News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
17. Juli 2015

Automobilhandelsgruppe Senger weiter auf Expansionskurs

Die Senger-Gruppe, Rheine, eine der größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland, übernimmt zum 1. Januar 2016 die Rosier-Gruppe Nord mit Hauptsitz in Oldenburg mit elf Autohäusern. Alle Mitarbeiter der bisherigen Rosier-Gruppe und der Mercedes-Benz Niederlassungen in Emden und Aurich werden durch Senger übernommen.

Die Marktgebiete der acht Standorte in Oldenburg, Wilhelmshaven und Ostfriesland grenzen direkt an das Einzugsgebiet der Senger-Gruppe im Emsland und dem nördlichen Münsterland und bilden damit einen flächendeckenden Mercedes-Benz Vertrieb. Die Übernahme durch die Senger-Gruppe erfolgt zwei Monate nach dem Verkauf der Mercedes-Benz Niederlassungen Emden und Aurich an die Rosier-Gruppe Nord. Das Familienunternehmen, welches in den letzten Jahrzehnten stetig gewachsen ist, wurde 1927 in Menden im Sauerland gegründet. Im Zuge der Übernahme der Firma Schwarting 1989 wurde der Hauptsitz in die Stadt Oldenburg verlegt. Mit aktuell 670 Mitarbeitern setzt die Rosier-Gruppe Nord 5800 Fahrzeuge ab und erwirtschaftet damit einen Umsatz von 300 Millionen Euro.

Die rechtlich und wirtschaftlich eigenständige Rosier-Gruppe in Menden/Sauerland, mit den Betrieben in Menden, Paderborn, Stendal und Sylt, ist von dem Verkauf nicht betroffen.

„Der Automobilvertrieb in Deutschland unterliegt einem immer stärker werdenden Konzentrationsprozess. Durch die Integration der Rosier-Gruppe Nord wird die Senger- Gruppe ihre Bedeutung als eine der größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland weiter signifikant stärken und ausbauen“, erklärte Andreas Senger, geschäftsführender Gesellschafter der Senger-Gruppe. 1953 in Rheine als Mercedes-Benz Vertragswerkstatt gegründet, umfasst die heutige Senger-Unternehmensgruppe 38 Autohäuser an 32 Standorten in acht Bundesländern. Mit 1900 Mitarbeitern verkaufte die Gruppe im Jahr 2014 insgesamt 22000 Fahrzeuge und erzielte einen Umsatz von 800 Millionen Euro.

„Die Übernahme der Rosier-Gruppe Nord ist ein weiterer Schritt der Wachstumsstrategie der Senger-Gruppe, die auch zukünftig auf die Marken der Daimler AG und die Volkswagen Konzernmarken ausgerichtet ist“, erläutert Andreas Senger seine Entscheidung zu diesem Schritt.

Inhaber und Geschäftsführer Thomas Rosier ist begeistert von der doch überraschenden Wende in seinem unternehmerischen Wirken: „Andreas Senger kam nach Bekanntgabe der Übernahme Emden/Aurich auf mich zu und unterbreitete ein stimmiges Konzept und Angebot, das für die Marke Mercedes-Benz, die Unternehmensgruppe Senger und für die Rosier-Gruppe Nord eine ideale Konstellation ergibt.“ Seit über 15 Jahren sind beide Unternehmer im Rahmen ihrer Tätigkeit im Vertreterausschuss für Mercedes-Benz eng verbunden, die Unternehmerfamilien seit drei Generationen befreundet und denken somit in vielen Belangen und Themen bezüglich der weiteren Entwicklung im Automobilhandelsgeschäft auf gleicher Linie.
Für Thomas Rosier ist Andreas Senger der ideale Partner und Unternehmer, der die Herausforderungen der Zukunft professionell, richtig und gut meistern wird und darüber hinaus die über 25 Jahre etablierte Kundenorientierung und Leistungsdichte der Rosier- Gruppe Nord weiter ausbauen wird.

Thomas Rosier wird zukünftig auch weiter im Autogeschäft bleiben und sich in der Stadt Oldenburg intensiv um den Handel und die Restauration von klassischen Mercedes-Benz Fahrzeugen kümmern. Die Liebe und Faszination zu den klassischen Automobilen sind bereits seit Mitte der 80er Jahre ein Bestandteil seines unternehmerischen Handelns. Seit über 10 Jahren wurde der Bereich konsequent und kontinuierlich ausgebaut und mit „Rosier Classic Sterne“ eine Marke aufgebaut und etabliert. Diese wird in Zukunft auf der Bremer Heerstraße in Oldenburg von Thomas Rosier weitergeführt. Dazu wird das Smart Center zukünftig im Autohaus an der Ammerländer Heerstraße betrieben.

Teilen:
Weitere Artikel
Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet
Business
Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet

Die Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht

Lesen
Wie werde ich Versicherungsmakler? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere
Karriere
Wie werde ich Versicherungsmakler? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere

Versicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?

Lesen
Wie werde ich Sozialpädagoge? Wege in einen anspruchsvollen sozialen Beruf
Karriere
Wie werde ich Sozialpädagoge? Wege in einen anspruchsvollen sozialen Beruf

Wer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?

Lesen
Zur Startseite