Börse – Handelsort für Wertpapiere und Waren
Die Börse ist nichts anderes als ein organisierter Markt, der bestimmten Regeln unterworfen ist. An der Börse lassen sich Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen, Devisen oder Waren handeln. Im Zentrum stehen die Börsenmakler, die das Angebot und die Nachfrage während der streng festgelegten Handelszeiten vermitteln. Die Börse führt die Ergebnisse zusammen und gleicht Angebot und Nachfrage durch die Festsetzung von Kursen aus.
Die Börse dient dazu, den Handel bestimmter Güter zeitlich und lokal zu lenken und die Preisbildung zu beaufsichtigen. Ziel ist es, die Markttransparenz für Wertpapiere und die Effizienz der Marktliquidität zu steigern. Der börsliche Handel wird in Deutschland durch das staatliche Aufsichtsamt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) kontrolliert. Darüber hinaus unterscheidet man noch Handelsüberwachungsstellen der Börsen.
Unterscheidung der Börsenarten
Insgesamt unterscheidet man vier verschiedene Börsenarten. An Warenbörsen werden vorrangig Waren gehandelt. Zu den ersten Börsenarten gehörten importierte und heimische landwirtschaftliche Waren. Mittlerweile werden hier unterschiedliche Waren gehandelt und es bildeten sich Spezialbörsen heraus. An Terminbörsen oder Warenterminbörsen werden sogenannte Warentermingeschäfte abgewickelt und hier ist der Ort für den Handel mit Derivaten. An Wertpapierbörsen oder Aktienbörsen werden Aktien und festverzinslichte Wertpapiere gehandelt. Der Begriff Börse ist häufig ein Synonym für diese Art der Börse. Schließlich unterscheidet man Devisenbörsen, an denen Fremdwährungen gehandelt werden. Neben diesen vier Hauptbörsenarten existieren noch Märkte, die börsenähnlich organisiert sind wie die Dienstleistungsbörse oder Schifffahrtsbörsen. In Deutschland gibt es acht Wertpapierbörsen, eine Wertpapierterminbörse, eine Warenterminbörse und eine Devisenbörse.
Formen der Börse
Die Präsenzbörse bzw. der Parketthandel ist die klassische Börsenform. Makler übernehmen den Eigenhandel oder agieren im Kundenauftrag und wickeln Geschäfte ab. Darüber hinaus gibt es auch Computerbörsen, bei denen ein Computerprogramm Berechnungen und Kommunikation [Kommunikation Definition] übernimmt.
Florian Weis
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
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