Die Wägesysteme der Paari GmbH fertigen täglich bis zu 20.000 LKWs ab

Das ist thüringische Unternehmenskultur: In der Heimat verwurzelt, aber deutschlandweit und international unterwegs – und das als Innovationsführer. Die Paari GmbH aus Erfurt ist der erfolgreichste Waagenbauer Mitteldeutschlands und gleichzeitig der am stärksten wachsende Betrieb seiner Branche – mit Niederlassungen in Bayern, Berlin, Niedersachsen und Sachsen und einer Tochterfirma in Polen.
„Ob Steine, Erden, Getreide oder Abfall. Überall, wo Massen bewegt werden, sind Paari-Waagen im Einsatz“, erläutert Geschäftsführer Nico Schröder. Damit all diese vielfältigen Aufgaben bewältigt werden, baut Paari nicht nur Waagen, sondern entwickelt auch richtungsweisende Software für Wägesysteme. Paari bietet allumfassende, digitale Anmeldesysteme, die vor allem bei der Warenanlieferung durch LKWs ihre Stärken ausspielen können. Schröder berichtet: „Täglich nutzen 15 bis 20.000 Laster und deren Fahrer unsere Paari-Lösungen: vom Zeitfenstermanagement und der Ausgabe eines Pagers, über Zutrittskontrolle und Wiegen der Ladung bis zur späteren Datenauswertung.“ Zu den bahnbrechenden Konzepten gehört auch das Dock- and Yard Managementsystem. Paari liefert und installiert hier sämtliche Komponenten: Werkslogistik, Ingenieurleistungen, intelligente ERP-Software und passenden Hardwarekomponenten – alles aus einer Hand. Dabei können Kunden zwischen standardisierten Systemen oder individuellen Speziallösungen wählen.
Beeindruckende Referenzliste
Die Referenzliste der Erfurter ist beeindruckend: Konzerne wie STIHL, ThyssenKrupp, Trumpf Werkzeugmaschinen und Procter & Gamble arbeiten mit Paari-Produkten. Kein Wunder, bei dem Innovationssprung. Vor wenigen Jahren ging noch ein Mitarbeiter des Empfängers auf den riesigen Parkplätzen von Laster zu Laster, klopfte gegen die Scheibe und forderte zur Fahrt an die Rampe auf. Heute kommt das Startsignal per SMS oder Pager, der vom Terminal ausgegeben wird. Um solche Neuerungen weiter voranzutreiben, hatte sich der Erfurter Spezialist Ende 2020 neu aufgestellt: Die beiden Unternehmen PAARI Waagen- und Anlagenbau und das gleichnamige Systemhaus schlossen sich zur PAARI GmbH zusammen.
Paari und die Ameise
Wie in einem Ameisenvolk greifen nun ausgeklügelte Kommunikations- und Arbeitsteilungssysteme ineinander. Paaris intelligente Wägesysteme helfen, ähnlich effizient zu arbeiten. Wir rasch das Unternehmen dabei auf neue Herausforderungen reagiert, hat die Pandemie gezeigt. Corona hat viele Innovationen vorangetrieben – gerade auch bei den Abläufen in der Industrie und im Handel. So brachten die Erfurter noch im Frühjahr 2020 ihr Selbstbedienungsterminal SBT 400 erfolgreich auf den Markt. Besucher und Gäste konnten sich so selbstständig und kontaktlos am Eingang anmelden. Ein Jahr später stand die Weiterentwicklung bereit: das SBT 400 mit Hygienestation. Damit werden die Besucher zusätzlich auf das korrekte Tragen einer Maske überprüft – und per Scan wird auf Fieber gemessen. Erhält der Gast grünes Licht, kann er selbständig eintreten – ohne dass er Kontakt zu einem Pförtner oder Logistikmitarbeiter des Kunden hat. Auf Wunsch kann ein zusätzliches Element für die Desinfektion der Hände eingebaut werden.
Ritterschlag vom Bundeswirtschaftsministerium
Schröder sagt zu der Innovation: „Wir haben damit rasch auf Kundenwünsche und verschärfte Hygienevorgaben reagiert und die Anmeldeprozesse so weiter beschleunigt.“ Dass die Erfurter ihr Handwerk verstehen, wurde 2021 sogar amtlich bestätigt. Das Bundeswirtschaftsministerium listet die Entwicklungen der Firma in seinem „Innovationsprogramm Mittelstand“ unter „Erfolgsbeispiele“ auf: „Das von der PAARI GmbH erweiterte Selbstbedienterminal mit biometrischer Gesichtserkennung schließt potenzielle Sicherheitslücken und optimiert die Logistikleistung“, schreibt das Ministerium.
BusinessPasswörter als unterschätztes Sicherheitsrisiko Digitale Konten und Anwendungen sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. E-Mail-Postfächer, Cloud-Dienste, Onlineshops, Banking-Systeme und interne Plattformen erfordern meist eigene Zugangsdaten. Mit der wachsenden Zahl an Accounts steigt jedoch auch die Gefahr, dass Passwörter mehrfach verwendet, zu einfach gewählt oder unsicher abgelegt werden. Gerade für Unternehmen kann daraus ein erhebliches Sicherheitsrisiko entstehen. Wird ein Zugang kompromittiert, können nicht nur einzelne Konten betroffen sein. Unter Umständen erhalten Angreifer Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, Kundendaten oder interne Systeme. Ein durchdachtes Passwort-Management sollte deshalb ein fester Bestandteil der IT-Sicherheitsstrategie sein.
BusinessVerträge gehören zum Fundament jedes Unternehmens. Sie regeln Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten, definieren Zahlungsbedingungen, Laufzeiten und Verantwortlichkeiten und können im Streitfall entscheidend sein. Trotzdem werden Verträge in vielen Unternehmen noch immer über verschiedene Ordner, E-Mail-Postfächer, Netzlaufwerke oder Tabellen verwaltet. Mit zunehmender Vertragsmenge wird dieses Vorgehen unübersichtlich und kann unnötige Risiken verursachen. Vom Dokumentenarchiv zum aktiven Vertragsmanagement Nach der Unterzeichnung beginnt für Unternehmen die laufende Vertragsverwaltung. Dazu gehören die Überwachung von Fristen, die Kontrolle vereinbarter Leistungen und die rechtzeitige Prüfung von Verlängerungen. Gerade automatische Vertragsverlängerungen können zum Problem werden, wenn Kündigungsfristen nicht rechtzeitig beachtet werden.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
