Connect with us

Hi, what are you looking for?

News

Neue EY-Studie: Co-Ownership ermöglicht jedem vierten Deutschen Eigentum an hochwertiger Ferienimmobilie

Nach dem großen Markterfolg in den USA etabliert sich das Co-Ownership von Ferienimmobilien als neuer Trend zunehmend auch in Deutschland. In einer aktuellen Studie nimmt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young die rechtlichen, regulatorischen und gesellschaftlichen Auswirkungen dieser neuen Eigentums-Kategorie unter die Lupe. „Als Berater der öffentlichen Hand sind wir mit den Folgeproblemen des Leerstands bei  Ferienimmobilien konfrontiert, deshalb erscheint eine differenzierte Betrachtung von Co-Ownership als einem Ansatz, um positive Effekte für die Gemeinden zu bewirken,  geboten“, erklärt Professor Dr. Sven-Joachim Otto, Partner und Rechtsanwalt bei EY LAW in Düsseldorf, die Motivation für die Studie, die auf Basis von Daten des  deutschen Marktführers MYNE Homes und eigener Marktrecherchen von EY in Europa und den USA erstellt wurde.

Ein Kernbefund der Untersuchung ist, dass durch Co-Ownership 19mal mehr Menschen der Eigentumszugang zu hochwertigen Ferienimmobilien ermöglicht wird. Denn während der Erwerb einer exklusiven Ferienimmobilie im Wert von 1 Million Euro im Mittel 500.000 Euro Eigenkapital erfordert, sind für den Kauf der selben Ferienimmobilie durch acht Co-Owner im Schnitt nur 62.500 Euro Eigenkapital erforderlich. Insgesamt erhalten dadurch potenziell rund 22,4 Millionen Menschen zusätzlich in Deutschland Zugang zu gehobenen Ferienimmobilien. Bislang können sich nur rund 1,2 Millionen Menschen den Einzelerwerb einer Ferienimmobilie im Wert von 1 Million Euro leisten. Insgesamt, so die Berechnung von EY, kann durch Co-Ownership der Leerstand von Ferienimmobilien signifikant reduziert werden – von aktuell 80 auf 40 Prozent.

Davon profitieren nicht nur die vielen neuen Miteigentümer, sondern auch die Kommunen und lokalen „Communities“ in den Ferienregionen: Denn durch die höhere Auslastung von Ferienimmobilien steigen nicht nur die Einnahmen aus Abgaben und Gebühren (z.B. Kurtaxe), auch die Umwegrendite nimmt zu, da die höhere Auslastung von Ferienimmobilien zugleich mehr Umsatz für lokale Gewerbe- und Handwerksbetriebe generiert. Zudem engagieren sich Eigentümer erfahrungsgemäß viel stärker für das soziale Zusammenleben in ihrer Ferienregion als touristische Nutzer. Somit können Modelle des geteilten Eigentums sowohl den Zugang als auch die Leerstandssituation –mit entsprechend positiven Effekten für die Kommunen – erheblich verbessern.  So kommentiert Nico Sentner, Erster Bürgermeister von Immenstadt im Allgäu:

„Wohnraum wird in unseren Gemeinden dringend benötigt, dabei schmerzt es besonders, wenn in Zweitwohnungen die meiste Zeit die Rollläden zu sind. Durch den aktiv meist ungenutzten Wohnraum, geht zudem eine enorme Wertschöpfung und Finanzkraft in unseren Gemeinden verloren.“ Wie viele andere Kommunalpolitiker in Ferienregionen, begrüßt Bürgermeister Sentner deshalb neue Eigentumsmodelle, die den Leerstand von Ferienimmobilien reduzieren.

In Bezug auf die rechtlichen Rahmenbedingungen kommen die Autoren der Studie zu dem Ergebnis, dass Co-Ownership regulatorisch klar abzugrenzen ist von dem klassischen Timeshare-Modell. Denn im Unterschied zum Timeshare würden Co-Owner über Kommanditanteile mittelbar Eigentum an einer Immobilie erwerben, könnten selber wesentliche Entscheidungen in Bezug auf diese Immobilie treffen und sind in der Lage, ihre Anteile über reguläre Immobilienkredite zu finanzieren und auch wieder relativ einfach zu veräußern – all dies ist im klassischen Timeshare-Modell nicht möglich.

„Durch den Share-Deal besitzt der Käufer einen im Rahmen einer Finanzierung beleihbaren  und strukturell fungiblen Anteil an einer spezifischen Ferienimmobilie. Dadurch entsteht mit gesellschaftsrechtlich vermitteltem  ‚Miteigentum’ eine neue Eigentumskategorie am Immobilienmarkt.“, konstatiert der Autor der Studie, Prof. Dr. Sven-Joachim Otto. Und erklärt weiter: „So werden hochwertige Ferienimmobilien für breite Käuferschichten zugänglich.“

Nikolaus Thomale, Gründer und Geschäftsführer von MYNE Homes, der führenden Co-Ownership Plattform in Deutschland, kommentiert die Studie: „Die Ergebnisse der EY-Studie unterstreichen, wie Co-Ownership Millionen mehr Menschen Teilhabe an hochwertigen Ferienimmobilen ermöglicht und damit zugleich das Leerstandsproblem löst.“ Thomale weiter:“Die Nachfrage ist enorm. Wir übergeben die Objekte dreimal schneller an die Co-Owner als ursprünglich in unserem Business Plan prognostiziert. Das heißt, die Gesellschaft der Miteigentümer für ein Objekt ist innerhalb von wenigen Wochen komplett.“

Den Wunsch der Deutschen nach einer eigenen Ferienimmobilie wurde durch die  Corona-Krise, wie eine im Sommer durchgeführte Umfrage gezeigt hat, deutlich verstärkt : Jeder Fünfte gab in der repräsentativen, von MYNE Homes in Auftrag gegebenen Umfrage an, dass die Pandemie ihr Interesse am Besitz eines Ferienimmobilie spürbar gesteigert habe. Insgesamt wünschen sich fast die Hälfte der Befragten (45,2%) eine eigene Ferienimmobilie.

Bildquellen

  • pexels-ben-mack-6775268: Foto von Ben Mack von Pexels
Anzeige

News

Quantum hat seine Assets under Management im Jahr 2022 weiter ausgebaut. Das verwaltete Immobilienvermögen stieg von 10 auf 11,3 Milliarden Euro. Besonders Wohnen und...

Recht & Steuern

Hartz IV - offiziell bekannt als Arbeitslosengeld II - ist abgelöst. Seit dem 1. Januar 2023 gibt es das neue Bürgergeld. Für arbeitslose Menschen...

News

"Das war definitiv der letzte Umzug", sind die Worte, die nach einem Umzug in eine neue Wohnung immer zu hören sind. Diese zehn häufigsten...

Finanzen

Für alle, die ihr Geld in diesem Jahr gewinnbringend anlegen wollen, stellen sich vor allem 3 Fragen: In welche Assets soll ich investieren, welche...

News

Neues Jahr, gleiche Herausforderung auf dem Arbeitsmarkt: Wie kommen Kandidat:innen mit Unternehmen erfolgreich zusammen, womit überzeugen Stellenausschreibungen wirklich? Dazu haben Randstad und das Meinungsforschungsinstitut...

Allgemein

So erkennt man eine gute Tintenpatrone! Die Tintenpatrone stellt das Herzstück des Druckers dar. Ohne sie kann das Gerät nicht einwandfrei arbeiten. Jedoch gibt...

Threema als sichere Alternative zu Whatsapp & Co.?

Threema Messenger

Viele Menschen nutzen die Kurznachrichtendienste Whatsapp oder Telegram zur Kommunikation. Allerdings gibt es inzwischen sichere und bessere Alternativen wie den Schweizer Messenger Threema auf dem Markt.

ZIM Förderung

ZIM Förderung

ZIM Förderung – Programm für mehr Innovation und Wachstum im Mittelstand

Weitere Beiträge

News

Quantum hat seine Assets under Management im Jahr 2022 weiter ausgebaut. Das verwaltete Immobilienvermögen stieg von 10 auf 11,3 Milliarden Euro. Besonders Wohnen und...

News

"Das war definitiv der letzte Umzug", sind die Worte, die nach einem Umzug in eine neue Wohnung immer zu hören sind. Diese zehn häufigsten...

Finanzen

Für alle, die ihr Geld in diesem Jahr gewinnbringend anlegen wollen, stellen sich vor allem 3 Fragen: In welche Assets soll ich investieren, welche...

News

Neues Jahr, gleiche Herausforderung auf dem Arbeitsmarkt: Wie kommen Kandidat:innen mit Unternehmen erfolgreich zusammen, womit überzeugen Stellenausschreibungen wirklich? Dazu haben Randstad und das Meinungsforschungsinstitut...

Allgemein

So erkennt man eine gute Tintenpatrone! Die Tintenpatrone stellt das Herzstück des Druckers dar. Ohne sie kann das Gerät nicht einwandfrei arbeiten. Jedoch gibt...

News

Die Rudolf Röser AG, einer der führenden Anbieter von Informationsmedien und Online-Marketingdienstleistungen in Deutschland, beruft Patrick Hünemohr in den Vorstand. Der 54-Jährige übernimmt gleichzeitig...

News

Bei den diesjährigen BrandEX Award konnte rpc – The Retail Performance Company GmbH gleich zwei Mal auf das Siegerpodest steigen: In der Kategorie „Best...

News

Das Leben als Werkstudent im Marketing bietet eine große Vielfalt an Möglichkeiten für junge Menschen, die ihre Karriere in dieser wachsenden Branche starten möchten....

Anzeige

Spare zwischen 15 und 75 % Steuern - und das vollkommen legal