Stundenlohn-Rechner
Rechnen Sie Stundenlohn, Monatsgehalt und Jahresgehalt anhand Ihrer Wochenstunden ineinander um – oder ermitteln Sie als Freelancer den passenden Stundensatz. Sofort, kostenlos und ohne Anmeldung.
Formel: Stundenlohn = Monatsgehalt × 12 ÷ (Wochenstunden × 52). Ein Monat hat im Schnitt 173,33 Arbeitsstunden.
Das Wichtigste in Kürze
- Monatsgehalt → Stundenlohn: Monatsgehalt × 12 ÷ (Wochenstunden × 52).
- Stundenlohn → Monatsgehalt: Stundenlohn × Wochenstunden × 52 ÷ 12.
- Eine 40-Stunden-Woche entspricht im Schnitt 173,33 Arbeitsstunden pro Monat.
- Alle Werte sind brutto – Steuern und Sozialabgaben werden separat abgezogen (siehe Brutto-Netto-Rechner).
Stundenlohn berechnen: Formeln & Beispiele
Vom Monatsgehalt zum Stundenlohn
Um aus dem Brutto-Monatsgehalt den Stundenlohn zu ermitteln, rechnen Sie das Gehalt auf ein Jahr hoch (× 12) und teilen es durch die Jahresarbeitsstunden (Wochenstunden × 52):
Beispiel: 3.500 € × 12 ÷ (40 × 52) = 20,19 € pro Stunde
Vom Stundenlohn zum Monats- und Jahresgehalt
Umgekehrt erhalten Sie aus dem Stundenlohn das Monatsgehalt, indem Sie ihn mit den Wochenstunden und 52 Wochen multiplizieren und durch 12 Monate teilen. Das Jahresgehalt ist schlicht das Zwölffache des Monatsgehalts:
Jahresgehalt = Monatsgehalt × 12
Beispiel: 20,19 € × 40 × 52 ÷ 12 = 3.500 € pro Monat (42.000 € pro Jahr)
Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat?
Die durchschnittlichen Monatsarbeitsstunden ergeben sich aus Wochenstunden × 52 ÷ 12. So werden alle 52 Wochen des Jahres gleichmäßig auf die zwölf Monate verteilt – unabhängig davon, ob ein Monat 28, 30 oder 31 Tage hat.
| Wochenstunden | Stunden / Monat | Modell |
|---|---|---|
| 40 Stunden | 173,33 Std | Vollzeit (klassisch) |
| 38,5 Stunden | 166,83 Std | Vollzeit (Tarif) |
| 35 Stunden | 151,67 Std | Vollzeit (verkürzt) |
| 30 Stunden | 130,00 Std | Teilzeit |
| 20 Stunden | 86,67 Std | Teilzeit (halbe Stelle) |
Stundensatz für Freelancer berechnen
Selbstständige und Freelancer können ihren Stundenlohn nicht einfach aus einem Festgehalt ableiten. Wer netto so viel verdienen möchte wie ein Angestellter, muss zusätzlich alle Betriebskosten und die nicht abrechenbare Zeit einkalkulieren. Die Faustformel lautet:
fakturierbare Stunden = Arbeitstage × Stunden/Tag × Auslastung
Entscheidend ist die Auslastung: Nur ein Teil der Arbeitszeit lässt sich tatsächlich an Kunden abrechnen, der Rest geht für Akquise, Buchhaltung, Angebote und Weiterbildung drauf. Realistisch sind oft 60–75 %. Zu den Betriebskosten gehören unter anderem:
- Kranken-, Renten- & Altersvorsorge
- Berufshaftpflicht & weitere Versicherungen
- Software, Hardware & Lizenzen
- Büro, Coworking & Reisekosten
- Steuerberatung & Buchhaltung
- Weiterbildung, Akquise & Rücklagen
Wichtig: Der so ermittelte Stundensatz ist ein Brutto-Honorarsatz. Die Einkommensteuer mindert den Gewinn zusätzlich, und sofern Sie kein Kleinunternehmer sind, kommt auf den Netto-Honorarsatz noch die Umsatzsteuer obendrauf.
Brutto-Stundenlohn ist nicht gleich Netto-Stundenlohn
Dieser Rechner arbeitet ausschließlich mit Bruttowerten. Vom Bruttolohn gehen für Arbeitnehmer noch Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchensteuer sowie die Sozialabgaben (Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) ab. Wie viel netto pro Stunde übrig bleibt, hängt von Steuerklasse, Kinderfreibeträgen und Bundesland ab – das ermitteln Sie am besten mit einem Brutto-Netto-Rechner.
Häufige Fragen zum Stundenlohn-Rechner
Wie berechnet man den Stundenlohn?
Den Stundenlohn berechnen Sie aus dem Monatsgehalt mit der Formel: Stundenlohn = Monatsgehalt × 12 ÷ (Wochenstunden × 52). Beispiel: 3.500 € brutto bei 40 Wochenstunden ergeben 3.500 × 12 ÷ (40 × 52) = 20,19 € brutto pro Stunde.
Wie rechnet man Monatsgehalt in Stundenlohn um?
Multiplizieren Sie das Monatsgehalt mit 12 (Jahresgehalt) und teilen Sie es durch die Jahresarbeitsstunden, also Wochenstunden × 52. So werden alle 52 Wochen des Jahres gleichmäßig auf die 12 Monate verteilt – unabhängig davon, ob ein Monat 30 oder 31 Tage hat.
Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat?
Die durchschnittlichen Monatsarbeitsstunden ergeben sich aus Wochenstunden × 52 ÷ 12. Bei einer 40-Stunden-Woche sind das rund 173,33 Stunden pro Monat, bei 38,5 Stunden etwa 166,8 und bei einer 35-Stunden-Woche rund 151,67 Stunden.
Wie berechnet man den Stundensatz als Freelancer?
Rechnen Sie Ihr gewünschtes Jahresgehalt plus alle jährlichen Betriebskosten zusammen und teilen Sie die Summe durch Ihre fakturierbaren Stunden (Arbeitstage pro Jahr × Stunden pro Tag × Auslastung). Beispiel: (60.000 € + 12.000 €) ÷ (220 × 8 × 70 %) = rund 58 € pro Stunde – vor Steuern und Umsatzsteuer.
Ist der berechnete Stundenlohn brutto oder netto?
Der hier ausgewiesene Stundenlohn ist ein Bruttowert. Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialabgaben sind noch nicht abgezogen. Wie viel netto übrig bleibt, ermitteln Sie mit einem Brutto-Netto-Rechner.
Warum 52 Wochen geteilt durch 12 Monate?
Ein Jahr hat 52 Wochen und 12 Monate. Indem man die Wochenstunden über das ganze Jahr aufsummiert (× 52) und gleichmäßig auf 12 Monate verteilt, erhält man einen konstanten Monatswert. Das entspricht der gängigen Quartalsformel mit 13 Wochen (52 ÷ 4) bzw. „× 13 ÷ 3“.
Quellen
- Annahme: 52 Wochen pro Jahr, gleichmäßig auf 12 Monate verteilt (52 ÷ 12 entspricht der Quartalsformel „× 13 ÷ 3“).
- Hinweis: Sonderzahlungen, Überstunden, Urlaub und Feiertage sind im Durchschnittswert nicht gesondert berücksichtigt.
Hinweis: Dieser Rechner dient der unverbindlichen Orientierung und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.