Da sage noch einer, die Politik hinke ihrer Zeit hinterher. Bereits im Dezember 2020, im Peak der Corona-Welle, veröffentlichte das „Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag“ (TAB) ein Positionspapier zum hybriden Arbeiten zwischen Büro und Homeoffice. Darin heißt es unter anderem sehr weitsichtig: „Die COVID-19-Pandemie hat zu einem starken Anstieg des Arbeitens von zu Hause aus geführt. Dabei hat sich gezeigt, dass die Produktivität und Arbeitszufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer offenbar höher sind, als zuvor von Fachleuten erwartet worden war. Mitarbeitende wünschen sich vielfach nunmehr perspektivisch weiterhin mehr Flexibilität und die grundsätzliche (Wahl-)Möglichkeit von zu Hause aus und/oder im Büro arbeiten zu können. Es ist davon auszugehen, dass sich vermehrt das hybride Arbeiten durchsetzen wird, also der kontinuierliche und flexible Wechsel zwischen Präsenzarbeit im Büro und der Arbeit im Homeoffice.“
Hybrides Arbeiten und Workation werden nicht mehr verschwinden
Der Rest ist Arbeits- beziehungsweise sich wandelnde Bürogeschichte: Heute, zweieinhalb Jahre später und nach überstandener Pandemie, ist flexibles, hybrides Arbeiten nicht mehr wegzudenken. Längst nicht allein nur Start-ups oder auf hipp machende Weltkonzerne schwören darauf, auch bei vielen Mittelständlern gehört das Arbeiten aus dem heimischen Arbeitszimmer („Homeoffice“), aus dem Café am Marktplatz („Remote Work“) oder gar aus dem Ausland („Workation“) längst zum gelebten Alltag.
Doch so schön und bunt all die neuen technologischen Möglichkeiten sind, so gravierend sind die IT-Risiken und Herausforderungen, die damit auf die Unternehmen zukommen. Der laxere Umgang mit der Präsenzpflicht darf nicht zu einem nachlässigen Umgang mit der IT-Sicherheit führen. Denn die Cyberkriminellen warten nur darauf, in Firmennetzwerke einzudringen, Daten zu zerstören oder mit erpresserischer Absicht zu rauben. Wenn Mitarbeitende an unterschiedlichen Orten arbeiten, benötigen sie eine neue, viel differenziertere technische Ausstattung. Das bedeutet Schwerstarbeit und Tüftelei für die IT-Cracks in Unternehmen: Wie können sie Freiheit ermöglichen, dabei aber die Sicherheit garantieren und die Kontrolle über die Netzwerke behalten?
Traditionelle VPNs sind dem Ansturm nicht länger gewachsen
Bis dato lautete die in der Regel zufriedenstellende Antwort: VPN – ein „Virtual Private Network“. Doch traditionelle VPNs sind nicht darauf ausgerichtet, dass ein immer größer werdender Prozentsatz der Belegschaft von unterwegs oder gar aus dem Ausland auf die Firmennetzwerke, sensible Excel-Dateien oder Power-Point-Präsentationen mit vertraulichen Produktinformationen zugreifen möchte. Unter der Last der immensen Zugriffe gehen klassische VPNs schnell in die Knie. Das langsame Tempo entnervt und hemmt Mitarbeiter:innen und Kund:innen.
Am Markt gibt es inzwischen zahlreiche VPN-Alternativen. Beispielsweise Cordaware Bestzero: Während bei einem VPN-Zugriff das gesamte Netzwerk freigeschaltet wird, ermöglicht der „Zero Trust Application Access“ von Bestzero den Zugriff auf einzelne Anwendungen. Das erhöht das Tempo – aber vor allem die Sicherheit für das Unternehmen.
Tokenbasierte Zwei-Faktor-Authentifizierung für ein Plus an Verlässlichkeit
Eine tokenbasierte Zwei-Faktor-Authentifizierung legt bei dieser Lösung einen Sicherheitsring um das Unternehmen, seine Netzwerke und die Mitarbeitenden, die aus aller Ecken und Herren Länder auf bestimmte Anwendungen zugreifen. Vor wirklich jedem Zugriff und dem Öffnen einer Anwendung gibt es Sicherheitsabfragen. Außerdem können die Systemadministratoren bestimmen, wer auf was zugreifen darf. Das ist besonders relevant, wenn ein Unternehmen mit vielen verschiedenen Kooperationspartnern zusammenarbeitet oder in nennenswerter Zahl Freelancer für bestimmte Projekte beschäftigt. Natürlich müssen sie auch die Möglichkeit haben, auf arbeitsrelevante Dateien zuzugreifen – aber nur unter strengen Sicherheitsauflagen.
Darüber hinaus können Anwendungen und Ressourcen aus verschiedenen Quellen schnell und sicher auf den Geräten der Beschäftigten bereitgestellt werden. Es ist dabei unerheblich, ob die Anwendungen im internen Firmennetz verankert sind oder in der Cloud liegen. Auch das Löschen von Anwendungen, die nicht mehr benötigt werden, ist problemlos und schnell machbar.
- Titelbild: Foto von Peter Olexa
IT & SoftwareHeizkosten im Winter, überhitzte Büroräume im Sommer und steigende Anforderungen an die Energieeffizienz: Für Unternehmen wird die Gebäudetechnik zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor. Wer eine Heizungsmodernisierung plant oder über die Anschaffung einer Klimaanlage nachdenkt, sollte deshalb beide Bereiche berücksichtigen. Eine abgestimmte Planung hilft, Investitionen sinnvoll zu verteilen, technische Schnittstellen zu berücksichtigen und die laufenden Betriebskosten langfristig im Blick zu behalten. Warum sich eine gemeinsame Planung von Heizung und Kühlung lohnt
VerbraucherEin verstopfter Abfluss kann den Betriebsalltag erheblich beeinträchtigen. Wenn Toiletten nicht mehr nutzbar sind, Wasser in Geschäftsräumen zurückstaut oder Abwasserleitungen Probleme verursachen, müssen Verantwortliche schnell reagieren. Neben den unmittelbaren Reinigungskosten drohen Nutzungsausfälle, Wasserschäden und zusätzlicher organisatorischer Aufwand. Mit einem klaren Vorgehen lassen sich viele Folgen begrenzen. Entscheidend ist, Warnsignale früh zu erkennen, im Ernstfall richtig zu handeln und wiederkehrende Probleme gezielt untersuchen zu lassen. Warum Rohrverstopfungen für Unternehmen zum Problem werden Funktionierende Abwasserleitungen gehören zur grundlegenden Infrastruktur eines Gebäudes. Gerade in Unternehmen, gastronomischen Betrieben, Praxen und gewerblich genutzten Immobilien können Störungen weitreichende Konsequenzen haben.
BusinessEin niedriger Kaufpreis oder eine günstige Leasingrate allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit eines Firmenwagens aus. Erst unter Einbeziehung laufender Ausgaben wie Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Reparaturen werden die tatsächlichen Kosten sichtbar. Bei gekauften Fahrzeugen muss außerdem der spätere Restwert berücksichtigt werden. Die Total Cost of Ownership (TCO) fasst diese Faktoren zusammen und schafft eine fundierte Grundlage für die wirtschaftliche Fuhrparkplanung. Was Total Cost of Ownership im Fuhrpark bedeutet Mit der Total Cost of Ownership (TCO) ermitteln Unternehmen, welche Gesamtkosten ein Fahrzeug innerhalb eines festgelegten Nutzungszeitraums verursacht. In die Berechnung fließen nicht nur der Kaufpreis oder die Leasingraten ein, sondern auch Betriebskosten, Wartung, Reparaturen und weitere fahrzeugbezogene Ausgaben. Das Ergebnis zeigt die finanzielle Belastung insgesamt, pro Monat oder pro gefahrenem Kilometer.

