Platz und überzeugte die Jury durch seine Präsentationsgabe gepaart mit seinem außerordentlich analytisch-unternehmerischen Denken.
2008 stellt der heute 40-Jährige die Weichen für seine nächstes Unternehmen. Er verlässt Novartis und lehnt attraktive Job-Angebote von Großunternehmen wie McKinsey und Siemens dankend ab. 2009 gründet er seine Firma Dr. Fischer Gesundheitsprodukte in Gräfelfing/München. Mittlerweile gehören Fischer eine Vielzahl an Unternehmen, die von externen Experten auf etwa 700 Millionen Euro bewertet werden.
„Nichts ist unmöglich. Nach diesem Motto lebe und arbeite ich“, erzählt Fischer, leidenschaftlicher Hubschrauberpilot, über sich selbst. „Der Weg bis hier her war hart.“ So wie Surfer die große Welle suchen, ist Fischer ständig auf der Suche, nach der einen ganz großen Idee. Bei der Antwort auf die Frage hin, was er sich wünscht, muss er nicht lange überlegen: Mehr Talente für seine ehrgeizigen Projekte.
Sascha O. Zöller
KarriereDer Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang trifft längst nicht mehr nur Berufseinsteiger. Fachkräfte in der Lebensmitte, Rückkehrer nach einer Familienphase und Menschen nach einer Kündigung stellen sich dieselbe Frage. Passt der eingeschlagene Weg noch zu dem, was sie können und wollen? Eine berufliche Neuorientierung wirkt im ersten Moment oft einschüchternd. Wer sie planvoll angeht, gewinnt jedoch schnell an Sicherheit. Der Arbeitsmarkt bietet mehr Einstiegswege als viele vermuten und mit der richtigen Vorbereitung wird aus der Unsicherheit ein tragfähiger Plan. Das Wichtigste in Kürze
VerbraucherDie schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.
Guide'sWenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.
