Schon bald erfuhren viele Betroffene die positiven wie negativen Aspekte dieser Art des Arbeitens. Digitale Meetings konnten ein Stück weit für einen gemeinsamen Austausch sorgen und erleichterten Abstimmungen mit Kollegen sowie Vorgesetzten.
Dabei ist das Arbeiten abseits vom Büro für Freiberufler in Düsseldorf schon länger Alltag. In Coworking Spaces finden viele eine angenehme Atmosphäre vor und profitieren von zahlreichen Vorteilen.
Was bedeutet Coworking?
Der Begriff Coworking kann in etwa mit “zusammenarbeiten” übersetzt werden. Hierbei steht jedoch nicht die gemeinsame Aufgabenerfüllung, sondern die Arbeitsweise im Mittelpunkt. Es werden Vertreter verschiedene Branchen unter einem Dach vereint, die unabhängig voneinander ihren Geschäften nachgehen. Damit wird die klassische Denkweise von 9 bis 5 zu arbeiten aufgebrochen und bietet allen, die mehr Flexibilität suchen, einen Raum zur Entfaltung. Coworking Spaces laden ein, neue Netzwerke zu knüpfen und Kontakte zu pflegen. Menschen, die bisher weniger kontaktfreudig waren, erhalten stetig die Gelegenheit, diese Kompetenzen weiterzuentwickeln. Denn bei einem gemeinsamen Kaffee oder Mittagessen kommen Menschen schneller ins Gespräch. Mitunter ergeben sich oft Synergieeffekte oder ganz neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, an die bisher niemand gedacht hatte. Hier fällt es leichter, neue Sichtweisen und Vorgehensweisen schätzen zu lernen.
Coworking Spaces sind laut oder?
Viele haben beim Bild des Coworking Spaces lautes Tippen von Tastatur, immer fortwährende Gespräche und ein Drucker im Dauerbetrieb im Kopf. Es herrscht eine gewisse Geräuschkulisse. Natürlich helfen hier Kopfhörer, den Trubel drumherum auszublenden.
Besonders innovative Coworking Spaces jedoch bieten nicht nur geschlossene Büros oder Tagungsräume, sondern auch spezielle Raumkonzepte, die dabei unterstützen, die Geräuschkulisse deutlich zu reduzieren. Sie vereinen den Anspruch, Kontakte zu schaffen und gleichzeitig konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Wer am Austausch mit anderen Branchen interessiert ist, aber genauso immer wieder genügend Ruhe zum Arbeiten benötigt, ist hier genau richtig, um neue Ideen zu entwickeln.
Diese Vorteile bieten Coworking Spaces
Das Homeoffice verleitet zur Ablenkung. Schließlich können schnell eine Waschmaschine oder den Geschirrspüler angestellt werden. Immer wieder sorgen Unterbrechungen dafür, dass die Konzentration sinkt. Dies kann die Qualität der Arbeit verschlechtern. Mit Coworking Spaces dagegen ergeben sich neben dem Networking noch weitere Vorteile:
Ein Büro anzubieten ist normalerweise mit größeren Kosten sowie einer Mindestmietdauer verbunden. Hinzu kommen noch mögliche Arbeiten, um die Räumlichkeiten individuell zu gestalten und die technische Ausstattung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. All das kostet Zeit und Energie. Bei Coworking Spaces entfallen diese Arbeiten und die Kraft fließt sofort ins Kerngeschäft. Zudem können die Räumlichkeiten je nach Anbieter stunden- oder tageweise oder für Monate gebucht werden. Andererseits gibt es die Möglichkeit, eine monatliche Mitgliedschaft abzuschließen und Tag und Nacht über einen tollen Arbeitsplatz zu verfügen. Bei einigen Anbietern kann die Adresse des Coworking Spaces auch als repräsentative Geschäftsadresse im Handelsregister eingetragen werden. Selbstverständlich stehen Wasser, Kaffee und Co sowie WLAN und Telefon zur Verfügung.
Für wen eignen sich Coworking Spaces?
Nicht nur Start-ups profitieren von Coworking Spaces, auch Freiberufler und digitale Nomaden wissen die Vorteile dieser Räumlichkeiten zu schätzen und ziehen sie dem Homeoffice vor. Daneben erkennen immer mehr etablierte Unternehmen die Vorteile solcher Räumlichkeiten und unterstützen die Produktivität sowie Konzentration ihrer Mitarbeiter.
KarriereDer Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang trifft längst nicht mehr nur Berufseinsteiger. Fachkräfte in der Lebensmitte, Rückkehrer nach einer Familienphase und Menschen nach einer Kündigung stellen sich dieselbe Frage. Passt der eingeschlagene Weg noch zu dem, was sie können und wollen? Eine berufliche Neuorientierung wirkt im ersten Moment oft einschüchternd. Wer sie planvoll angeht, gewinnt jedoch schnell an Sicherheit. Der Arbeitsmarkt bietet mehr Einstiegswege als viele vermuten und mit der richtigen Vorbereitung wird aus der Unsicherheit ein tragfähiger Plan. Das Wichtigste in Kürze
VerbraucherDie schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.
Guide'sWenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.

