
Weshalb haben Sie überhaupt angefangen, Bücher zu schreiben?
Julius Loewenstein: Für mich war es der größte Traum eines Tages ein Buch zu schreiben – warum dann nicht gleich mit 17 damit anfangen? Außerdem war es eine Gelegenheit, mir damit mein Studium zu finanzieren, wenn es gut laufen würde. Doch in erster Linie war es etwas, das mir Spaß machte und womit ich Menschen helfen konnte.
In Ihren Büchern geht es um Rhetorik, Kommunikation, Schlagfertigkeit und die Kunst der Körpersprache. Werden diese Themen nicht zu hoch bewertet?
Julius Loewenstein: Absolut nicht! Gerade heutzutage ist es in der Berufswelt unerlässlich, selbstbewusst aufteten zu können und die eigenen Interessen hörbar zu machen. Oder die Körpersprache anderer zu lesen und zu verstehen. Das setzt eine gewisse Empathie voraus. Und ohne diese Empathie und das Selbstbewusstsein in der Kommunikation, ist es sehr schwer, sich in dieser Welt zu behaupten.
Was unterscheidet Ihre Bücher von anderen Werken, die sich mit dem Thema beschäftigen?
Julius Loewenstein: Meine Bücher sind praxisnah, kompakt und auf den Erfolg des Lesers ausgelegt. Sie sind kürzer als andere Bücher zu diesen Themen und lassen sich daher besser konsumieren – die Ergebnisse kommen dadurch auch schneller.
Sie schreiben, dass Menschen durch selbstbewusstes Auftreten ihren Erfolg steigern. Wie definieren Sie Erfolg?
Julius Loewenstein: Erfolg in der Liebe, Erfolg im Beruf, Erfolg im Privat- und im Familienleben: Erfolg wird immer unterschiedlich definiert und jeder muss für sich wissen, was Erfolg für sie oder ihn bedeutet. Ich bin nicht derjenige, der sich anmaßt zu entscheiden, was Erfolg ist oder nicht.
Ich denke, jeder, der sein Leben selbstbestimmt und im Einklang mit moralischen Grundwerten lebt und sich für die Menschen einsetzt, die einem wichtig sind, ist, hat Erfolg. Ein (in-sich-)selbst-bewusstes Auftreten hilft dabei.
Sie positionieren sich heute nicht mehr primär als Autor, sondern vor allem als Marketing-Berater für andere Autoren und Verlage. Wie kam der Wechsel zustande?
Julius Loewenstein: Im Jahr 2019 besuchten mein Geschäftspartner und ich in Düsseldorf das Steuer Coaching Seminar von Alex Fischer. Auf dem Seminar sollten wir erfahren, wie wir als Unternehmer unsere Steuerlast reduzieren können und machten dort wertvolle Geschäftskontakte.
Nach dem Event kam Alex auf uns zu – wir waren total überrascht! – und wollte, dass wir uns seines Buches annehmen. Er wusste, dass wir mit unseren Büchern auf Amazon bereits sehr erfolgreich sind. Sonst hätten wir zwei junge Burschen nicht das teuerste Seminarpaket bei ihm gebucht. Und so kam es, dass er uns um Hilfe bat.
Die Zusammenarbeit mit Alex war sehr erfolgreich, wir brachten gemeinsam mehrere Bestseller auf den Markt und zogen sein Buch „Reicher als die Geissens“ in den Amazon-Charts stark nach oben. Als Hörbuch sogar auf Platz 1 in Immobilien.
Der Erfolg sprach sich herum. So kam es, dass immer mehr Speaker aus der Szene auf unsere Arbeit aufmerksam wurden und mich als Berater für ihr Buch einsetzen wollten. Daraus erfolgte meine heutige Haupttätigkeit und es entstand die Firma „Book-Leads“.
Ohne professionelles Marketing bringt ein Buch dem Autor nichts, sagen Sie. Weshalb ist das Marketing eines Buches für einen Experten denn so wichtig?
Julius Loewenstein: Heutzutage reicht es nicht mehr aus, einfach nur ein gutes Buch zu schreiben, um Bekanntheit und Expertenstatus zu erlangen – mittlerweile macht es nämlich (fast) jeder da draußen! Als Experte können Sie sich sicher sein, dass zu Ihrem Thema bereits Hunderte Bücher geschrieben wurden. Und: Ihr größter Konkurrent bringt gerade sein nächstes Werk auf den Markt.
Damit ein Autor aus der Masse heraussticht, braucht es mehr als nur ein Buch. Um universelle Sichtbarkeit zu bekommen und seinen Markt zu dominieren, ist ein Nr. 1 Bestseller die beste Lösung. Einen Bestseller erhält man dabei am besten mit einer soliden und auf langfristigen Erfolg ausgerichteten Marketingstrategie.
Wie schaffen Sie es, dass Ihre Autoren eben diese Sichtbarkeit bekommen, von der Sie sprechen – und mit ihrem Buch zum dauerhaften Amazon Bestseller werden?
Julius Loewenstein: Ganz einfach: Durch Werbung. Wir bewerben die Bücher unserer Autoren mitunter sehr offensiv. Unsere Anzeigen generieren Woche für Woche Millionen an Impressionen – für ein einzelnes Buch. Auf Amazon und darüber hinaus erreichen wir dadurch eine Omnipräsenz.
Kunden, die also auf Amazon nach Büchern stöbern, bekommen so das Buch immer und wieder ausgespielt – so oft, bis sie es anklicken und schließlich kaufen. Dieses Erfolgsrezept funktioniert bei uns aber nur deshalb so gut, weil wir schon Millionen an Werbekosten ausgegeben und jahrelange Erfahrung damit haben.
Sie behaupten, dass Unternehmer mit einem Buch erfolgreicher sind und sich und ihre Dienstleistung besser verkaufen können. Das ist eine gewagte Aussage. Woran machen Sie das fest?
Julius Loewenstein: Schauen Sie sich die erfolgreichsten Unternehmer an. Jemand, der ein Buch schreibt, bekommt automatisch mehr Aufträge, schließt lukrativere Deals ab und steht im Mittelpunkt des Geschehens. Ich sehe das bei den Autoren, mit denen ich arbeite. Und dabei muss das Buch nicht unbedingt gelesen werden! Allein die Präsenz des geschriebenen Wortes und ein auffallendes Cover reichen aus, um die Menschenmassen nachhaltig zu begeistern. Und die Fähigkeit zu begeistern bedeutet nun mal verkaufen.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
BusinessEin Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?
IT & SoftwareObject Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.

