News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
11. November 2020

Digitale Geldanlagen: Das sind die neuesten Trends

Aber auch die Anlageberatung hat sich durch digitale Medien zunehmend verändert. In den letzten Jahren haben sich Berater umstellen müssen. Treffen Maschinen und KI die Entscheidungen, arbeiten sie stärker am Kunden. Das klassische Aufgabenfeld verändert sich. Digitalisierung schafft aber nicht nur in diesen Bereichen einen Umbruch. Es entstehen ganz neue Assetklassen.

1. Robo Advisor werden immer besser

Robo Advisor sind einer der vielleicht wichtigen Zukunftstrends im Bereich der professionellen und Retail-Geldanlage. Dahinter verbergen sich keine Roboter, die in Banken oder bei Brokern Knöpfe drücken. Das Konzept beruht auf Algorithmen, welche die Märkte analysieren und Entscheidungen aus den verschiedenen Indikatoren treffen.
Während der menschliche Anleger Parameter wie:

  • Moving Average
  • Bollinger Bänder
  • RSI

grafisch analysiert und sich auch mal irren kann, gehen Robo Advisor ausschließlich von den messbaren Fakten aus. Emotionale Aspekte spielen keine Rolle. Durch die stetigen Verbesserungen im Bereich KI und der Datenanalyse können solche Systeme inzwischen auch komplexere Entscheidungen treffen. Damit nimmt die Bedeutung solcher Systeme zur Automatisierung in der Geldanlage immer weiter zu – was auch in den nächsten Jahren anhalten wird. Die Zahl der Anbieter wächst dabei stetig, wobei es mittlerweile auch schon einige “alte Hasen“ wie z.B. Scalable Capital gibt (siehe hier), die such bereits länger auf dem Markt behaupten.

Hype um Bitcoin und Co: die Top 10 Kryptowährungen 2021

2. Finanzberatung Goes digital

Die Digitalisierung nimmt nicht nur über Robo Advisors Einfluss auf den Anlagesektor. In den letzten Jahren hat sich auch die Arbeit der Finanzberater verschoben. Statt sich in der Hauptsache mit der tatsächlichen Vermögensverwaltung zu beschäftigen, wird deren Arbeit zunehmend serviceorientiert.

Heißt: Die Arbeit mit „dem Geld der Kunden“ übernehmen Algorithmen und KI (Künstliche Intelligenz), während der Finanzberater verstärkt auf Service- und originäre Beratungsleistung setzt. Flankiert wird er dabei von digitalen Medien. Video-Chats sind nur ein Beispiel dafür, wie Finanzberatung in Zukunft aussehen kann. VR (Virtual Reality) lässt sich als ergänzendes Konzept hier ebenfalls einbinden.

Durch die Digitalisierung und mobile Devices steht die Direktberatung vor Ort zudem noch stärker im Mittelpunkt. Kunden verlangen zunehmend, dass der Berater sofort Antworten präsentieren kann.

3. Kryptowährungen: Nach wie vor beliebt

Kryptowährungen haben 2017 im Anlagesektor wie eine Bombe eingeschlagen. Innerhalb weniger Monate hat sich der Wert einiger Coins vervielfacht. Einige Analysten prophezeiten, dass beispielsweise der Bitcoin innerhalb der Jahresfrist die Marke von 100.000 USD erreichen kann. Wie dramatisch der Anstieg war, zeigen die historischen Kurse.

Hier lässt sich aber auch unschwer erkennen, dass die Kryptowährungen einen massiven Dämpfer erhalten haben. Ende 2017 setzte eine massiver Ausverkaufswelle ein. Abschreiben sollten Anleger die Kryptowährungen allerdings nicht. Seit dem Crash halten sich die Coins teils solide am Markt. Besonders Digitalwährungen, die einen realen Mehrwert bieten – wie beispielsweise IOTA – dürften Zukunft haben.

Wer in diesem nach wie vor recht neuen Segment investieren will, muss sich aber zu einigen Punkten klar sein. Kryptocoins sind ein hochvolatiles Segment, in dem es schnell nach oben und nach unten gehen kann. Sehr viel Einfluss auf die zukünftige Entwicklung wird auch die Regulierung auf:

  • Bitcoin
  • Dash
  • Ripple
  • Ethereum

haben.

Fazit: Digitalisierung verändert die Kapitalanlage

Bis vor wenigen Jahren galten festgefügte Gesetze im Bereich der Geldanlage. Inzwischen lösen sich diese immer mehr auf. Inzwischen mischen Privatanleger an den Märkten mit und verblüffen selbst Anlageprofis. Eine Triebfeder ist die Digitalisierung. Robo Advisor machen es leichter, Anlageentscheidungen zu treffen. Und der Zugang an die Märkte ist in den letzten Jahren immer einfacher geworden. Eine Tatsache, die viele Broker und Banken vor neue Wahrheiten stellt. Und die auch in Zukunft für dynamische Veränderungen sorgen wird.

Teilen:
Weitere Artikel
AKTIVDRY im Portrait: Wie ein Gebäudetrocknungs-Spezialist aus Lörrach dir den Ernstfall erspart
Business
AKTIVDRY im Portrait: Wie ein Gebäudetrocknungs-Spezialist aus Lörrach dir den Ernstfall erspart

Wer im Schadensfall schnell handeln muss, braucht einen Dienstleister, der rund um die Uhr erreichbar ist und die gesamte Schadensbearbeitung aus einer Hand abdeckt genau dafür steht AKTIVDRY. Ein gebrochenes Steigrohr, eine undichte Geschirrspüler-Zuleitung oder Starkregen, der durch das Kellerfenster drückt: Leitungswasserschäden zählen in Deutschland zu den häufigsten Ursachen für Gebäudeschäden. Egal, ob du als Mieter, Vermieter oder Eigentümer betroffen bist im Ernstfall ist nicht nur die Versicherung entscheidend, sondern vor allem ein Partner, der schnell, strukturiert und nachweisbar arbeitet. Genau in dieser Nische hat sich AKTIVDRY aus dem Dreiländereck etabliert. AKTIVDRY: Ein lokaler Spezialist mit klarer Ausrichtung AKTIVDRY ist als Experte für Gebäudetrocknung in Lörrach auf die schnelle Bearbeitung von Wasserschäden in Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert. Das Unternehmen positioniert sich konsequent als Notdienstleister: Unter dem Slogan „Niemand plant eine Panne" bietet AKTIVDRY nach eigenen Angaben einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Erreichbar ist das Team unter +49 7763 92 76 136 sowie per E-Mail an kontakt@aktivdry.de. Der geografische Schwerpunkt liegt auf Lörrach und der angrenzenden Region Südbaden. Kurze Anfahrtswege und persönliche Ansprechpartner werden so zum echten Vorteil gegenüber überregionalen Sanierungsketten.

4 Min. LesezeitLesen
Funktionaler Rollladen in Stuttgart: Wie moderne Beschattung Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit verbindet
Verbraucher
Funktionaler Rollladen in Stuttgart: Wie moderne Beschattung Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit verbindet

Ein funktionaler Rollladen in Stuttgart kann Hitzeschutz, Wärmedämmung, Schallschutz und Einbruchhemmung in einem System vereinen. Gerade in der Kessellage ist er damit weit mehr als nur ein Sichtschutz. Im folgenden Interview erläutert ein Fachmann der hawo Sonnenschutztechnik GmbH, welcher Typ zu welchem Gebäude passt und worauf Sie bei Planung, Material und Montage achten sollten. Warum müssen Rollläden in Stuttgart mehr leisten als anderswo? Die Kessellage sorgt für Hitzestaus, dazu kommen dichte Bebauung und eine hohe Zahl an Bestandsgebäuden aus unterschiedlichen Bauepochen. Diese Mischung macht funktionale Beschattung in der Region anspruchsvoll. Ein Altbau in Heslach hat andere Anforderungen als ein Neubau in Vaihingen, und ein Reihenhaus in Bad Cannstatt verlangt andere Lösungen als ein freistehendes Einfamilienhaus auf den Fildern. Wenn Sie einen funktionalen Rolladen in Stuttgart planen, sollten Sie deshalb auf einen Fachbetrieb setzen, der sowohl die baulichen Gegebenheiten als auch die regionalen Klimabedingungen kennt.

4 Min. LesezeitLesen
Bestatter wählen: Worauf Angehörige und Vorsorgende in Nordhausen wirklich achten sollten – Interview mit dem Bestattungsinstitut Engelhardt
Verbraucher
Bestatter wählen: Worauf Angehörige und Vorsorgende in Nordhausen wirklich achten sollten – Interview mit dem Bestattungsinstitut Engelhardt

Ein professioneller Bestatter aus Nordhausen nimmt Angehörigen im Trauerfall organisatorische, rechtliche und finanzielle Last ab und sorgt für Klarheit in einer Ausnahmesituation. Wer den Tod eines nahen Menschen verkraften muss, steht innerhalb weniger Stunden vor Entscheidungen, für die im Alltag nie Raum war. Im folgenden Interview beantwortet das Team des Bestattungsinstituts Engelhardt aus Ellrich die wichtigsten Fragen rund um die Wahl des richtigen Bestatters und zeigt Ihnen, welche Rechte Sie als Hinterbliebene oft nicht kennen. Frage: Müssen Angehörige den vom Krankenhaus oder Pflegeheim empfohlenen Bestatter beauftragen? Nein, ausdrücklich nicht. Tritt ein Sterbefall in einem Krankenhaus, einem Pflegeheim oder im Zuge polizeilicher Maßnahmen ein, werden Ihnen als Angehörigen häufig konkrete Bestatter nahegelegt. Was viele nicht wissen: Es besteht keine Verpflichtung, einen vom Krankenhaus, von der Polizei oder vom Friedhof empfohlenen Anbieter zu beauftragen. Das Wahlrecht liegt bei Ihnen als Hinterbliebenen. Gerade in emotional belastenden Momenten ist es deshalb wichtig, sich diese Entscheidung bewusst zu nehmen und sie nicht aus reiner Zeitnot abzugeben.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite