Trinkflaschen mit Logo vom regionalen Hersteller

business-on.de: Was hat euch dazu bewogen, gemeinsam ein Projekt in Form eines Startups zu starten?
Das gemeinsame Ziel, eine neue, lokale, nachhaltige und gesunde Marke für Trinkflaschen aus Glas zu schaffen. Wir wollten die Kräfte unserer beiden mittelständischen Industrieunternehmen bündeln und damit ein neues Geschäftsfeld schaffen, das auch Gutes für Mensch und Umwelt bewirkt. Corona 2020 hat den Entschluss dann erleichtert.
business-on.de: Was genau bieten die Flaschenfreunde an?
Kurz gesagt: Trinkflaschen aus Glas mit Individualisierung und Personalisierung für Kunden aus dem B2B Sektor. Wir haben eine Auswahl ausgesuchter Trinkflaschen aus Glas im Programm, die überwiegend aus Deutschland und fast alle aus Europa kommen. 80 % der Wertschöpfung findet im Umkreis von 20 km statt.
Alle Trinkflaschen von Flaschenfreunde können für Firmen und Events mit Logo und eigenen Motiven individualisiert werden. Auch die Personalisierung jeder einzelnen Flasche, zum Beispiel mit den Namen der Mitarbeiter, bieten wir an.
business-on.de: Welches Potenzial seht ihr dahinter?
Durch die Verwendung wiederverwendbarer Glastrinkflaschen mit Wasser aus einem Wasserspender statt Einweg-Plastikflaschen wird die Umweltbelastung beim Trinken massiv reduziert. Es ist die nachhaltigste Form des täglichen Konsums von Wasser und anderen Getränken, der für alle Menschen so wichtig für die Gesundheit ist. Durch schöne Flaschen mit interessanten Motiven und kreativem Design macht das Trinken mehr Spaß und wird zum Genuss. Damit fördern wir Umwelt und Gesundheit. Auch unsere regionale Wirtschaft im ländlichen Raum in der Mitte von Deutschland spielt dadurch ihre Stärken aus und wird vielfältiger.
business-on.de: An welche Zielgruppe richten sich die Flaschenfreunde?
Die meisten unserer Kunden sind Firmen wie wir, die Trinkflaschen aus Glas für Ihre Mitarbeiter als wichtigen Bestandteil Ihres Gesundheitsmanagements und der Mitarbeiterbindung verstehen. Vielfach werden unsere Flaschen auch als Werbemittel für Kunden oder Giveaway für Events eingesetzt. Unsere Flaschen sind darüber hinaus auch in der Gastronomie und Hotellerie, sowie in öffentlichen Organisationen sehr beliebt.
business-on.de: Ihr kommt aus zwei relativ unterschiedlichen Fachrichtungen: Keramik auf der einen Seite und Dekoration von (vornehmlich) Glas auf der anderen. Wo liegen eure Synergien? Was kann man voneinander lernen?
Die beiden Fachrichtungen Keramik und Glas scheinen nur auf den ersten Blick unterschiedlich zu sein. Viele Prozessschritte zur Herstellung und Veredelung von Produkten aus Keramik oder Glas sind ähnlich, und in der Regel entstehen unsere äußerst langlebigen Artikel wie Flaschen oder Keramikverschlüsse bei höheren Temperaturen. Wir lernen gerade im Bereich der Dekarbonisierung unserer Produktionsprozesse ständig voneinander, und sind in der Region auch in einem Netzwerk aktiv, welches die Reduktion des CO2-Fußabdrucks massiv vorantreibt.
Keramik und Glas stehen immer für ausgezeichnete Qualität, beste Hygiene und besonders auch für eine äußerst wertige Haptik und Optik. Mit dem Projekt Flaschenfreunde bündeln wir ganz gezielt die Stärken unserer Unternehmen und verteilen Arbeitsprozesse auf die jeweiligen Teams, die aufgrund der Betriebsgröße und Struktur am besten und am flexibelsten auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren können. Ich würde sagen, dass man sich im Team auch einfach mehr zutraut und eher gewillt ist gemeinsam ein gewisses Risiko einzugehen, um neue Geschäftsfelder zu entwickeln.
business-on.de: Das Projekt läuft jetzt seit fast 3 Jahren. Wie bewertet ihr die Chancen solcher regionalen Kooperationsprojekte als Pilot für weitere Unternehmungen?
Wir glauben fest an den Erfolg unseres Konzeptes, regionale Kräfte zusammenzubringen, um eine möglichst CO2-neutrale Wertschöpfungskette unter befreundeten Firmen aufzubauen. Es entsteht gerade regional eine gewisse Eigendynamik und jeder Partner unterstützt den anderen, weil man ein gemeinsames Ziel hat, das man erreichen will. Es macht unheimlich viel Spaß herauszufinden, welche Potenziale in den einzelnen Firmen und Teams vorhanden sind und welche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zusätzlich möglich ist. Das Vertrauen zueinander und ein ähnliches Mindset unter regionalen Kooperationspartnern, das sich oft seit Generationen aufgebaut hat, ist zudem ein wesentlicher Faktor für den Erfolg.
business-on.de: Wie kann man mit den Flaschenfreunden in Kontakt treten?
Wir Flaschenfreunde freuen uns natürlich über jeden Weg der Kontaktaufnahme, weil der Servicegedanke und die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden im Vordergrund stehen. Wir wollen bewusst nicht – wie etwa Tesla – unsere Kunden „erziehen“ nur online und relativ anonym mit uns in Kontakt zu treten, auch wenn wir natürlich im online-Vertrieb und der Digitalisierung unserer Vertriebsprozesse einen großen Mehrwert für unsere Kunden sehen. Vom klassischen Telefonanruf, über eine E-Mail, bis zu der Online-Bestellung in unserem eigens entwickelten Flaschen-Konfigurator ist jede Art der Kontaktaufnahme möglich. Aufgrund der vielfältigen Dekorations- und Individualisierungsmöglichkeiten und der großen Anzahl unterschiedlicher Flaschentypen mit Schraub- oder Bügelverschluss, ist uns die persönliche Beratung unserer Kunden ein großes Anliegen.
business-on.de: Zum Abschluss: welchen Tipp würdet ihr Unternehmern mitgeben, die sich selbst an ein Startup wagen wollen?
Der Ansatz, den wir bei Flaschenfreunde gewählt haben, lässt einen gerade als Startup-Gründer ruhiger schlafen und man kann gemeinsam im Team mehr wagen und bewegen. Kräfte bündeln, unterschiedliche Kompetenzen zusammenbringen, auch einmal konstruktiv-kritische Stimmen zulassen und vor allem auch Geduld haben zu können, bis sich wirtschaftlicher Erfolg einstellt, sind aus unserer Sicht Tipps, die man aus der Erfahrung der letzten 3 Jahre Flaschenfreunde weitergeben kann. Man sollte sich zu Beginn auch ganz klare und messbare Ziele stecken, die man von Jahr zu Jahr erreichen will, weil diese das gesamte Team motivieren, stets an einem Strang zu ziehen und fokussiert zu bleiben.
- Titelbild: Foto von Thomas Picauly auf Unsplash
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
BusinessEin Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?
IT & SoftwareObject Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.
