1,2 Milliarden Euro: Facebook-Mutterkonzern Meta soll Rekordstrafe zahlen

Zehn Jahre nach dem Skandal um die Weitergabe von Daten europäischer Nutzer an US-amerikanische Geheimdienste durch den Facebook-Mutterkonzern Meta und die Enthüllungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden hat das Verfahren ein teures Ende genommen. Laut der irischen Datenschutzbehörde DPC soll Meta eine Rekordstrafe von 1,2 Milliarden Euro zahlen.
Vorausgegangen ist die Beschwerde des österreichischen Datenschutz-Aktivisten Max Schrems, der vor zehn Jahren in Folge der Snowden-Affäre immer wieder Konsequenzen für den Facebook-Konzern einforderte und dafür sogar bis zum Europäischen Gerichtshof zog. Zusätzlicher zur Geldstrafe kippte der Gerichtshof das „Privacy Shield“-Abkommen zwischen den USA und der Europäischen Union. Dieses sei ungültig, da das Abkommen den Erfordernissen der nationalen Sicherheit der USA und der Einhaltung von US-Recht Vorrang einräume.
Meta äußerte sich nicht zum nun rechtskräftigen Verstoß gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder über die zu zahlende Summe. Experten gehen allerdings davon aus, dass der US-Konzern in Revision gehen wird.
Zusätzlich sind weitere Konsequenzen möglich. Meta hatte schon vor Jahren angedroht, sich komplett aus der EU zurückzuziehen, wenn ein transatlantischer Datentransfer, wie im Shield-Abkommen geregelt, nicht mehr möglich sein.
ArbeitslebenGegen den Fachkräftemangel setzt die Versicherungsbranche auf ein Bündel von Maßnahmen von der Ausbildungsoffensive über Employer Branding und Weiterbildung bis zur gezielten Direktansprache durch spezialisierte Personalberater. Denn erfahrene Fachkräfte gehen in Rente, während Digitalisierung und Regulatorik neue Spezialkompetenzen verlangen. Wie gravierend die Lage insgesamt ist, zeigt ein Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): 40,2 Prozent aller Betriebe in Deutschland meldeten im ersten Halbjahr 2022 einen Fachkräftebedarf ein Höchststand. 61,3 Prozent erwarteten Personalprobleme in den folgenden zwei Jahren, und rund 45 Prozent aller angebotenen Fachkräftestellen konnten 2022 deutschlandweit nicht besetzt werden. Für die Assekuranz ist das mehr als eine Randnotiz. Wer heute einen Aktuar, einen erfahrenen Underwriter oder einen IT-Architekten sucht, konkurriert in einem Markt, in dem qualifizierte Kandidaten kaum aktiv auf Jobsuche sind. Genau hier setzt spezialisiertes Recruiting an: Eine Headhunter Versicherung erreicht Schlüsselkräfte, die über klassische Stellenanzeigen praktisch nicht mehr ansprechbar sind.
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