„Finanzplatz München Initiative“ lehnt Finanztransaktionssteuer ab
Die Finanzplatz München Initiative (fpmi) wendet sich nachdrücklich gegen die von der EU-Kommission vorgelegten Pläne zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer in elf EU-Staaten.
Dies stellt die Initiative im Rahmen ihrer am 15. April stattgefundenen 22. Gesprächsrunde mit dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur , Verkehr und Technologie, Martin Zeil, in aller Deutlichkeit klar. Die offiziell dargelegte Absicht der EU-Kommission, mit der Einführung der Steuer unerwünschte Finanzmarktspekulationen zu verhindern, ist zwar ausdrücklich zu begrüßen, wird mit dieser Steuer aber nicht erreicht. „In der derzeitigen Ausgestaltung wird die Finanztransaktionssteuer erhebliche negative Auswirkungen auf die private Altersvorsorge der Bundesbürger haben, zu Wettbewerbsverzerrungen für die hiesige Wirtschaft führen und die von der Steuer betroffenen Wirtschafts- und Finanzstandorte schwächen“, so Andreas Schmidt, Geschäftsführer der Börse München und Sprecher der fpmi. Die fpmi repräsentiert den größten Versicherungsplatz und den zweitstärksten Bankenstandort Deutschlands.
Zahlen müssen am Ende immer die Verbraucher
„Eine Finanztransaktionssteuer wird am Ende immer vom Kunden und somit vom Verbraucher getragen. Die Kosten können dabei weit höher steigen, als die geringen Prozentsätze bei der Steuererhebung suggerieren“, kritisiert Schmidt. Insbesondere die private Altersvorsorge sieht Schmidt in Gefahr: „Durch eine Mehrfachbesteuerung stufenweiser Transaktionen innerhalb von Finanzverbünden sind weitere negative Auswirkungen auf die Altersvorsorge und die Ersparnisse der Kleinanleger zu befürchten. Hier sind Ausnahmen für Finanzverbünde oder Freibeträge zur Entlastung von Kleinanlegern erforderlich, damit die Steuer nur einmal erhoben wird“, so Schmidt weiter.
Wie stark die aktuellen Pläne zur Finanztransaktionssteuer die private Altersvorsorge tatsächlich belasten, hat der Münchner Professor Christoph Kaserer in einem Gutachten errechnet. Er kam dabei zu dem Ergebnis, dass sie die privaten Renten um 2,5 Prozent bis 5,5 Prozent mindern können. Die Finanztransaktionssteuer würde damit das durch staatliche Zulagen und Steuerbegünstigungen verfolgte Ziel des Aufbaus einer kapitalgedeckten privaten Altersvorsorge konterkarieren.
Auch Unternehmen werden in die Pflicht genommen
Durch die Finanztransaktionssteuer werden nicht nur die Sparer belastet, sondern auch die in den elf Mitgliedsstaaten ansässigen Unternehmen. Denn die neue Steuer trifft auch alle zur Absicherung von Zins -, Währungs- und Rohstoffrisiken getroffenen Geschäfte. So kann der Preis für kurzfristige Dollar-Absicherungen einem Gutachten zufolge um den Faktor 20 steigen. Dies hätte erhebliche Wettbewerbsnachteile für die Unternehmen zur Folge. Des Weiteren mindert die extraterritoriale Anwendung der Finanztransaktionssteuer die Attraktivität einer Investition in ein Unternehmen aus den elf Staaten. Denn egal an welchem Finanzplatz die Transaktion durchgeführt wird, wird die Steuer weltweit erhoben. Internationale Investoren erfahren so eine rein steuerlich bedingte Renditeminderung.
Überdies bedrohen die Pläne zur Finanztransaktionssteuer die Funktionsweise der deutschen Börsen und damit indirekt auch die Unternehmensfinanzierung über den Kapitalmarkt. Der deutsche Börsenhandel baut auf maklergestützten Handelssystemen auf. Dabei helfen Makler bzw. Market Maker bei der Preisfindung und sorgen für die notwendige Liquidität. Dies gilt insbesondere auch bei Papieren mittelständischer Unternehmen. Privatanleger können dadurch Wertpapiere jederzeit kaufen oder verkaufen, indem der Makler als Dienstleister – und nicht als Spekulant – den Gegenpart bildet. Nach dem gegenwärtigen Vorschlag der EU-Kommission müsste künftig auch diese Zwischenhandelsstufe Finanztransaktionssteuer(n) zahlen. Im günstigsten Falle verdoppelt dies die Steuerlast, bei mehreren Zwischenstufen geht die zusätzliche Belastung noch deutlich darüber hinaus. Damit übersteigt sie die Gesamterträge von Börse und Market Maker an einer durchschnittlich großen Privatkunden-Order. Damit Börsen und Market Maker ihre Funktion weiter erfüllen können, ist es deshalb wichtig, diese von der Finanztransaktionssteuer zu befreien.
Quelle und weitere Informationen: die Finanzplatz München Initiative
VerbraucherEine professionelle Fassadenreinigung in Berlin und Brandenburg ist mehr als Kosmetik: Sie schützt die Bausubstanz, erhält den Immobilienwert und beugt teuren Sanierungen vor. Graue Schleier auf dem Putz, grünliche Algen an der Wetterseite, dunkle Flecken unter den Fensterbänken wer Immobilien in der Region besitzt oder verwaltet, kennt diese Bilder. Was viele Eigentümer als rein optisches Problem abtun, kann in Wahrheit eine betriebswirtschaftliche Frage sein. Im Interview erklärt Ingo Reischuck, Stuckateurmeister aus Großbeeren, worauf Sie als Eigentümer bei der professionellen Fassadenreinigung in Berlin und Brandenburg achten sollten. Herr Reischuck, warum ist die Fassade aus Ihrer Sicht so entscheidend für den Werterhalt eines Gebäudes? „Die Fassade ist die größte zusammenhängende Fläche eines Gebäudes und gleichzeitig die exponierteste“, sagt Ingo Reischuck. Regen, Frost, UV-Strahlung, Feinstaub und biologischer Bewuchs setzen ihr dauerhaft zu. In Ballungsräumen wie Berlin kommen Verkehrsemissionen hinzu, im Brandenburger Umland eher Pollenflug, Pflanzensporen und Feuchtigkeit aus angrenzenden Grünflächen. „Eine Fassade altert nicht nur, sie wird aktiv angegriffen. Wer hier nicht turnusmäßig reinigt, verschiebt das Problem in die Bausubstanz“, so der Stuckateurmeister.
BusinessWer im Schadensfall schnell handeln muss, braucht einen Dienstleister, der rund um die Uhr erreichbar ist und die gesamte Schadensbearbeitung aus einer Hand abdeckt genau dafür steht AKTIVDRY. Ein gebrochenes Steigrohr, eine undichte Geschirrspüler-Zuleitung oder Starkregen, der durch das Kellerfenster drückt: Leitungswasserschäden zählen in Deutschland zu den häufigsten Ursachen für Gebäudeschäden. Egal, ob du als Mieter, Vermieter oder Eigentümer betroffen bist im Ernstfall ist nicht nur die Versicherung entscheidend, sondern vor allem ein Partner, der schnell, strukturiert und nachweisbar arbeitet. Genau in dieser Nische hat sich AKTIVDRY aus dem Dreiländereck etabliert. AKTIVDRY: Ein lokaler Spezialist mit klarer Ausrichtung AKTIVDRY ist als Experte für Gebäudetrocknung in Lörrach auf die schnelle Bearbeitung von Wasserschäden in Wohn- und Gewerbeimmobilien spezialisiert. Das Unternehmen positioniert sich konsequent als Notdienstleister: Unter dem Slogan „Niemand plant eine Panne" bietet AKTIVDRY nach eigenen Angaben einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Erreichbar ist das Team unter +49 7763 92 76 136 sowie per E-Mail an kontakt@aktivdry.de. Der geografische Schwerpunkt liegt auf Lörrach und der angrenzenden Region Südbaden. Kurze Anfahrtswege und persönliche Ansprechpartner werden so zum echten Vorteil gegenüber überregionalen Sanierungsketten.
VerbraucherEin funktionaler Rollladen in Stuttgart kann Hitzeschutz, Wärmedämmung, Schallschutz und Einbruchhemmung in einem System vereinen. Gerade in der Kessellage ist er damit weit mehr als nur ein Sichtschutz. Im folgenden Interview erläutert ein Fachmann der hawo Sonnenschutztechnik GmbH, welcher Typ zu welchem Gebäude passt und worauf Sie bei Planung, Material und Montage achten sollten. Warum müssen Rollläden in Stuttgart mehr leisten als anderswo? Die Kessellage sorgt für Hitzestaus, dazu kommen dichte Bebauung und eine hohe Zahl an Bestandsgebäuden aus unterschiedlichen Bauepochen. Diese Mischung macht funktionale Beschattung in der Region anspruchsvoll. Ein Altbau in Heslach hat andere Anforderungen als ein Neubau in Vaihingen, und ein Reihenhaus in Bad Cannstatt verlangt andere Lösungen als ein freistehendes Einfamilienhaus auf den Fildern. Wenn Sie einen funktionalen Rolladen in Stuttgart planen, sollten Sie deshalb auf einen Fachbetrieb setzen, der sowohl die baulichen Gegebenheiten als auch die regionalen Klimabedingungen kennt.
