News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
3. Februar 2011

Da Vinci war schwul und das Vorbild für die Mona Lisa war ein Mann

Da Vincis Lehrling Gian Giacomo Caprotti, auch bekannt als Salai, habe dem Renaissance-Maler Modell gestanden, sagte der italienische Kunsthistoriker Silvano Vinceti auf einer Pressekonferenz in Rom am Mittwoch. Salai sei auch das Vorbild für andere Kunstwerke da Vincis gewesen, darunter «Johannes der Täufer».

Die Ähnlichkeiten zwischen Mund und Nase Salais und den
entsprechenden Gesichtsteilen der Mona Lisa seien offensichtlich, erklärte Vinceti.

Das Bild sei eine Synthese aus Da Vinci’s wissenschaftlichen, künstlerischen und philosophischen Überzeugungen. Es entstand über mehrere Jahre und weise daher auch verschiedene Einflüsse auf. Manche vermuten, dass das weltberühmte Gemälde ein Selbstporträt da Vincis ist.

«Leonardo hat ganz bestimmt Charateristika von Salai in die
endgültige Version der Mona Lisa eingebaut,» sagte Kunsthistoriker
Vinceti. Salai habe ab 1490 viele Jahre für da Vinci gearbeitet. Der
Lehrling galt bereits in der Vergangenheit als mögliches Modell für
die Mona Lisa.

Nach Ansicht Vincetis, gab es für die Mona Lisa aber auch andere Inspirationsquellen. Lisa Gherardini, die Frau eines Händlers aus Florenz und Beatrice D’Este, die Frau des Herzogs von Mailand, gelten als weitere Inspirationsquellen.

Der medienerfahrene Kunsthistoriker Vinceti ist Autor und
Kunstforscher, der im vergangen Jahr für Wirbel sorgte, als er
behauptete, die lange verloren geglaubten Knochen des Malers
Caravaggio gefunden zu haben. Vinceti kombiniert modernste
wissenschaftliche Methoden mit althergebrachter Recherche in
Bibliotheken.

dapd

Teilen:
Weitere Artikel
Wie werde ich Erzieherin? Ausbildungswege, Voraussetzungen und Perspektiven
Karriere
Wie werde ich Erzieherin? Ausbildungswege, Voraussetzungen und Perspektiven

Frühkindliche Bildung hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Kommunen, Träger und Einrichtungen suchen Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche professionell begleiten und ihnen stabile Rahmenbedingungen bieten. Wer Erzieherin werden möchte, entscheidet sich damit für einen Beruf, der verantwortungsvoll, gesellschaftlich wichtig und langfristig gefragt ist. Der Weg dorthin führt in der Regel über eine qualifizierte Berufsausbildung an einer Fachschule oder Fachakademie für Sozialpädagogik, über praxisintegrierte Ausbildungsmodelle oder über berufsbegleitende Varianten. Welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, wie die Ausbildung zur Erzieherin aufgebaut ist und welche Karrierechancen bestehen, hängt unter anderem vom Bundesland und von der persönlichen Ausgangslage ab. Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen Schritt für Schritt beantwortet – von der Entscheidung für den Erzieherberuf bis zur Wahl des passenden Ausbildungswegs.

Lesen
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Geschäftswelt?
Künstliche Intelligenz
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Geschäftswelt?

Keine Technologie hat Wirtschaftsabläufe so stark verändert wie KI. Maschinelles Lernen und intelligente Algorithmen durchdringen heute fast jeden Bereich eines Unternehmens. Besonders deutsche Unternehmen müssen 2026 diese Werkzeuge nicht nur kennen, sondern sie gezielt in vorhandene Abläufe integrieren. Es dreht sich längst nicht mehr um Zukunftsvisionen, sondern um greifbare Vorteile im Wettbewerb. Wer heute noch zögert und die Einführung datenbasierter Werkzeuge hinauszögert, der riskiert es, morgen den Anschluss an schnellere, datengetriebene Mitbewerber zu verlieren, die ihre Geschäftsprozesse bereits konsequent auf algorithmische Entscheidungsfindung und automatisierte Abläufe umgestellt haben. Dieser Ratgeber zeigt praxisnah, welche Bereiche besonders betroffen sind und wie der Einstieg gelingen kann. KI als Treiber der digitalen Transformation in Unternehmen Warum klassische Geschäftsmodelle an Grenzen stoßen

Lesen
Betriebsmittel im Blick behalten: Asset Tracking als Schlüssel zu mehr Wirtschaftlichkeit und Kontrolle
Aktuell
Betriebsmittel im Blick behalten: Asset Tracking als Schlüssel zu mehr Wirtschaftlichkeit und Kontrolle

Ob Bauunternehmen, Logistikdienstleister, Energieversorger oder Industrieunternehmen – sie alle stehen vor derselben Herausforderung: Wertvolle Assets müssen jederzeit auffindbar, einsatzbereit und wirtschaftlich genutzt werden. Anhänger, Container, Generatoren oder Spezialmaschinen binden erhebliche Investitionssummen. Fehlt die Transparenz über Standort, Zustand und tatsächliche Nutzung, entstehen unnötige Standzeiten, ineffiziente Dispositionen oder sogar kostspielige Ersatzanschaffungen. Modernes Asset Tracking schafft hier Klarheit. GPS-basierte Lösungen ermöglichen die nahezu Echtzeit-Ortung von mobilen und stationären Betriebsmitteln und bündeln sämtliche Informationen in einer zentralen Plattform. Systeme wie GO Anywhere™ von Geotab kombinieren Hardware und Software in einer integrierten Lösung, die sich flexibel skalieren lässt. Unternehmen profitieren dadurch nicht nur von Standortdaten, sondern von einer strukturierten, datengestützten Entscheidungsgrundlage. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten gewinnt diese Transparenz an Bedeutung. Mehr Transparenz für Ihre wichtigsten Betriebsmittel

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite
Da Vinci war schwul und das Vorbild für die Mona Lisa war ein Mann | business-on.de