Mit Moderatorin Silvia Stenger sprach sie über Äußerlichkeiten, Privates – und natürlich Weihnachten. ZDF-Moderatorin Petra Gerster sagte in der FFH-Talksendung: „Ich gehe nur alle elf bis zwölf Wochen zum Friseur. Wir haben im ZDF wunderbare Maskenbildnerinnen, die uns vor jeder Sendung herrichten. Das macht sehr viel aus. Wir kriegen die Haare frisch gemacht, das ist die halbe Miete.“ Auf die Frage von Silvia Stenger: „Sind Sie froh, wenn sie sich privat mal nicht schminken müssen?“ sagte Petra Gerster: „Ich bin immer ein bisschen geschminkt. Das habe ich als junges Mädchen schon gemacht. Ich bin nicht der Typ, der völlig ‚nackt‘ auf die Straße geht – Kajal aufs Auge und Wimperntusche mache ich immer. Ich bin auch jetzt nicht so die Naturschönheit mit schwarzen Augen, ich bin blond und blass, da sieht man schnell auch schon
mal blass aus.“ Petra Gerster weiter im FFH-Gespräch: „Ich koche so gut wie gar nicht. Weil mein Mann sehr gut kocht und das schon sehr früh an sich gerissen hat und mich damit sehr entmutigt hat.“
Petra Gerster ist verheiratet, hat zwei Kinder:
„Ich habe mir meinen Mann danach ausgesucht, dass er ein guter Familienvater ist und, dass er Kinder möchte. In meiner Generation war das mit den Kindern ja nicht so einfach, man galt schnell als spießig und bürgerlich. Das wusste ich, dass ich das unbedingt wollte: Ein Nest mit vielen lauten Menschen um einen herum ist etwas sehr Schönes. Das wollte ich auch. Ich war auch neugierig, was da so rauskommt, wenn ich mich vermehre.“ Über ihren
Ehemann sagte sie bei FFH: „Wir kommen aus völlig unterschiedlichen Milieus. Das ist erstaunlich, wahrscheinlich hat es die Ursache in seiner Charakterstruktur. Die Gelassenheit, das Selbstvertrauen und der Humor und die Selbstironie, die mich angezogen haben.“
Zum Thema „Bildung“ sagte Petra Gerster bei FFH: „Die Schere geht immer weiter auseinander. Ganz schlimm ist es, wenn sozusagen unsere ‚Oberschichten‘ ihre Kinder auf Privatschulen schicken oder englische Internate – dann haben wir eine Klassengesellschaft und das möchte ich nicht.“ Auch über die Pisa-Studie sprachen Petra Gerster und Silvia Stenger. Petra Gerster: „Es wird nach wie vor viel zu wenig investiert: die Schulen umgestaltet, zu wirklich freundlichen Orten, wo Kinder sich gerne aufhalten. Seit zehn Jahren schauen wir nach Finnland, aber wir haben nichts übernommen. Im Grunde
wurde bei uns nur der Druck erhöht, statt wirklich zu investieren und zu überlegen, wie können wir Schulen und Lernen anders gestalten. Da ist noch viel zu tun!“ Mit ihrem Mann hat sie das Buch „Charakter“ geschrieben. Petra Gerster: „Man spürt recht schnell, ob jemand Charakter hat oder nicht. Meine Oma hat schon immer gesagt: ‚Charakter ist das Wichtigste. Wenn du einen Mann kennenlernst,
schaue nie darauf, ob er Geld hat – das Wichtigste ist der Charakter
und der Humor‘.“ Petra Gerster beendete bei ihrem FFH-Interview Sätze: Eine Panne bei „heute“, „an die ich mich heute noch erinnere…, „ist, als bei meiner allerersten Sendung der Teleprompter rückwärts lief – das war schrecklich. Man kriegt so einen heißkalten Schock.“ Heiratsanträge in der Fanpost… „hatte ich etliche. Die hatten nicht mitgekriegt, dass ich schon verheiratet war.“ Ich liebe den Rhein…, „auch wenn er dreckig ist.“
Auf die Frage von FFH-Moderatorin Silvia Stenger: „Haben Sie wirklich immer alles im Griff?“ antwortete Petra Gerster: „Es gibt Zeiten, wenn ich viel arbeite und kaum durchatmen kann, dann bin – wie sagt man rheinhessisch – ‚uffgereeeecht‘. Und dann muss ich irgendwie Dampf ablassen, das kriegt dann meistens mein Mann ab und das mag er ja gar nicht.“
Petra Gerster zu FFH: „Weihnachten ist immer großes Familienfest. Ich freue mich jedes Jahr: Meine Tochter kommt aus Spanien zurück, ich muss zwar moderieren, aber die Kinder sind ja jetzt größer, die können ja schon mal den Baum schmücken und vorbereiten. Und am 27. sind wir alle dieses Mal bei meinem Bruder, weil jedes Jahr kommt die ganze Familie zusammen. Letztes Jahr waren alle 17 bei uns.“
„Silvia am Sonntag – der Talk“: Sonntags spricht FFH-Moderatorin Silvia Stenger zwischen 9 und 12 Uhr mit Promis. Weitere Infos unter: www.FFH.de
Dominik Kuhn
Guide'sWenn Räume im Sommer zu warm werden, Waren definierte Lagerbedingungen brauchen oder Technik zuverlässig laufen muss, rückt eine neue Kühl- oder Klimaanlage auf die Investitionsliste. Vor der Geräteauswahl steht jedoch eine andere Aufgabe: Unternehmen müssen beschreiben, welche Bereiche unter welchen Bedingungen gekühlt werden sollen. Erst daraus lassen sich Anforderungen an Leistung, Regelung und späteren Betrieb ableiten. Erst den betrieblichen Bedarf beschreiben Ein Anforderungsprofil hält fest, welches Ergebnis die Anlage im jeweiligen Bereich erreichen soll. Dazu gehören gewünschte Temperatur- und Feuchtebereiche ebenso wie die Frage, wie stark die Bedingungen schwanken dürfen. In einem Büro kann es vor allem um angenehme Arbeitsbedingungen während der Nutzungszeit gehen. Bei empfindlichem Lagergut oder einem technischen Prozess können engere Vorgaben entscheidend sein. Solche Unterschiede sollten vor der Dimensionierung sichtbar werden, statt später durch nachträgliche Einstellungen ausgeglichen werden zu müssen.
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