Marketing·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
20. Mai 2019

Kennen Sie Ihren Zielkunden? Personas und Zielgruppen richtig definieren

Zielgruppen erstellen und segmentieren

Wie genau definiert man die eigenen Zielkunden und worauf muss man dabei achten? Um die eigenen Zielkunden zu definieren und Zielgruppen zu erstellen, muss man vor allem viele Informationen generieren, diese strukturieren, segmentieren und ihnen ein Gesicht geben. Nur wenn hier gründlich und umfangreich gearbeitet wird, kann man mit den neu erstellten Zielgruppen Arbeitsabläufe verbessern, das Marketing anpassen und den Umsatz nachhaltig steigern.

Zielgruppen definieren: möglichst viele Daten sammeln

Der erste Schritt für die Erstellung der eigenen Zielgruppen ist das Sammeln von Informationen. Eine Vielzahl von Daten ist dafür relevant. Dazu gehören die Stammdaten der Bestandskunden und auch Daten externer Tools wie Google Analytics. Aber auch Social-Media-Kanäle oder Klickraten können hilfreiche Informationen liefern. Nachdem die ersten Informationen eingeholt wurden, gilt es, diese Daten noch zu verfeinern. Befragen Sie Ihre Mitarbeiter und starten Sie Umfragen mit Ihren Kunden. Um möglichst viele Antworten zu erhalten, können Sie die Umfrage mit einer Teilnahme an einem Gewinnspiel oder mit attraktiven Rabatten kombinieren. Noch detailliertere Informationen erhält man durch gezielte Interviews mit den Kunden. Das ist natürlich sehr aufwendig und muss genau geplant werden. Befragen Sie hierbei sowohl zufriedene als auch unzufriedene Kunden und halten Sie sich immer an einen vorab entwickelten Leitfaden.

Zielgruppen segmentieren: Strukturen schaffen

Nachdem Sie die Informationen gesammelt haben, müssen Sie alle Daten aufbereiten und strukturieren. Bei der Segmentierung geht es darum, die verschiedenen Informationen in unterschiedliche Kategorien aufzuteilen, um eine bessere Struktur über die Daten zu erhalten. So können im Anschluss unterschiedliche Zielgruppen definiert und besser verglichen werden. Im B2B Bereich gestaltet sich die Zielgruppen-Definition schwieriger als im B2C. Die wichtigsten Kategorien für die Segmentierung sind:

  • Ökonomisch: Umsatz/Einkommen, Kaufkraft, Wachstum, Mitarbeiterzahl, Preisempfinden usw.
  • Demographisch: Branche, geographische Lage, Altersgruppe, Interessen, Bildungsstand usw.
  • Kaufverhalten: Kauffrequenz, Kaufzeitpunkt, Kaufort (Point of Sale), Produktinformation usw.
  • Konkurrenz: vorhandene Konkurrenten, Konkurrenzanalyse usw.

Zielgruppen einteilen und Personas erstellen

Sobald die unterschiedlichen Daten in verschiedene Bereiche segmentiert wurden, kann man daraus bestimmte Zielgruppen definieren. Um diesen Zielgruppen ein Gesicht zu verleihen, kann man sog. Personas erstellen. Diese helfen, sich die konkreten Kunden besser vorzustellen und vereinfachen die Arbeit in der Produktentwicklung, im Kundenservice oder im Marketing. Mithilfe der Personas kann das Marketingteam beispielsweise gezielte Werbestrategien entwickeln und die jeweiligen Zielgruppen effektiver erreichen.

Professionelle Zielgruppenanalyse: Potentiale erkennen und Umsatz steigern

Durch ausführlich erstellte Zielgruppen und Personas kann ein Unternehmen nicht nur die eigenen Produkte oder Dienstleistungen verbessern, passgenaues Marketing betreiben, sondern auch neue Perspektiven und Ideen entdecken, die Kundenzufriedenheit erhöhen und mit mehr Qualität die Relevanz des Unternehmens steigern. Da Zielgruppen eine effektive Optimierung in verschiedenen Bereichen ermöglichen und viel Potential in sich bergen, sollte die Zielgruppenanalyse ausführlich und mit viel Know-how erfolgen. Für einzelne Unternehmen, die keine Experten in dem Bereich haben, lohnt es sich daher, auf professionelle Industriemarktforschung zu setzen. Gerade im B2B Bereich kann die Zielgruppenanalyse sehr aufwendig sein und viele Tücken beinhalten. Mit professionellen Tools, viel Erfahrung und fundiertem Wissen unterstützen spezialisierte Marktforschungsunternehmen Sie gezielt bei der Erstellung Ihrer Zielgruppen, damit Sie sich ganz auf die Umsetzung der erlangten Informationen konzentrieren können.

Teilen:
Weitere Artikel
Elektrosicherheit im Betrieb: Wie DGUV V3 und E-Check vor Ausfällen schützen
Personal
Elektrosicherheit im Betrieb: Wie DGUV V3 und E-Check vor Ausfällen schützen

Ohne Strom steht der Betrieb still. Ob Server im Büro, Kassen im Verkauf oder Maschinen in der Halle die heutigen Arbeitsabläufe sind stark von elektrischen Geräten abhängig. Eine zuverlässige Stromversorgung ist die absolute Basis für produktives Arbeiten. Doch wo täglich Strom fließt, entstehen oft unsichtbare Gefahren. Ein kleiner Defekt an einem Kabel oder ein unbemerkter Kurzschluss kann weitreichende Folgen haben. Ein plötzlicher Ausfall legt nicht nur die Arbeit lahm, sondern verursacht oftmals auch finanzielle Schäden. Genau hier setzt die betriebliche Elektrosicherheit an. Sie ist keine lästige Pflichtaufgabe, sondern ein wichtiger Teil des unternehmerischen Risikomanagements. Wer mögliche Gefahrenquellen im Blick behält, sorgt für sichere Abläufe und stärkt die langfristige Stabilität des gesamten Betriebs.

4 Min. LesezeitLesen
Renditeobjekt Heizungskeller: Wie sich Wärmepumpe, Sanierung und Fördermittel wirtschaftlich auszahlen
Verbraucher
Renditeobjekt Heizungskeller: Wie sich Wärmepumpe, Sanierung und Fördermittel wirtschaftlich auszahlen

Die Energieversorgung von Gebäuden rückt zunehmend in den Fokus wirtschaftlicher Überlegungen. Der Heizungskeller spielt dabei eine entscheidende Rolle für den langfristigen Werterhalt von Immobilien und Betriebsstätten. Steigende Energiekosten und veränderte gesetzliche Vorgaben machen eine vorausschauende Planung notwendig. Eine Heizungsmodernisierung ist heute kein reiner Kostenfaktor mehr. Vielmehr handelt es sich um eine strategische Investition in die wirtschaftliche Zukunft eines Gebäudes. Damit sich dieser Schritt auszahlt, ist eine genaue Kalkulation gefragt. Es gilt, die anfänglichen Ausgaben, den langfristigen Nutzen und die verfügbaren staatlichen Förderungen sorgfältig aufeinander abzustimmen.

4 Min. LesezeitLesen
Der reibungslose Standortwechsel: Ein Leitfaden für den Büroumzug ohne Betriebsunterbrechung
Business
Der reibungslose Standortwechsel: Ein Leitfaden für den Büroumzug ohne Betriebsunterbrechung

Ein neues Büro ist für jedes Unternehmen ein wichtiger Schritt. Oft wächst das Team, es werden modernere Arbeitsflächen benötigt oder die internen Abläufe haben sich gewandelt. Ein solcher räumlicher Wechsel bringt stets frische Impulse für den Arbeitsalltag. Gleichzeitig gibt es dabei eine spürbare Herausforderung: Der normale Geschäftsbetrieb muss reibungslos weiterlaufen. Ein stillstehender Betrieb kostet Geld, verzögert laufende Projekte und beeinträchtigt den gewohnten Service für die Kundschaft. Die Erreichbarkeit muss zu jedem Zeitpunkt gesichert sein. Das Ziel ist es daher, den Umzug so zu gestalten, dass die tägliche Arbeit nicht unterbrochen wird. Das gelingt mit einer durchdachten Vorbereitung und einer klaren Struktur. Wer im Vorfeld die richtigen logistischen und organisatorischen Schritte plant, meistert den Wechsel an den neuen Standort sicher und entspannt, ohne dass das Kerngeschäft darunter leidet.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite