E-Commerce·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
8. März 2024

Unternehmens-Webseiten erstellen und pflegen – Interview mit Dieter Schuchart

In unserer modernen und digital geprägten Welt haben Webseiten für Unternehmen eine entscheidende Bedeutung. Sie dienen als Aushängeschild und Visitenkarte in einem und sorgen so dafür, dass potenzielle Kunden auf angebotene Dienstleistungen oder Produkte aufmerksam werden.

Damit das funktionieren kann, muss eine professionelle Webseite bestimmten Anforderungen gerecht werden. Zu diesem Thema haben wir mit Dieter Schuchart, Geschäftsführer, Webdesigner und Berater bei KONEX Marketing, gesprochen.

Business-on.de: Guten Tag, Herr Schuchart. Mit KONEX Marketing helfen Sie täglich Unternehmen dabei, deren eigene Webseite optimal zu gestalten. Welche Bedeutung haben Unternehmens-Webseiten Ihrer Erfahrung nach in der heutigen Zeit?

Dieter Schuchart: Grundsätzlich geht der Trend dahin, dass sämtliche Angebote für Dienstleistungen und Produkte über das Internet eingesehen und gebucht werden können. Wer da nicht mitzieht, geht das Risiko ein, für Interessenten unsichtbar zu sein. Unternehmen, die ausschließlich von ihrer Laufkundschaft leben und durch Mund-zu-Mund-Propaganda Bekanntheit erlangen, verzichten auf einen großen Teil potenzieller Kunden. Deswegen sollte man als Unternehmer/in die Bedeutung des eigenen Internetauftritts keinesfalls unterschätzen.

Wer Hilfe beim Erstellen und Pflegen der eigenen Unternehmens-Webseite benötigt, erhält auf konex-marketing.de Unterstützung.

Business-on.de: Was sind denn die Merkmale einer erfolgreichen Unternehmens-Webseite?

Dieter Schuchart: Gut, dass Sie das ansprechen. Allein das Erstellen und Veröffentlichen einer Firmen-Webseite reicht nämlich bei Weitem nicht aus. Gleichzeitig muss sie bestimmten Qualitätsstandards entsprechen, um sich erfolgreich von anderen abzuheben und das Interesse der Nutzer zu bündeln. Dabei geht es vor allem um das Präsentieren hochwertiger Inhalte, ein professionelles Design und kurze Ladezeiten. Man kann sich sicherlich vorstellen, dass Ladezeiten von drei oder mehr Sekunden eher abschreckend wirken und Besucher dazu verleiten, auf eine andere Seite zu springen.

Gleichzeitig sollte die Firmen-Webseite geordnet strukturiert sein und Interaktionen ermöglichen, die das Interesse wecken. Dazu gehören zum Beispiel weiterführende Links, Buttons und Download-Möglichkeiten. Mit dem Einsatz von Tracking-Tools kann man als Webseiten-Betreiber Kunden und Kundinnen besser kennenlernen, indem man zum Beispiel das Klickverhalten auf der eigenen Webseite untersucht.

Jede Firma und jedes Angebot sind einzigartig. Ziel sollte es sein, die jeweiligen Alleinstellungsmerkmale des eigenen Unternehmens herauszuarbeiten und diese auf der Firmen-Webseite darzustellen. Das Responsive Design stellt sicher, dass die Seite auf allen Endgeräten, wie Tablets, Handys und Laptops, gleichermaßen gut dargestellt wird.

Business-on.de: Was raten Sie Unternehmern und Unternehmerinnen, die gerade vor der Erstellung Ihrer eigenen Seite stehen?

Dieter Schuchart: Noch bevor man damit beginnen kann, sollten zwei Dinge geklärt sein: Welche Zielgruppe soll angesprochen werden und was sind die konkreten Ziele der Seite? Nur dann, wenn die Zielgruppe klar definiert wird, kann eine Webseite wie gewünscht funktionieren. Im Fokus stehen deswegen Fragen wie: Was erwarten Nutzer/innen, wenn sie die Webseite aufsuchen und wie sollten die Beschreibungen der angebotenen Dienstleistungen und Produkte aussehen?

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das Thema “Ziele der Webseite”. Beispielsweise kann man das Sammeln von Leads über die Webseite anstreben oder Umsätze mithilfe von E-Commerce erzielen. Bei der Definition der Ziele sollte die Kundensicht an erster Stelle stehen, da die Webseite deren Anforderungen entsprechen muss. Von einem perfekten “Match” spricht man, wenn die eigenen Unternehmensziele zu den Zielen der Webseiten-Besucher passen.

Business-on.de: Nehmen wir an, die Webseite wurde unter Beachtung der aufgezählten Kriterien erstellt. Wie geht es dann weiter?

Dieter Schuchart: Um sicherzustellen, dass die Webseite immer aktuell bleibt, sollten regelmäßig Updates durchgeführt werden, die unter anderem der Sicherheit dienen. Weiterhin ist es wichtig, die Webseite mit aktuellem Content zu versorgen und bestehende Inhalte stets auf dem neuesten Stand zu halten. Das gilt für alle Unterseiten, besonders aber für die “Über uns”-Seite, auf der Mitarbeiter/innen und Unternehmensziele vorgestellt werden sollten.

Das Nutzerverhalten kann mit Web Analytics (Monitoring) analysiert werden, was eine laufende Optimierung von relevanten Inhalten und Angeboten ermöglicht. Wichtig ist demnach, dass man nach dem Erstellen der Webseite nicht einfach alles dem Selbstlauf überlässt, sondern aktiv dazu beiträgt, dass die Seite dauerhaft funktioniert.

Business-on.de: Wir danken Ihnen für das interessante Gespräch, Herr Schuchart!

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Rabatte mit Strategie: Wie Gutscheinmarketing im E-Commerce profitabel bleibt
Business
Rabatte mit Strategie: Wie Gutscheinmarketing im E-Commerce profitabel bleibt

Rabattaktionen gehören inzwischen zum festen Instrumentarium vieler Onlineshops. Sie können neue Kunden gewinnen, Kaufentscheidungen beschleunigen und den Absatz ausgewählter Produkte erhöhen. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass häufige Preisnachlässe die Marge belasten und Kunden daran gewöhnen, nur noch mit einem Gutschein zu bestellen. Erfolgreiches Gutscheinmarketing besteht deshalb nicht darin, möglichst hohe Rabatte zu verteilen. Entscheidend ist eine Strategie, bei der Zielgruppe, Zeitpunkt, Mindestbestellwert und wirtschaftliches Ziel aufeinander abgestimmt werden. Warum Kunden vor dem Kauf nach Gutscheincodes suchen

6 Min. LesezeitLesen
ZEG Berlin: Vom Ost-Berliner Forschungsinstitut zum europäischen Spezialisten für Real-World Evidence
Business
ZEG Berlin: Vom Ost-Berliner Forschungsinstitut zum europäischen Spezialisten für Real-World Evidence

Wenige Berliner Unternehmen verbinden die jüngere deutsche Geschichte so unmittelbar mit einem hochspezialisierten, international gefragten Geschäftsfeld wie die ZEG Berlin GmbH Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Aus einem Forschungsinstitut der DDR-Akademie der Wissenschaften ist binnen drei Jahrzehnten ein Beratungs- und Forschungsunternehmen geworden, das Pharma- und Medizintechnikunternehmen in ganz Europa bei sicherheitsrelevanten Studien begleitet. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet auf der Unternehmensseite zeg-berlin.de Einblicke in Expertise, Leistungsspektrum und aktuelle Publikationen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Branchen lohnt der Blick auf ZEG Berlin auch deshalb, weil das Beispiel zeigt, wie sich aus einer historischen Umbruchsituation heraus ein tragfähiges, hochspezialisiertes B2B-Geschäftsmodell entwickeln lässt. Wurzeln im geteilten Berlin: von der Akademie der Wissenschaften zur eigenständigen GmbH Die Geschichte von ZEG Berlin beginnt nicht 1990, sondern schon in den 1960er-Jahren am epidemiologischen Studienzentrum der Humboldt-Universität Berlin an der Charité. Dort arbeiteten die Epidemiologen Professor Siegfried Boethig und Professor Lothar A. J. Heinemann an bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudien, zunächst mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Gesundheit. Boethig leitete zudem zeitweise die Cardiovascular Disease Unit der Weltgesundheitsorganisation in Genf. In dieser Zeit wirkten die Berliner Epidemiologen an internationalen Projekten wie der WHO-MONICA-Studie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem WHO-OC-Projekt zu oralen Kontrazeptiva und dem globalen INTERSALT-Projekt zum Zusammenhang zwischen Kochsalzaufnahme und Blutdruck mit. Ergänzend liefen an dem Institut die Präventionsprogramme CANON und CINDI, die auf die Vorbeugung nicht übertragbarer Erkrankungen zielten.

6 Min. LesezeitLesen
Einzelunternehmen gründen – der Praxisguide für 2026
Business
Einzelunternehmen gründen – der Praxisguide für 2026

Wer ein Einzelunternehmen gründen möchte, braucht weder Mindestkapital noch einen Gesellschaftsvertrag. Als natürliche Person können Sie direkt starten. Die Anmeldung beim Gewerbeamt und die steuerliche Erfassung über das Finanzamt genügen, die Gründungskosten bleiben meist unter 100 Euro. Dieser Praxisguide führt Sie Schritt für Schritt durch den Gründungsprozess 2026, liefert konkrete Steuervergleiche, zeigt Haftungsrisiken samt Gegenmaßnahmen und erklärt aktuelle Anforderungen wie die E-Rechnung-Pflicht. Das Wichtigste im Überblick Ein Einzelunternehmen lässt sich 2026 ohne Mindestkapital und Gesellschaftsvertrag gründen. Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung kosten zusammen meist unter 100 Euro.

11 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite