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4. Mai 2023

Milliardenverlust: Immobilienriese Venovia strauchelt

Die Immobilienbranche steckt tief in der Krise. Deutschlands größter Wohnimmobilienkonzern sieht sich einer Misere aus steigenden Energiepreise, noch höheren Baukosten und gegenüber; ein Mix, der sich kombiniert mit steigenden Zinsen stark negativ auf die Unternehmenszahlen auswirkt. Venovia gibt mit seinen Zahlen zum ersten Quartal einen Verlust von knapp 2,1 Milliarden Euro an. Der Wert des Immobilienportfolios fiel von 94, 7 Milliarden um rund 3,5 Milliarden Euro, dazu fiel das Tagesgeschäft um 18 Prozent, vor allem die Projektgeschäfte mit weiteren Dienstleistungen schwächelten.

Verkauf von fünf Bestandsobjekten soll 560 Millionen bringen

Auch der Abwärtstrend der Aktienpapiere hält seit einem Jahr an; seit Anfang 2022 verzeichnet der Konzern 60 Prozent Verluste. Allerdings konnte auf der Handelsplattform Tradegate ein Gewinn um 0,4 Prozent verzeichnet werden. Dieser leichte Hoffnungsschimmer lässt sich mit denn Rettungsversuchen Venovias erklären, der bei den Wirtschaftsexperten gut an. So plant der Wohnimmobilienriese langfristig auf Investoren zu setzen. Des Weiteren will sich Venovia mit dem Verkauf von insgesamt fünf Objekten neues Geld beschaffen. Ein von CBRE Investment Management verwalteter Fond soll die 1.350 Wohnungen für einen Verkaufswert von 560 Millionen Euro übernommen haben.

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