ORPEA Deutschland übernimmt Anteile der Betreibergesellschaften von der Residenz-Gruppe Bremen

Veränderung in der Gesellschafterstruktur der Senioren Wohnpark Weser GmbH und der Senioren Wohnpark Stade GmbH, zwei Unternehmen der Residenz-Gruppe Bremen: Anstelle von Rolf Specht und seinem Gesellschafterpartner wird nun die ORPEA-Gruppe, einer der führenden Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen Europas, die Gesellschaftsanteile übernehmen. Die Geschäftsführung der Senioren Wohnpark Weser GmbH / Senioren Wohnpark Stade GmbH bleibt mit Frank Markus und Carsten Adenäuer unverändert. Auch Rolf Specht wird ihr weiterhin angehören. Sowohl die Namen der Pflegeeinrichtungen als auch der Betreibergesellschafter erfahren keine Veränderungen bei diesem Sharedeal.
Die Senioren Wohnpark Weser GmbH und die Senioren Wohnpark Stade GmbH betreiben insgesamt 34 Pflegeeinrichtungen mit 2.496 stationären Pflegeplätzen in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Neue Einrichtungen mit insgesamt 510 weiteren Pflegeplätzen sind bereits im Bau bzw. in der Planung.
Rolf Specht hat die Betreibergesellschaft Senioren Wohnpark Weser GmbH zusammen mit seinem Geschäftspartner vor rund 25 Jahren gegründet und zu einem der 20 größten Betreibergesellschaften für Pflegeeinrichtungen in Deutschland entwickelt. Die erste Pflegeeinrichtung, das Haus „Rotbuche“ in Bremen-Arsten, wird immer noch erfolgreich von dem Unternehmen betrieben.
Sicherung der Unternehmenszukunft
Die Verkaufsentscheidung haben die Gesellschafter nicht plötzlich, sondern wohlüberlegt getroffen: Sie ist in erster Linie aufgrund des Alters des geschäftsführenden Gesellschafters und für die Sicherung der Unternehmenszukunft gefallen. „Mit der ORPEA-Gruppe haben wir einen Wunschkandidaten als strategischen neuen Gesellschafter gefunden, mit dem wir auch in Zukunft wirtschaftlich stabil und weiterhin wettbewerbsfähig in einer führenden Position am Markt aufgestellt sind“, unterstreicht der 63-jährige Rolf Specht und betont, dass kein Mitarbeiter infolge des Transfers seine Anstellung verliert. Im Gegenteil: Durch den Einstieg der erfolgreichen und international agierenden ORPEA-Gruppe werden die Arbeitsplätze langfristig gesichert. ORPEA ist ein in Frankreich gelistetes börsennotiertes Unternehmen mit einem Marktvolumen von 4 Milliarden Euro. Während sie in Deutschland über fast 12.000 stationäre Pflegeplätze verfügen, zählen sie europaweit über 650 Einrichtungen in acht Ländern mit fast 64.000 Pflegeplätzen.
Standort Bremen wird Norddeutschlandzentrale
Zusätzlich plant ORPEA, den Standort Bremen als Norddeutschlandzentrale auszubauen. „Dass die Senioren Wohnpark Weser GmbH in Zukunft in der ORPEA-Gruppe zu einem erstplatzierten Träger der Altenpflegebranche gehört, ist in Betracht der politischen Herausforderungen sicherlich kein Nachteil“, fügt Rolf Specht in Hinblick auf die Konsolidierung des Pflegemarkts an. Nach seinen Worten werden es derart große Unternehmensstrukturen künftig schaffen, eine politische Einheit zu bilden, die den richtigen gesellschaftspolitischen Stellenwert von stationären Pflegeeinrichtungen für die letzte Phase des Lebens der Menschen zu schaffen in der Lage ist und ebenso das Berufsbild in der Altenpflege weiterhin verbessern kann.
„Ich freue mich sehr, dass wir unser qualitatives Wachstum mit dem Transfer der beiden Gesellschaften der Residenz-Gruppe Bremen fortsetzen können“, sagt Marc Hildebrand, CEO der ORPEA Deutschland GmbH. „Die beiden Unternehmen sind bekannt für ihre sehr gute Pflegequalität und werden seit jeher solide von einem erfahrenen Managementteam geführt.“
Für die über 2.000 Investoren der Residenz-Gruppe Bremen, die in die Pflegeimmobilien als Kapitalanlage investiert haben, ändert sich nichts. Aufgabe der Residenz Baugesellschaft mbH für die Zukunft wird weiterhin die Entwicklung von zukunftsfähigen Pflegeeinrichtungen für die ORPEA-Gruppe sein. Sowohl die Residenz Vertriebsgesellschaft mbH als auch die Reha-Klinik am Sendesaal in Bremen bleiben von der Veränderung unberührt. Gleichzeitig bleibt Rolf Specht beim Ambulanten Pflegedienst „Weser“ und bei der WohnService Nordwest GmbH mit rund 500 seniorengerechten Wohnungen geschäftsführender Gesellschafter.
ExpertentalkWohnanlagen und Gewerbeobjekte sind anspruchsvolle Immobilien: Treppenhäuser sollen sauber bleiben, Grünflächen gepflegt aussehen und technische Anlagen zuverlässig laufen. Für Hausverwaltungen und Eigentümer heißt das im Alltag oft, mehrere Dienstleister gleichzeitig zu koordinieren. Wie sich diese Aufgaben sinnvoll bündeln lassen und worauf es bei der Auswahl eines Dienstleisters ankommt, erklärt Nenad Tomic, Inhaber von N.D Service aus Neufahrn bei Freising, im Gespräch. Seine Kernthese: Wer Reinigung, Grünpflege und die Betreuung der Haustechnik aus einer Hand vergibt, reduziert den Abstimmungsaufwand und weiß im Zweifel immer, wer für das Gesamtbild der Immobilie verantwortlich ist. Im Gespräch mit Nenad Tomic von N.D Service N.D Service ist ein Hausmeister- und Reinigungsdienstleister mit Sitz in der Thomastraße 19 in Neufahrn bei Freising, unweit der Kreisstadt Freising und des Flughafens München. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben Wohnanlagen und gewerbliche Objekte in der Region und bündelt dabei Leistungen, die sonst häufig auf mehrere Firmen verteilt sind: von der Gebäudereinigung über die Treppenhaus- und Fensterreinigung bis hin zur Pflege von Grün- und Außenanlagen und der Betreuung haustechnischer Anlagen. Immobilieneigentümer und Hausverwaltungen, die einen Hausmeisterservice in Freising und Umgebung suchen, finden in dem Betrieb einen Ansprechpartner für die laufende Pflege ihrer Objekte. Im Interview beschreibt Inhaber Nenad Tomic, wie die einzelnen Leistungsbausteine zusammenhängen und was Auftraggeber bei der Vergabe beachten sollten.
ExpertentalkWer heute über eine neue Heizung nachdenkt, kommt an der Wärmepumpe kaum vorbei. Steigende Energiekosten, staatliche Förderprogramme und der Wunsch nach klimafreundlichem Wohnen machen die Technik für Eigentümer von Bestandsgebäuden und Neubauten gleichermaßen interessant. Doch wie läuft der Umstieg von der alten Öl- oder Gasheizung in der Praxis tatsächlich ab und worauf sollten Hausbesitzer achten? Die kurze Antwort: in klar geordneten Schritten von der Gebäudeanalyse über Planung und Förderantrag bis zur Montage, die erfahrungsgemäß nur wenige Tage dauert. Antworten aus dem Handwerksalltag liefert Okan Bal, Inhaber eines Heizungs- und Sanitärbetriebs in Bad Salzuflen, der seit über 15 Jahren Wärmepumpen plant und installiert und bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld eingetragen ist. Im Gespräch erklärt er, wie eine Modernisierung Schritt für Schritt gelingt, welche Förderung möglich ist und warum Sanitär und Heizung oft zusammengehören. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär? business-on.de: Herr Bal, stellen Sie sich und Ihren Betrieb kurz vor. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär, und welche Leistungen bieten Sie an?
ArbeitslebenDas Malerhandwerk hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. War früher vor allem der klassische Anstrich gefragt, reicht das Spektrum heute von der energetischen Fassadensanierung über die Restaurierung historischer Gebäude bis hin zur Werbetechnik. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Eigentümer erwarten langlebige Ergebnisse und öffentliche Auftraggeber strukturierte Abläufe; bei vielen Sanierungen spielen zudem energetische Fragen eine zentrale Rolle. Parallel dazu sucht die Branche händeringend qualifizierte Fachkräfte. Wie sich diese doppelte Herausforderung meistern lässt, zeigt ein Beispiel aus Sachsen: Die SPEKTRUM Malerwerkstätten GmbH, ein Malerbetrieb aus Chemnitz mit Niederlassung in Dresden, verbindet ein breites Leistungsangebot mit konsequenter Nachwuchsarbeit und steht damit beispielhaft für ein Handwerk im Wandel. Ein Malerbetrieb mit breitem Leistungsspektrum Der Betrieb ist für Kunden in Dresden und Umgebung tätig und beschäftigt nach Unternehmensangaben rund 60 qualifizierte Mitarbeitende. Betreut werden Privatkunden ebenso wie Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Sechs Leistungsfelder bilden das Angebot: Maler- und Tapezierarbeiten, Fassadenarbeiten, Bodenbeläge, Fallschutzbeschichtungen, Objektrestaurierung und Werbebeschriftung. Damit deckt das Unternehmen ein Spektrum ab, das deutlich über das Angebot eines klassischen Malerbetriebs hinausgeht. Wer für ein Bauvorhaben einen Maler mit Erfahrung in Dresden sucht, findet hier einen Ansprechpartner für all diese Gewerke von der einzelnen Renovierung bis zur umfassenden Sanierung.
